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Archive for the ‘wordpress’ Category

Es ist nicht immer so still gewesen auf Hörnum, wie es jetzt ist. Als die meisten der alten einheimischen Hörnumer Heringsfischer, die wegen der Rochelgeschichte und wegen des Aufruhrs einst hatten flüchten müssen, tot waren – viele waren ertrunken -, kehrten die übrigen wieder heim nach Hörnum. Sie brachten aber so viele fremde Fischer und Seeräuber, die sie während ihrer Abwesenheit getroffen und kennengelernt hatten, mit nach Hause nach dem Hafem am Buder, daß diese die Mehrzahl ausmachten und das Kommando an sich rissen.

https://wordpress.com/read/feeds/115317220/posts/4091808338

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4. FEBRUAR 2014 VON UWE KALKOWSKI

Das Buch »Zehn Milliarden« von Stephen Emmott hat es in sich. Und zwar gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist es buchgestalterisch ein echter Hingucker, mit einem aufwändig produzierten und sehr haptischen Umschlag, der Innenteil schon fast ein typographisches Gesamtkunstwerk. Und zum anderen geht es um nichts Geringeres als den Untergang unserer Welt.

Ich erinnere mich vage, irgendwo einmal von einem Zeitpunkt in der Erdgeschichte gelesen zu haben, bis zu dem Natur und Mensch sich in einem perfekten ökologischen Gleichgewicht befanden. Dieser Zeitpunkt war um das Jahr 1780 erreicht, also kurz vor Beginn der Industrialisierung der westlichen Welt. Seitdem geht es mit der Zahl der Menschen auf diesem Planeten stetig bergauf und mit dem ökologischen Gleichgewicht immer rasanter bergab.

https://kaffeehaussitzer.de/stephen-emmott-zehn-milliarden/

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Roberto Juarroz

Ein Raum

kann einen anderen nicht auslöschen,

aber ihn beiseite drängen.

Auch die Räume nehmen einen Platz ein,

in einer anderen Dimension, die mehr ist als Raum.

Es gibt Räume mit einer einzigen Stimme,

Räume mit vielen Stimmen

und selbst Räume mit gar keiner,

aber jeder Raum ist für sich

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Gerne öffne ich die Pforten meines Textmuseums: einen virtuellen Ort, welchen ich mit Musse pflege und hin und wieder öffne für all jene, die die Kunst des konzentrierten Lesens und Verstehens noch beherrschen.

Wir sind die Nacht. Wir bringen Düsternis und Trunkenheit, Katzenkämpfe, Schlaf und Schlaflosigkeit, Sex und Sterbefälle. Wer in aller Ruhe sterben möchte, ohne zu viel Trara und Drama, macht das vornehmlich in uns, der Nacht, während die angehenden Hinterbliebenen schlafen.

GERDA BLEES: WIR SIND DAS LICHT. ZSOLNAY, 2022.

006 Paul Fehm findet sich hier: https://mostindien.org/2022/04/12/textmuseum-inv-nr-006/

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Auch wenn man unter Schatten meist etwas Flächenhaftes versteht, gehören auch die Räume dazu, die von der Sonne aus gesehen hinter dem Schattengeber liegen. Man sieht diese Räume nicht, weil Luft weitgehend transparent ist und von dort kein Licht in unsere Augen gelangt.

https://wordpress.com/read/feeds/4186185/posts/4041785708

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aus: meinsein, Jürgen-Willing-Verlag, München 1968, cit. Eugen Gomringer, Hrsg.: konkrete poesie, Reclam 1972, Seite 148 bis 151,
.pdf-Scan in UbuWeb:

https://weheklag.wordpress.com/2020/05/08/wolfwezelmeinsein1968/

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Je mehr sie zerstören und plündern, je mehr man ihnen gibt und je mehr man ihnen dient, desto stärker und kraftvoller, alles zu zernichten und zu zerstören, werden sie; aber sobald man ihnen nichts mehr gibt, sobald man ihnen nicht mehr gehorcht, stehen sie, ohne dass es weiterer Gewalttätigkeit bedarf, nackt und kraftlos da und sind nichts mehr und dörren ab, gleich der Pflanze, welcher man die Feuchtigkeit und Nahrung entzogen hat.

Das schreibt Étienne de La Boétie 1548 über Tyrannen, was wir auf heutige Verhältnisse übersetzen dürfen: über jegliche übergeordnete Instanzen, die ein freies Subjekt regieren.

https://weheklag.wordpress.com/2022/05/27/boetieknechtschaft1548/

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Spring fantasy by Lang Jingshan

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Peter Hoffmann . Digitale Malerei . 15.05.22 bis 20.8.22 – Täglich ab 17 Uhr im Cafe Wolters, Hammer Straße 37 in Münster

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