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Archive for the ‘wordpress’ Category

Die Erde ist eine Scheibe die von vier Elefanten getragen wird, welche wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen, die durch das All schwimmt – so sieht die Welt in Terry Pratchetts Zyklus der Scheibenweltromane aus, der 41 Bände umfasst. Fast überflüssig zu erwähnen, dass es in der Scheibenwelt Magie gibt und die Lehrstühle an der „Unsichtbaren Universität“ von Zauberern besetzt sind.

Vieles ließe sich zu diesem Werk sagen, doch ist es vor allem eines: Eine Huldigung der heutigen Wissenschaft und ihrer Vertreter, die uns Menschen aus der Dunkelheit archaischer und irrationaler Vorstellungen, wie sie die Scheibenwelt symbolisiert, hin zum Lichte wissenschaftlicher Erkenntnis geführt haben…

Die Überwindung der Magie

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Heute vor 310 Jahren wurde der Mathematiker Leonhard Euler geboren. Ein Streitgespräch über die Existenz Gottes mit dem französischen Gelehrten Denis Diderot soll er durch diesen Satz erfolgreich beendet haben. Haben Mathematiker einen besonderen Zugang zu Gott?

Leonhard Euler gehört zu den Größten seiner Zunft. Viele mathematische Symbole, die man aus der Schule kennt, gehen auf ihn zurück: die Kreiszahl ¶, die eulersche Zahl e und die ebenso bekannte wie gefürchtete Abkürzung f(x) für Funktionen. Auch die imaginäre Einheit i, auf der die komplexen Zahlen beruhen, stammt aus seiner Feder.

1748 gelang ihm die Herleitung einer Beziehung, in der die wichtigsten Konstanten der Analysis vereint sind:

Euler Formel

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Inhalt

Unlogische Mathematik
Das Einskontinium
Die Null
Orakelmethoden
Ifa-Orakel

https://keintagsfliege.wordpress.com/2014/11/09/unlogische-mathematik/

Bereits den Pythagoreern galt die mathematische Ordnung als der Urgrund aller Dinge. Der Kernsatz der pythagoreischen Lehre lautete: Alles ist Zahl. Für sie war jede Zahl ein Vielfaches der Eins. „Wenn die Dinge Zahlen sind, dann bestehen die Dinge letzten Endes aus Vielfachen von Einheiten“. Galileo Galilei sah sich über 1000 Jahre später der gleichen Erkenntnis verpflichtet. Für ihn war „ das Buch der Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben“.

 

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Das Hörspiel ist Gewinner des Hörspielpreises der Kritik. In diesem Live-Hörspiel aus dem Landesstudio Tirol lässt ein Burgtheaterregisseur die Proben für Shakespeares „Sturm“ nicht in Wien stattfinden, sondern auf einer kroatischen Insel.

Der Weg dorthin auf einem Segelboot ist beschwerlich und gerät für ein alterndes Schauspieler-Ehepaar, eine junge Ausdruckstänzerin und den deutschen Regieassistenten zur Prüfung. „Allen vier Protagonisten gelingt es rasch, durch ihre schiere Sprachkunst zu plastischen Persönlichkeiten zu werden und Schilds Inszenierung lässt den Hörer alsbald fühlen, er sei selbst mit dabei auf den Wogen der stürmischen Adria. Die Jury machte bei ‚Sturm und Zwang‘ die Entdeckung, dass es neben der allseits bekannten Seekrankheit auch so etwas wie Seefröhlichkeit geben muss. – Wir danken dafür“.

Via: http://radio.friendsofalan.de/sturm-und-zwang-eine-hoerspiel-komoedie/

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„Etwas, das sehr klein sein kann, kein Irrlicht; etwas Vibrierendes, das dort sein kann, wo du vergessen hast hinzuschauen; etwas, dessen Wege nicht vorausschaubar sind, und es ist ständig unterwegs; etwas Irrendes, obwohl es dort findet, wo es irrt; etwas, das im Raum zwischen den tiefsten Kreisen und den höchsten Windlinien lebt; etwas Zitterndes – eine Nervenspur, wie du sagst, und du sprichst von der Unauslöschbarkeit; etwas sehr Scheues, das erstarrt, wenn es sieht, dass es sichtbar werden könnte; etwas, dessen Augenzähne dauernd weiterwachsen; etwas, das als Bild einer Vorstellung ahnbar wird; etwas sehr Wortdünnes, das gerade deshalb gegen alle Gefahren, das Getrampel, den Lärm, das Geriesel, überlebt hat ; etwas wie die Kraft im Gebrüll des Unhörbaren. Die Energie dort, wo kein Organismus ist, kein gewordener Körper einer geschriebenen Anatomie- ein Werdendes, das schon seit Jahrmillionen überlebt hat, und es ist nie Ding geworden, hat sich nie verfestigt, obwohl es werdend gewesen ist und werdend sein wird – jenes Etwas, das es nicht geben kann, obwohl es ständig wird.“ – keintagsfliege

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Der Begriff selbst kommt im 12. Jahrhundert durch die Übersetzungen arabischer Texte  ins Abendland. Dementsprechend stammt das Wort Alchemie vermutlich von arabisch al-kimiya und ägyptisch k(he)m für „schwarz“ ab, al-kimiya hat seinen Ursprung im Griechischen (eventuell chymia bzw. chemeia für „Metallguss“ oder auch chymos für „Flüssigkeit“). Die Araber haben der -chimie den arabischen Artikel al- hinzugefügt und sie im Sinne der naturwissenschaftlichen Empirie und einer medizinischen Ausrichtung weiterentwickelt. Ihr Einfluss reichte zur Zeit des islamischen Großreiches von Spanien bis nach Indien. So gibt es auch im Chinesischen ähnliche Begriffe, die auf einen vergleichbaren Sinnzusammenhang verweisen könnten: ( Kim-Iya – „Goldmachersaft“). In lateinischen Texten ist er als alkimia, alquimia, alchimia und alchemia nachzuweisen. Paracelsus und Georg Agricola verwendeten die Worte chymia bzw. chymista für die Alchemie. Die etymologische Wurzel des Terminus „Alchemie“ ist allerdings umstritten. Bei dem Präfix „al-“ handelt es sich um den arabischen bestimmten Artikel. Anders verhält es sich bei „chimia“. In einer Lesart lässt sich Alchemie mit „Kunst der Ägypter“ übersetzen. Die allgemein übliche Lehrmeinung führt den Terminus auf griechisch „chéo“ („gießen“) zurück. Demnach bezeichnet dann „chymeía“ oder „chemeía“ die Handwerkskunst, flüssiges Metall zu gießen.- keintagsfliege

 

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Eine Baumgruppe. Mild das Licht, schummrig fast. Bäume und Büsche stehen nicht vereinzelt, als mächtige Individuen da, sondern sie sind verwoben miteinander und mit der Erde, dem Himmel. Sie leben im wässrigen Element, sind im Fluss, wachsen, flüstern. Bilden ein lebendiges Ganzes. Die Aquarellskizze ist im selben Stil, zur selben Zeit wie die gestrige entstanden.

über Waldstück — GERDA KAZAKOU

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