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Posts Tagged ‘Krieg’

Kein Mensch hat je verstanden, was Krieg wirklich ist. Aber fast jeder hat Meinungen, Modelle, Erklärungen, Diskurse, Bilder, Narrative vom Krieg und sogar Erfahrungen damit. Unsere Vorstellungen sind dabei stark geprägt von Filmen und Fotos – und damit auch von Propaganda und Zeitgeist.

Wir leben in einem merkwürdigen Zustand. Seit einem dreiviertel Jahrhundert hat es auf deutschem Territorium, von dem zuvor so viel kriegerisches Leid ausging, keinen Krieg mehr gegeben. Aber zugleich ist Krieg und Kriegsgefahr beinahe in allen Regionen der Welt gegenwärtig. Gefährlich nahe kam der Krieg freilich immer wieder, wie in den Zeiten des Zerfalls von Jugoslawien zum Beispiel. Menschen auf der Flucht vor Terror und Krieg suchen bei uns Schutz, der ihnen oft genug versagt wird. Und seit einiger Zeit stehen deutsche Soldatinnen und Soldaten wieder im Auslandseinsatz, wie zum Beispiel in Afghanistan. Wir leben nicht im Krieg. Aber Frieden, das wäre etwas ganz Anderes.

„Kriegsbilder“ Über Narrative des Kriegs im Film Von Markus Metz und Georg Seeßlen

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WDR 3 (Ursendung) – Von Marc Bädorf

1944 nehmen Ernest Hemingway und J.D. Salinger an einer der furchtbarsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs teil: der Schlacht im Hürtgenwald. Diese Erfahrung wird Ihr Schreiben stark beeinflussen – und ihre Begegnung jüngst einen Gegenwartsautor zu einem Roman inspirieren. Am sechsten Oktober 1944 beginnt in der Nordeifel

WDR 3

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Eisler’s „Against the War“ for mixed choir a cappella (Op. 55) was written in 1936 (first version) for a competition advertised by a private chorus in Switzerland. Arthur Honegger, Ernst Krenek and Paul Sacher were on the jury. Bertolt Brecht had provided the text.

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Wie ertragen wir das Elend der Anderen? Warum schauen wir es an? Und wie human sind unsere humanitären Missionen wirklich? In einem Doppelmonolog leuchtet „Mitleid“ die Ambivalenzen der europäischen Betroffenheitskultur aus.

Ursina Lardi, Schauspielerin und ehemalige NGO-Mitarbeiterin, erzählt vom Leben in den Krisenregionen dieser Welt, vom eigenen Befinden im Angesicht der großen Katastrophen. Prolog und Epilog zu dieser Selbstbefragung und Selbstbespiegelung liefert die in Burundi geborene Schauspielerin Consolate Sipérius, die mit vier Jahren als Überlebende des Völkermords von belgischen Eltern adoptiert wurde.

 

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… Der Mensch hat in seinem Unbewußten alle Möglichkeiten und die Frage ist nur, welche Möglichkeiten gefördert und welche nicht gefördert werden. Da es den Menschen nicht anders denn als gesellschaftliches Wesen gibt, entscheidet die besondere Art von Gesellschaft, in der ein Mensch lebt, welche Möglichkeiten bevorzugt werden. Jede Gesellschaft formt die Energien der Menschen derart, daß sie das tun wollen, was sie zum Funktionieren der Gesellschaft tun müssen. „So werden die Bedürfnisse der Gesellschaft in persönliche Bedürfnisse verwandelt, sie werden zum „Gesellschafts-Charakter“.“ Der Mensch einer kriegerischen Gesellschaft muß den Wunsch haben, anzugreifen und zu rauben; der Mensch in der modernen Industriegesellschaft muß arbeiten, Disziplin haben, ehrgeizig und aggressiv sein wollen – er muß sein Geld ausgeben, und er muß konsumieren wollen – nicht weil es seine Natur wäre, sondern weil dies eine bestimmte Gesellschaft zu ihrem Funktionieren so braucht. sterneck.net

Humanismus als reale Utopie – der Glaube an den Menschen

https://kritisches-netzwerk.de/forum/humanismus-als-reale-utopie-erich-fromm

Klicke, um auf Funk%2C_R.%2C_1992c.pdf zuzugreifen

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Wir springen zum Ausgang des Mittelalters ins frühe 16. Jahrhundert. Der französische König Franz I. sieht seine Monarchie umringt von den Habsburgern unter Karl V., seit 1519 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Es beginnt eine Reihe von Konflikten zwischen den beiden Monarchien um die Vorherrschaft in Westeuropa.

