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Posts Tagged ‘Schweden’

Von Anders Sunna und Gaby Hartel 

Seit fünf Jahrzehnten kämpft die samische Familie Sunna im subarktischen Schweden um ihr uraltes Gewohnheitsrecht, Rentiere zu halten. Für die Sunnas ist der Umgang mit den Tieren in freier Natur unter extremen klimatischen Bedingungen mehr als ein Job. Es ist ihr Way of Being.

Der 37-jährige Anders Sunna bespielt als einer von drei indigenen Künstlerinnen und Künstlern den Nordischen Pavillon auf der 59. Biennale di Venezia 2022, der so zum „Sami Pavillon“ wird. In fünf großformatigen Collage-Tafeln erzählt der Maler detailliert, direkt und mit Galgenhumor vom Kampf seiner Familie gegen den Staat.

https://www.hoerspielundfeature.de/arctic-kafka-100.html

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The wolf pack you hear on the files are recorded in Sweden last summer. More specific in Bergslagen. An area with wonderful nature, forests and wilderness. A quiet summer night, light fog over the moors in the forests you can hear this wonderful concerts. But you need to know where In Sweden, there are only around 35 wolf packs. This pack consists of the alpha male and the female, three youngsters from last year and five puppies from this year…

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Die Ödnis der schonischen Ebene – Gerd Friedrich Marenke über Henning Mankell

WALLANDER, KURT. KOMMISSAR

Ich verlange ja gar nicht, dass Mankell „schön“ schreibt. Nicht bei einer so garstigen Materie wie Serienmord in der südschwedischen Provinz. Auch bestehe ich nicht darauf, ständig Bilder aufgetischt zu kriegen, wo keine hingehören. Geschweige denn solche: Die Ermittlung hatte Schiffbruch erlitten. Alles, was übrigblieb, war das Wrack.

Was aber gefällt den Leuten daran, Banalitäten aufgezählt zu bekommen? Warum sollte ich wissen wollen, dass Wallander im Zuge einer Autofahrt anhält, weil er dringend urinieren muss und dieses Bedürfnis gegen einen Baum seiner Wahl exekutiert. Wird er nächstens am Schreibtisch onanieren und alles schreit vor Lust? Wird er nicht, sondern beim Hamburgerfressen Durchfall kriegen und feststellen, dass er den Schlüpfer mal wieder wechseln könnte. Echt. Überhaupt sind die persönlichen Angelegenheiten des Herrn Kommissars geradezu stilbildend für die Ödnis in der Sprache Mankells. Gut, Wallander schafft es tagelang nicht, sein Auto in die Werkstatt zu bringen.

© Gerd Friedrich Marenke, 2001 – http://www.kaliber38.de/auslese/mankell.htm

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«Ich habe noch nie einen vergleichbaren Fall gesehen»: Nils Melzer, Uno-Sonderberichterstatter für Folter.

«Vor unseren Augen kreiert sich ein mörderisches System»

Eine konstruierte Vergewaltigung und manipulierte Beweise in Schweden, Druck von Grossbritannien, das Verfahren nicht einzustellen, befangene Richter, Inhaftierung, psychologische Folter – und bald die Auslieferung an die USA mit Aussicht auf 175 Jahre Haft, weil er Kriegsverbrechen aufdeckte:

Erstmals spricht der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, über die brisanten Erkenntnisse seiner Untersuchung im Fall von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Ein Interview von Daniel Ryser und Yves Bachmann

https://www.republik.ch/2020/01/31/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange

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Woody Allen once lauded Ingmar Bergman as “probably the greatest film artist, all things considered, since the invention of the motion picture camera” – yet he is also the most misunderstood. Ten years after Bergman’s death, the received wisdom about his work continues to obscure his legacy, and discourages new audiences from discovering his achievements.

The obituaries a decade ago were predictably clichéd: Bergman’s films are ‘morbid’ and ‘pitiless’, ‘a long, dark night of the soul‘. Yet the primary theme of Bergman’s work – the thread that links all his films together, across genres – is not death but the redemptive possibility of love. His bleakest visions relate not to mortality but to isolation and rejection; in particular, to unrequited love.- BBC

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https://archive.org/details/BergmanNocheDeCirco

http://www.ingmarbergman.se/en/production/circus

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Nach lesen …

von Michael Krüger

Er war ein Freigeist, dessen Sprache im deutschen Theorietheater der späten sechziger Jahre sofort auffiel. Der Hanser-Verleger Michael Krüger erzählt, wie er Lars Gustafsson ins Herz schloss und nie mehr losliess.

In den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts habe ich Lars Gustafsson einmal in Västeras besucht. Als ich am Nachmittag am Bahnhof eintraf, war es bereits stockdunkel. Kein Taxi, kein Bus, aber vor allem kein Bahnhofsvorsteher, den ich hätte fragen können, wie und wo man den Dichter finden könne. Es gab damals noch kein Handtelefon, und die Festnetznummer hatte ich nicht dabei.

Wer nach Schweden fährt, so meine etwas naive Vorstellung, ist in diesem sozialdemokratisch regierten Land gut aufgehoben und wird prinzipiell pünktlich abgeholt. Also setzte ich mich in den eiskalten Warteraum und tat, was man in Warteräumen tut: Ich wartete. Der Unterschied zu Stockholm fiel einem natürlich sofort ins Auge, ausserhalb der Hauptstadt, so mein von Vorurteilen geprägtes Fazit, war offenbar alles Provinz. Die kontinentale Bahnhofskultur jedenfalls mit Restaurant, Kiosk und Kaffeebar gab es hier nicht. Es gab nur Dunkelheit und Kälte.

friendsofalan

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