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Posts Tagged ‘Markus Metz und Georg Seeßlen’

Eine Lange Nacht über Ingmar Bergman 

Deutschlandradio Kultur – Samstag, 10. September 2022 um 00:05 Uhr

Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Ingmar Bergman war nicht nur der radikale Filmautor, der nach ein paar Beiträgen zur frühen europäischen Nachkriegsklassik wie „Wilde Erdbeeren“ und „Das siebte Siegel“ mit „Das Schweigen“ einen der größten Skandale der Kinogeschichte auslöste und danach zum unerbittlichen Chronisten der Beziehungs- und Gefühlskatastrophen bürgerlicher Menschen wurde. Er war zugleich ein Erneuerer des Theaters, der die Arbeit mit den Schauspielern auf ein anderes Niveau brachte.

Schließlich war Bergman auch ein Autor von Rang, der seine eigenen Erinnerungen als Buch wie als Film poetisch gestaltete. Bergman hat sich selbst und seine Emotionen im richtigen Leben stets verborgen, um beides allerdings umso mehr in seine Filme einfließen zu lassen. Zeit seines Lebens konnte er die Zurückweisung und Kälte seiner Eltern nicht verwinden. Für seine eigenen Kinder wurde er dabei selbst zum großen Abwesenden. (Hördat)

Hörbar: https://www.deutschlandfunkkultur.de/ingmar-bergman-filme-100.html

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Von Markus Metz und Georg Seeßlen – Deutschlandfunk Kultur

Er war die wilde Energie des neuen deutschen Films; der „Satansbraten“, wie er sich selber nannte, der zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied machte. Das ruhelose enfant terrible, das schon an der nächsten Arbeit war, bevor die vorige herausgekommen oder grandios gescheitert war. Rainer Werner Fassbinder hat eine ganz eigene Filmsprache und ein Empfinden für Räume und Beziehungen entwickelt. Viele Filmemacher in der ganzen Welt beziehen sich auf dieses Welt-bild, das die intimsten Gefühle und die historischen Geschehnisse zusammenbringen kann. Gerne wäre er, bei allen seinen Talenten, noch zur Musik gekommen. Das und vieles andere wahrscheinlich verhinderte sein früher Tod. Fassbinder hatte nicht allzu viel Zeit, zum Mythos zu werden. Vor 40 Jahren, am 10. Juni 1982, starb er mit 37 Jahren.

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Deutschlandfunk Kultur – Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Der polnische Autor und Philosoph Stanisław Lem (1921-2006) gilt als Klassiker der Science-Fiction. Jahrzehnte vor ihrer tatsächlichen Entwicklung beschrieb er visionär komplexe Techniken wie virtuelle Realität, neuronale Netze und Nanotechnik. Lem ist einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren und zugleich einer der schärfsten Kritiker der trivialen Spielart des Genres. Seine bekanntesten Werke sind neben „Solaris“ und „Der futurologische Kongress“ die „Sterntagebücher“ um den Weltraumfahrer Ijon Tichy. Über sie sagte der Schriftsteller Siegfried Lenz: „Ich wüsste kein Buch zu nennen, in dem so viel gebildeter Sarkasmus versammelt ist, so viel zärtlicher Spott, soviel Humor, Schabernack, Witz und lichter Tiefsinn wie in den Sterntagebüchern.“

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Kein Mensch hat je verstanden, was Krieg wirklich ist. Aber fast jeder hat Meinungen, Modelle, Erklärungen, Diskurse, Bilder, Narrative vom Krieg und sogar Erfahrungen damit. Unsere Vorstellungen sind dabei stark geprägt von Filmen und Fotos – und damit auch von Propaganda und Zeitgeist.

Wir leben in einem merkwürdigen Zustand. Seit einem dreiviertel Jahrhundert hat es auf deutschem Territorium, von dem zuvor so viel kriegerisches Leid ausging, keinen Krieg mehr gegeben. Aber zugleich ist Krieg und Kriegsgefahr beinahe in allen Regionen der Welt gegenwärtig. Gefährlich nahe kam der Krieg freilich immer wieder, wie in den Zeiten des Zerfalls von Jugoslawien zum Beispiel. Menschen auf der Flucht vor Terror und Krieg suchen bei uns Schutz, der ihnen oft genug versagt wird. Und seit einiger Zeit stehen deutsche Soldatinnen und Soldaten wieder im Auslandseinsatz, wie zum Beispiel in Afghanistan. Wir leben nicht im Krieg. Aber Frieden, das wäre etwas ganz Anderes.

„Kriegsbilder“ Über Narrative des Kriegs im Film Von Markus Metz und Georg Seeßlen

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Hörspiel | Heute, 19.04 – 19.35 Uhr | WDR 3

Benjamin Walther ist an diesem Abend zu Gast im Studio 12. Hier spricht er über seinen berühmten Detektiv, der anders als viele seiner Kollegen nicht in einer großen Stadt, sondern auf dem Land ermittelt. Außerdem verrät Walther, dass viele seiner Krimis auf autobiographischen Elementen basieren. Doch dann erhält die Redaktion einen Anruf, das Live-Gespräch läuft aus dem Ruder und die Situation im Studio 12 eskaliert.

Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Hörspiel leider nicht zum Download angeboten werden.

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Mit den Peanuts die Welt sehen | Vor siebzig Jahren, am 2. Oktober 1950, veröffentlichte Charles M. Schulz seinen ersten „Peanuts“-Strip. Die kurzen Geschichten um Charlie Brown und seine Freunde gelten als comicgewordene Philosophie. Welche Antworten geben die Peanuts auf fundamentale Fragen nach Sinn und Identität, Beziehung und Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit? Von Markus Metz und Georg Seeßlen – ardaudiothek.de/

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