1536 startet der Kaiser mit einem riesigen Heer eine Invasion der Provence. Ziel ist es, den französischen König vom Thron zu stürzen. Doch wenige Monate später ziehen sich die habsburgischen Truppen geschlagen zurück nach Italien – ohne auch nur in einer einzigen Schlacht gekämpft zu haben. Großen Anteil daran hatte die Zerstörung einer Mühle in Auriol, die die Versorgung des kaiserlichen Heeres zusammenbrechen ließ.

ZS244: Die Mühle von Auriol und warum ihre Zerstörung eine Besetzung Frankreichs verhindert hat

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Als das berühmteste und spektakulärste Hörspiel von Günter Eich, dem bedeutendsten Rundfunk- und Hörspielautor der Nachkriegszeit, gilt bis heute sein Stück „Träume“. Es markiert unbestritten den Neubeginn des künstlerischen Nachkriegshörspiels; produziert beim damaligen NWDR in Hamburg. Es beschreibt realistisch und rätselhaft verschlüsselt zugleich beunruhigende Alpträume, Szenarien fundamentaler Ängste, darunter die Furcht vor Deportation, Ausgrenzung, innerer Leere, atomarer Bedrohung. Eine künstlerische Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg und deutbar auch als bedrohliche Visionen von der Zukunft des Menschen. Und so wurden Eichs „Träume“ verstanden und missverstanden…,.. NDR

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An einem halben Tag wird im Juli 1914 von einer Handvoll Leuten darüber entschieden, daß in Europa ein Krieg ausbricht, der 30 Jahre lang nicht wirklich endet (1914-1945). Ganz besonders mißlingt der Friedensschluß im Jahre 1918. Der Friedensvertrag von Versailles ist ein Waffenstillstand auf Zeit, ein „mumifizierter Krieg“. Was sind das für politische Bauleute, die solchen Katastrophenbau betreiben? Was heißt: politische Architektur? Wie baut man Krieg, wie baut man Frieden? Jörg Friedrich, Autor des Buches DAS GESETZ DES KRIEGES, schreibt z.Z. an seinem neuen Buch über den 30jährigen Krieg im 20. Jahrhundert. Für den richtigen Krieg hatten die Großmächte, sagt Jörg Friedrich, den falschen Plan und für ihre Pläne den falschen Krieg. Nichts aber ist schwerer zu beenden als ein Krieg, der keinen Grund hat. Ein wichtiges Kapitel zur Bestandsaufnahme des 20. Jahrhunderts.- dctp.tv

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Teil 5: Donnerstag, den 7.5. 2020, um 22:03 Uhr – SWR 2

In mehreren Jahren intensiver Sammeltätigkeit hat der Schriftsteller Walter Kempowski mehr als 3000 Familiennachlässe zusammengetragen: Briefe, Tagebücher, Alltagsdokumente. Auf diese Weise ist ein einmaliges historisches Archiv entstanden, das die Geschichte der Deutschen im zwanzigsten Jahrhundert aus der Perspektive des anonymen Zeitgenossen abbildet. Lange vor der Printveröffentlichung hatte Walter Kempowski sein Echolot-Archiv damals für den Hessischen Rundfunk geöffnet. Mehr als 200 namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler aus allen Teilen der Bundesrepublik lasen deutsche Familiendokumente aus den Monaten Januar bis Mai 1945. – Regie: Walter Adler

https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/der-krieg-geht-zu-ende-swr2-hoerspiel-studio-2020-04-30-100.html

 

 

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