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Posts Tagged ‘Klaus Buhlert’

Big Brother is watching you!“ Orwells dystopische Zukunftsvision „1984“ aus dem Jahre 1948 spielt in einem totalitären Überwachungsstaat:

„Wir geben uns nicht mit erzwungenem Gehorsam – nicht einmal mit hündischer Unterwerfung zufrieden. Wir vernichten den Ketzer nicht. Wir bekehren ihn. Keiner widersteht uns. Jeder wird reingewaschen. Und wenn wir mit Ihnen fertig sind, bleiben nur noch die leere Hülle und Liebe zum Großen Bruder.“

Klaus Buhlerts Hörspieladaption, u.a. mit Felix Goeser als Winston, Elisa Plüss als Julia und Franz Pätzold als Erzähler. George Orwell

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Er hat als einziger überlebt: Ismael. Nachname unbekannt. Er ist der Erzähler in Herman Melvilles Roman „Moby Dick; oder: Der Wal“. Zum ersten Mal publiziert 1851 in London und New York. 2001 erschien die deutsche Neuübersetzung von Matthias Jendis. Auf ihr basiert Klaus Buhlerts zehnteilige Hörspielversion. Mit Rufus Beck als Ismael, Felix von Manteuffel als Melville, Manfred Zapatka als Kapitän Ahab und Ulrich Matthes als Steuermann Starbuck.

Der Mehrteiler  „Moby Dick oder Der Wal“ ist nur diese Woche als kostenfreier Podcast hier erhältlich oder überall dort, wo es Podcasts gibt…

https://www.br.de/mediathek/podcast/moby-dick-das-hoerspiel/810

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BAYERN 2 – ardaudiothek.de

Mit Manfred Zapatka, Samuel Finzi, Birgit Minichmayr, Johannes Silberschneider, Wolfgang Böck und anderen

Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert. BR/ORF 2013 – Als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool

Folge 1: „Die Blendung“ erzählt den Weg des weltfremden Professors Kien in den Wahnsinn.

Das literarische Meisterwerk, veröffentlicht 1935 in Wien, ist der einzige Roman des Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti. Er spiegelt die Angst vor der zerfallenden Welt, die Canetti Ende der 1920er Jahre im „Irrenhaus“ Berlin erlebte. Die Hörspieladaption von Regisseur, Bearbeiter und Komponist Klaus Buhlert führt Canettis literarische „Brandrodung“ humanistischer Ideale in 12 Teilen akustisch vor.

 

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»Ein schwarzer Hund steht vor der Tür der Diskothek, ein Zerberus. Lässt der einen rein ins Paradies? Die Situation ist banal, Alltag in jeder Partynacht. Jedoch Roland Schimmelpfennig macht daraus etwas Grundsätzliches. Es geht um alles, weil Kuba jetzt frei ist und alles möglich scheint. Man muss nur erkennen, ob man am richtigen oder am falschen Ort ist. Im Himmel oder in der Hölle. Klaus Buhlert findet schnell in einen rauschhaften Rhythmus – den er dann radikal abbremst. Die wellenhafte Dokumentation des Erlebten gibt den Takt vor. Die Figuren des Hörspiels sind keine Menschen, sondern fünf Hashtags. Kulminationen und Kommentare all der Beobachtungen. Dinge und Biografien lösen sich auf – und doch entstehen in diesem Chaos Momente der Wahrhaftigkeit und größter Nähe.« (Stefan Fischer in der SZ anlässlich der Ursendung) – Das Hörspiel kann man anhören und steht auch zum Download bereit.

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Bayern 2 –  Hörspiel Pool 

Kapitän Ahab auf der Jagd nach dem weißen Wal – ein tragisches Urbild, ein Epos von übermenschlichen Ausmaßen. Der Held aber ist kein strahlender Ritter oder König, sondern ein armer, alter, skrupelloser Walfänger. Mit seinem Roman ‚Moby-Dick‘ – erschienen 1851 – wagte es Herman Melville, Amerika zum Stoff eines großen Epos zu machen.

