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Posts Tagged ‘Ingmar Bergman’

„Im Traum habe ich dreimal versucht, die Stadt zu gestalten. Erst schrieb ich ein Hörspiel, das ‚Die Stadt‘ hieß. Es handelte von einer Großstadt im Zustand des Verfalls mit einstürzenden Häusern und unterminierten Straßen. Ein paar Jahre später drehte ich ‚Das Schweigen‘, einen Film, in dem zwei Schwestern und ein kleiner Junge in einer mächtigen und kriegerischen Stadt mit einer unbegreiflichen Sprache stranden. Zuletzt wiederholte ich den Versuch mit ‚Das Schlangenei‘. Im ‚Schlangenei‘ begab ich mich in ein Berlin, das niemand wiedererkannte, nicht einmal ich selbst.“ (Ingmar Bergman) – archive.org

 

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Victoria ist mit Alfred verheiratet, der sie betrügt und vernachlässigt. Bei einer Veranstaltung verursacht sie einen Skandal, den Alfred nicht überlebt. Beim Begräbnis verliert Victoria ihre Fassung und wird ins Irrenhaus gebracht. Dort wird man sie zum Verstummen bringen. – Das Vorbild für die Figur der Victoria entnahm Bergmann dem Theaterstück „Ein Traumspiel“ von August Strindberg.

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Liebe, Leid und Obsessionen: Zu seinem 100. Geburtstag erscheinen Ingmar Bergmanns Memoiren in einer Neuauflage. „Laterna Magica. Mein Leben“ ist ein rückhaltloses Bekenntnis zu seinen großen Leidenschaften: Theater und Film.

Als Ingmar Bergman „Laterna Magica“, die Betrachtungen über sein Leben, 1987 herausbrachte, war der weltberühmte Regisseur und Drehbuchautor knapp 70 Jahre alt. Bergman hatte zu diesem Zeitpunkt noch 20 Jahre zu leben, doch er spricht davon, in diesem Moment nun die Summe seines Lebens in der Hand zu halten…

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ingmar-bergman-laterna-magica-mein-leben-ein-leben-wie-ein.1270.de.html?dram:article_id=422843

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Schauspielerin Liv Ullmann im Gespräch mit Patrick Wellinski

Wissen Sie, letzten Endes war er eine Insel, er lebte die letzten zehn Jahre seines Lebens ja auch auf Farö, ohne es jemals zu verlassen. Ingmar wollte nicht, dass die Leute sich auf ihre Inseln zurückziehen, sich isolieren, so sollten wir nicht sein, darüber sind ja schon Gedichte geschrieben worden, dass wir uns umeinander kümmern müssen. Aber Ingmar musste sich auf seine Insel zurückziehen. Nur dort konnte er seine Werke schaffen. Werke, mit einer Botschaft: Seid keine Insel! Isoliert euch nicht! Kümmert euch umeinander! Legt keine Gleichgültigkeit oder Kälte an den Tag. Darum geht es in seinen Filmen und in seinen Texten. Ingmar selbst konnte diese aber nur erschaffen, indem er alleine war und diesen Zustand in seine Kunst mit einfließen ließ. Das ist Paradox. deutschlandfunkkultur.de

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Es ist die schlimmste Eisenbahnfahrt der Filmgeschichte. Zwei Frauen in einem Abteil, zwei Schwestern, eine hat ihren kleinen Jungen dabei. Sie sind in einem fremden Land unterwegs, das Abteil ist eng und dunkel. Die eine Schwester ist krank, sie krümmt sich auf der Sitzbank. Der Junge reibt sich die Augen, geht auf den Gang hinaus. Aber den Blick durchs Fenster nach draußen, der so oft im Kino Licht und Freiheit verspricht, blockiert ein Güterzug auf dem Nachbargleis, der Panzer befördert. „Das Schweigen“ beginnt so, der Film, der Ingmar Bergman den ganz großen Durchbruch brachte: SZ

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