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Posts Tagged ‘Achtsamkeit’

Annehmen, was ist – diese Idee gibt es auch in Teilen der buddhistischen Meditationspraxis. In der Achtsamkeitsmeditation wird ein Erkenntnisvorgang eingeübt, der auf Annahme und Akzeptanz beruht. Um dann mit den Erkenntnissen zu arbeiten.

Die Buddhismus-Lehrerin Sylvia Kolk unterweist seit 25 Jahren Schülerinnen und Schüler in Achtsamkeit. Sie sagt, Annehmen sei im Grunde ein wesentlicher Schritt, um das, was ist, überhaupt wahrnehmen zu können: DLF Kultur

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Das Leben des postglobalen, postfaktischen Ichs befindet sich in der Disbalance – das jedenfalls suggerieren Apps, Seminare und Coachings. Dagegen hilft Meditation, Entspannung, Achtsamkeit. Oder? – Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

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Prof. Dr. Michael Zimmermann leitet das Numata Zentrum für Buddhismuskunde an der Universität Hamburg und forscht über indischen Buddhismus. Im Gespräch erzählt er von der Herausforderung mit überlieferten Manuskripten zu arbeiten, von der Buddha-Natur und wie Achtsamkeit zum Trend wurde. – uni-hamburg.de/newsroom

von Daniel Meßner

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Nicht nur in der Wiener U-Bahn hört man seit einiger Zeit: „Bitte seien Sie achtsam“. Achtsamkeit ist als Methode der Konzentration und Meditation seit mehreren Jahren sehr gefragt, als Modewort mittlerweile fast schon inflationär verwendet. Der Hype um die Achtsamkeit hat gar nicht geringe Teile der Bevölkerung erfasst: Man besucht Wochenend-Workshops, um Achtsamkeit zu trainieren oder lädt sich Apps für das Handy herunter, um Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Was Achtsamkeit eigentlich bedeutet, wird auf vielfältigste Weise interpretiert.

Manche verstehen darunter eine generelle Haltung oder einen Bewusstseinszustand, manche eine Methode zur Stressbewältigung und für manche ist sie viel mehr als das. Das Konzept der Achtsamkeit entstammt historisch gesehen dem Buddhismus. Als grundlegende Praxis der Meditation ist es den meisten Strömungen bekannt, wird aber besonders in der Theravada-Tradition Burmas geübt und weitergegeben. Diese Art der Achtsamkeitsmeditation wird Vipassana genannt…,.. Ö1

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SWR2 Wissen. Von Ingrid Strobl – Emotionen wie Angst oder Trauer spüren, seelische und körperliche Zustände annehmen, ohne sie zu bewerten – das ist Achtsamkeitsmeditation, die bei Krankheiten helfen kann.

MBSR, Mindfulness Based Stress Reduction, bedeutet auf Deutsch: Stressreduktion durch Achtsamkeit. Der Molekularbiologe Jon Kabat-Zinn entwickelte MBSR vor gut 30 Jahren an der University of Massachusetts, auf der Grundlage der buddhistischen Achtsamkeitsmeditation. Eine Methode, die auch bei Nichtbuddhisten Wirkung zeigt.- SWR2

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Volle Terminkalender, Leistungsdruck, schlechtes Betriebsklima, das Gefühl überfordert zu sein: Stress scheint alltäglich geworden zu sein. Das muss nicht sein. Immer mehr Menschen nehmen Auszeiten, wollen aus der Stressspirale aussteigen. „Re:“ zeigt, wie Entschleunigung funktionieren kann und was die Gesellschaft davon hat.

Einige Großunternehmen bieten ihren Mitarbeitern Programme zur Entschleunigung, zum Beispiel Meditationskurse während der Arbeit. Schüler in England haben das Pflichtfach Achtsamkeit, Yogakurse boomen. Doch bringen die Entschleunigungsprogramme wirklich etwas? Positive Gefühle kann man trainieren, meinen Neurowissenschaftler. Mitgefühltraining mithilfe von Meditation verstärkt die Aktivität von Gehirnregionen, die mit positiven Emotionen und Belohnung verknüpft sind. Das hilft beim Umgang mit Stress und erhöht die Motivation zu sozialem Verhalten. Was dem Einzelnen gut tut, nützt auch der Gemeinschaft.- ARTE

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SWR2 Wissen: Aula – Aufmerksam für die Gegenwart – Von Ulfried Geuter

„Er isst, wenn er isst, er geht, wenn er geht, und er schläft, wenn er schläft“ – das soll ein Zen-Meister einem Schüler auf die Frage geantwortet haben, woran man einen Erleuchteten erkenne. Der Erleuchtete ist diesem Aphorismus zufolge jemand, der sich aufmerksam der Gegenwart zuwendet. In der buddhistischen Philosophie ist wache Aufmerksamkeit ein hohes Gut, das heute auch unter dem Markenzeichen Mindfulness in der Psychotherapie wieder eine Rolle spielt. Statt Verhalten zu ändern, heißt die neue Philosophie: sich selbst annehmen, akzeptieren was ist, loslassen. Der Psychotherapeut Ulfried Geuter zeigt, ob dieser Ansatz hilfreich ist.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/achtsamkeitswelle-in-der-psychotherapie/-/id=660374/did=19795712/nid=660374/1uf4xfm/index.html

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  • Meditation ist narzisstisch und geht nicht die Wurzel des Problems: Theodore Zeldin, Historiker an der Universität Oxford, steht Meditation und Achtsamkeit kritisch gegenüber.
  • „Wiener Zeitung“: Professor Zeldin, Sie sind ein Gegner der Achtsamkeit. Sie sagen, Achtsamkeit halte die Welt vom Denken ab – wie meinen Sie das?

    „Theodore Zeldin“: Jeder kann tun und lassen was er will, aber ich kann Ihnen erzählen, warum ich Achtsamkeit nicht befürworte und für kontraproduktiv halte. Achtsamkeit muss regelmäßig praktiziert werden, es ist keine Kur, sondern wie ein Tranquilizer, den man jeden Tag einnehmen muss. Ein Problem an „Mindfulness“-Konzepten ist, dass es das Wissen der Welt nicht vermehrt. Und ohne Wissenszuwachs kann man die Probleme dieser Welt nicht bewältigen. Meditation löst keine sozialen Probleme, doch diese sind die Ursache von Angst und Stress. Dass man diese sozialen Probleme auf die individuelle Ebene verlagert, ist Teil des Problems. Man geht zum Psychotherapeuten, damit man weniger unglücklich ist. Man hat die Alternative: Man kann hinausgehen, um die Welt zu verbessern. Oder man kann meditieren und sich vor der Welt und ihren unerwünschten Effekten verstecken…

  • … Mindfulness ist inzwischen eine Milliarden-Dollar-Industrie und verfehlt das, was wir von der indischen Zivilisation lernen können. Achtsamkeit ist eine Ablenkung, fast wie die Unterhaltungsindustrie, fast als würden wir abends Fernsehen um zu vergessen, wie öd unser Arbeitsalltag ist.- wienerzeitung.at

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