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Posts Tagged ‘Dogen’

Soto-Zen – Buddhismus

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Es gibt die Wirklichkeit, die wir aber niemals vollständig erkennen können. Diese Wirklichkeit und die Welt sind unendlich komplex, wie auch unser neuronales Netz, also unser Gehirn: Wie und was wir denken, fühlen, wahrnehmen, wie Bewusstes und Unbewusstes funktionieren usw. ist ebenfalls unendlich komplex und nicht vollständig zu verstehen oder zu erfassen. Meister Dogen sagt einfach: „Der Geist kann nicht erfasst werden.“ yudoblog

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Der Ursprung aller Formen des Geistes ist Nicht-Geist. Nicht-Geist ist der wahre Buddha-Geist – ungeteilt, jenseits der Unterscheidung durch Gegensätze, und er entzieht sich jeglicher Analyse. Um den wahren Weg zu begreifen, müssen wir Denken ohne zu denken!

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… dass Übung und Erleuchtung nicht verschieden voneinander sind – Zazen besteht nicht aus einer Reihe von Stufen, welche zur Erleuchtung führen – Übung selbst ist vollendete Erleuchtung.

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Shobogenzo

Sogya Nandai war der siebzehnte Patriarch. Eines Tages hörte er eine Windglocke, die in der Haupthalle hing und fragte seinen Hauptschüler Kayashata: „Was läutet da, der Wind oder die Glocke?“ „Weder –  noch“, antwortete Kayashata, „mein Geist läutet.“ „Was meinst du damit?“ fragte der Meister. „Es ist vollkommene Stille“, sagte der Schüler. „Gute Antwort“, sagte Sogya. „Wer außer dir könnte meine Lehre weitergeben?“ –

(Shobogenzo – Immo – So-Sein, 1(81)

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Dogen (1200-1253)

verbrachte einige Jahre in China, um Ch´an (Zen) zu studieren. Als man ihn nachher in Japan fragte, was er dort gelernt habe, antwortete er: „Nicht viel, außer Sanftmut.“

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Die Freude des Gebens und Teilens – Fuse 布施 von Rev. Shugen Komagata Teil 1

Im vierten Kapitel des Shushogi, der modernen Fassung von Passagen aus dem wichtigsten Werk des berühmten Vorfahren Dogen, dem Shobogenzo, gibt es die vier integrativen Methoden der Bodhisattvas (Shishobo), die allen lebenden Wesen nutzen: 1) Geben (fuse), 2) höfliche Rede (aigo), 3) nützliche Taten (rigyo) und 4) Zusammenarbeit (doji). Das sind die Praktiken der Gelübde des Bodhisattvas, Handlungen für andere, die man ohne Gedanken daran tut, im Austausch etwas dafür zu erhalten.

In diesem Artikel werde ich mich auf den Begriff des „Gebens“ oder in Japanisch „fuse“ konzentrieren. Gemäß Soto-shus offizieller Übersetzung von Shushogi bedeutet „Geben“, nicht zu „begehren“, sondern zu teilen. Die Menschen werden ermutigt, zu geben, denn „grundsätzlich… …gehört einem nichts wirklich“.

http://global.sotozen-net.or.jp/ger/library/sermon_archive/201207.html

Die Freude des Gebens und Teilens – Fuse 布施 von Rev. Shugen Komagata Teil 2

Im Sanskrit heißt geben „dana“. Das japanische Wort für „dana“ ist „fuse“ und bedeutet „mit tiefer Anerkennung“. Dieser Begriff wird benutzt, wenn Geld gegeben wird, was „fuse“ oder „ofuse“ genannt wird. Deshalb beginnt großzügiges Geben in Form von Geldspenden mit tiefer Anerkennung.

Geben ist von höchster Wichtigkeit, nicht nur beim Teilen von materiellen Dingen wie Nahrung, Geld, Wertgegenständen, Ressourcen oder moderner Technologie, sondern auch beim Teilen von Immateriellem: als Geist der Großzügigkeit. In der alten japanischen Tradition wurde eine Person, die „dana“ übte, „danna sama“ genannt. „Danna sama“ bezeichnet nicht jemanden, der faul ist und nichts anderes tut, als Befehle zu geben. Die wahre Bedeutung von „danna sama“ ist eher jemand, der ohne irgendeine Form von Bedingungen großzügig teilt und anbietet, ob durch Gedanken, Gefühle, Worte oder Handlungen. Ohne Großzügigkeit ist Geben keine wahre Form des Teilens. Großzügigkeit ist deswegen wie eine warme Decke, die das Geben warmherzig macht.

Das Geben mit dem Herzen der Großzügigkeit ist eine allumfassende selbstlose Handlung, die die Menschen in ihrem täglichen Leben praktizieren müssen.

http://global.sotozen-net.or.jp/ger/library/sermon_archive/201208.html

Die Freude des Gebens und Teilens – Fuse 布施 von Rev. Shugen Komagata Teil 3

Obwohl es sehr schwierig ist, in sich selbst zu Buddha zu erwachen, sollte man jede Anstrengung dazu unternehmen. Jeder hat die Möglichkeit, Buddhas Lehren über Liebe, Mitgefühl und Erbarmen umzusetzen. Diese Praxis ist nicht auf die Tempelgemeinschaft beschränkt, sondern sie ist offen für die ganze Welt. Jedermanns Leben ist kostbar und darf nicht vergeudet werden. Geben Sie, sprechen Sie freundliche Worte, helfen Sie anderen und arbeiten Sie zusammen, nicht zum persönlichen materiellen oder spirituellen Gewinn, sondern um der Handlung  selbst willen. Die richtige Praxis ist in der Tat ein Ziel in sich selbst und nicht  ein Weg zum Ziel. Dies ist die wahre Praxis des Buddhismus und des Bodhisattva-Ideals.

Vor sechs Monaten besuchte ich ein Hospiz und war überwältigt von einer unerwarteten Begegnung mit einer Krebspatientin im Endstadium, der ich mit Gebeten und ermutigenden Worten zusprach. Sie war 70 Jahre alt und sehr wach. Sie begrüßte mich, hieß mich willkommen und sagte, dass sie für meinen wöchentlichen Besuch sehr dankbar sei. Nach einigen Minuten der Unterhaltung rezitierten wir zusammen das Gebet der dreifachen Zuflucht (Sanki Rai Mon) und die zehn Kannon-Sutra-Verse des immerwährenden Lebens (Enmei Jikku Kannon Gyo), mit ihrer Meditationskette (Juzu) zwischen den in Gassho vereinten Händen.

Nach der Rezitation schloss sie die Augen, und es vergingen mehrere Minuten. Dann sah sie mich mit einem schwachen, aber glücklichen Lächeln an und sagte sanft: „Danke, dass Sie für mich gebetet haben. Ich spüre jetzt Ruhe in mir, und alle meine Sorgen scheinen verschwunden zu sein. Mir geht es viel besser und und ich bin voller Energie. Ich fühle mich gesegnet und bin nicht mehr allein. Ich habe keine Angst davor, ich selbst zu sein, obwohl ich möglicherweise sehr bald gehen muss… –

http://global.sotozen-net.or.jp/ger/library/sermon_archive/201209.html

 

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Dogen

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