Als ich vor einigen Jahren – wie lange es genau her ist, tut wenig zur Sache – so gut wie nichts in der Tasche hatte und von einem weiteren Aufenthalt auf dem Lande nichts mehr wissen wollte, kam ich auf den Gedanken, ein wenig zur See zu fahren, um die Welt des Meeres kennenzulernen. Man verliert auf diese Weise seinen verrückten Spleen, und dann ist es auch gut für die Blutzirkulation…,.. gutenberg.spiegel.de

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Hörspiel in drei Teilen

Die Welpen durchstreifen ein kriegsverrohtes Russland. Sie kommen aus den ostsibirischen Wäldern und gelangen nach Leningrad. Die Menschen, denen sie begegnen und die teils Tiergestalt annehmen, leiden Hunger, Kälte, sind Gewalt ausgesetzt, üben Gewalt aus, versuchen wie sie zu überleben.- DLF Kultur

Weiterführende Informationen zu Pawel Salzman finden Sie hier.

Teil 2 am 25. November 2018, um 18:30 Uhr

Teil 3 am 02. Dezember 2018, um 18:30 Uhr

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Berichte aus Hölderlins zweiter Lebenshälfte im Tübinger Turm sowie seine Gedichte und Briefe sind Material für eine Aneignung, in deren Zentrum die dichterische und stellvertretend biografische Explosivkraft einer künstlerischen Randexistenz stehen, der dieses Stück u. a. mit musikalischen Mitteln wie dem Rapgesang begegnet. – SWR

 

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Hörspiel von John Burnside – Aus dem Englischen von Bernhard Robben – Mit: Thomas Thieme, Peter Kurth u. a. – Komposition und Regie: Klaus Buhlert

„Ein einst bekannter Schauspieler lebt zurückgezogen auf dem Lande. Er liebt die Ruhe und die Natur, er ist in gewissem Sinne jetzt ein ‚guter‘ Mensch. Die Natur gegenüber seinem Haus bedroht aber der ‚Fortschritt‘: Eine Müllverbrennungsanlage soll gebaut werden. Nachdem legale Mittel nicht helfen, handelt der Mann mit Hilfe des ‚Baucan‘. Der ist alten Quellen zufolge ein alter schottischer Landgeist. Er kann in vielerlei Gestalt erscheinen: als Mann, Frau, Kind, Hund oder auch nur als ein unerklärlicher Ton. Er strafte früher diejenigen Bauern, die ihr Land schlecht behandelt hatten. Aber er darf nicht direkt handeln. Vielmehr verfolgt er geisterhaft denjenigen, dem Unrecht geschieht, und fordert von ihm ein, sich zur Wehr zu setzen. So wendet er sich gegen profitgierige Gutsbesitzer, von denen es derzeit in Schottland viele gibt. “ (John Burnside) – SWR2

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SWR2

»›What you hear is what you see …‹ wurde zur Grundlage für ›twittering machine‹. Eröffnungsvarianten wie beim Schach. Zug um Zug – jede erneute Drehung der Kurbel erzeugt Ordnung und zugleich Neues. Das Ergebnis ist ein ›Sprachspiel‹, wie Wittgenstein es für seine philosophischen Betrachtungen vorschlug: Mehrere gemeinsame Regeln werden aufgestellt, nach denen dann spielerisch immer wieder Neues erzeugt wird – Sprache wird zu Handlung … Wir hören hinein in ein komplexes Netz von Ähnlichkeiten, ineinandergreifend und sich kreuzend: Ähnlichkeiten im Großen und Kleinen.« Klaus Buhlert

Assoziativer Ausgangspunkt dieses textmusikalischen Hörstücks ist Paul Klees »Die ›Zwitschermaschine« von 1922. Das Aquarell mit Überzeichnungen in Bleistift und schwarzer Tinte evoziert farbsuggestiv und zugleich fein skizziert die Vision eines mechanisierten Vogelkonzerts.

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