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Posts Tagged ‘Dichtung’

Dichtung von Hermann Hesse / Rezitation: Matthias Habich / Anmerkung: Recht als wolle es ihn mit der Nase darauf stoßen, hatte sein Glück ihm diese prächtige Figur in seinen Weg gestellt, daß er sich an sie halte. Aber der Mensch ist zu nichts schwerer zu bringen als zu seinem Glück. (H.Hesse) Komposition, Arrangement und Produktion: Schönherz & Fleer „Hesse Projekt“ /

Nachts im Traum die Städt‘ und Leute, Ungeheuer, Luftgebäude, Alle, weißt du, alle steigen Aus der Seele dunklem Raum, Sind dein Bild und Werk, dein eigen, Sind dein Traum.

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Dichtung von Sören Kierkegaard (Foto) aus: Die Tagebücher 1834-1855 / Rezitation: Axel Grube / Anmerkung: Sich selbst um die Liebe zu betrügen, das ist das Schrecklichste; das ist ein ewiger Verlust, für den es in Zeit und Ewigkeit keinen Ersatz gibt. (S. Kierkegaard)

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„April ist der übelste Monat von allen …“. So beginnt T.S. Eliots berühmtes Langgedicht „The Waste Land“. Es erschien vor 100 Jahren und begründete die literarische Moderne, zusammen und auf einer Höhe mit James Joyces Roman „Ulysses“. Aus lauter Fragmenten, die Eliot nur mit Hilfe seines Freundes Ezra Pound in eine Ordnung bringen konnte, erwuchs ein vielstimmiger Gesang, der zum nachhaltigsten Ausdruck der Sinnkrise Europas nach dem Ersten Weltkrieg wurde. Der Lyriker und Übersetzer Norbert Hummelt zeichnet die Entstehung dieses Jahrhundertgedichts nach – und erkundet, wie man es heute verstehen kann.

https://www.swr.de/swr2/literatur/the-waste-land-ts-eliots-jahrhundertgedicht-swr2-lesenswert-feature-2022-04-03-100.html

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Seele

Sieh, meine Seele ist wie eine Taube,
So leichtbeschwingt und weiß und federweich.
Und ganz erfüllt von Zärtlichkeit und Glaube…

https://www.mumag.de/gedichte/stoe_f14.html

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yama nite mo

ukaramu toki no

kakurega ya

miyako no uchi no

matsu no shita io

Wenn selbst in den Bergen

meine Betrübnis nicht weicht,

ist mein Schlupfwinkel

inmitten der Hauptstadt

die Klause unter der Kiefer

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Ernst Jandl

jetzt lege ich mich schlafen
weil ich schläfrig bin
und tu als ob ich schliefe
bis ich eingeschlafen bin

via Letnapark / Twitter

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BUCH DER FREUNDE LVI

Für die Kinder:

Die Hügel,
die Berghänge
der Statistik
liegen vor uns.
Der steile Anstieg,
wo es mit allem aufwärts geht,
aufwärts, während es mit uns allen
abwärts geht.

Im nächsten Jahrhundert
oder in dem danach,
sagen sie,
wird es Täler geben, Wiesen,
wir können uns dort in Frieden treffen,
falls wir es schaffen.

Für den Anstieg auf diese kommenden Gipfel
ein Wort an euch, an
euch und eure Kinder:

bleibt zusammen
lernt die Blumen
geht leicht.

Gary Snyder, Schildkröteninsel, 1976.

https://www.nootheater.de/menu.html

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Dichtung von Rainer Maria Rilke, Paris 1914 / Rezitation: Reiner Unglaub / Anmerkung: ...man muß abseits gehen in irgendeine unzugängliche Stille, vielleicht sind die Toten solche, die sich zurückgezogen haben, um über das Leben nachzudenken. (R.M.Rilke)

Wem willst du klagen, Herz? Immer gemiedener

ringt sich dein Weg durch die unbegreiflichen

Menschen.

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Dichtung von Erich Mühsam (Foto) entst. September 1916 / Rezitation: Jürgen Goslar / Anmerkung: Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren. (E.Mühsam)

Nicht Sternenwandler, – Menschen seid!

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