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Posts Tagged ‘Radiokolleg’

Heinrich Gustav Reichenbach galt als der „König der Orchideen“ – er war der Orchideen Spezialist des 19. Jahrhunderts. Er war aber auch ein schwieriger und geltungssüchtiger Mensch. Und so bediente er sich eines Tricks, um in die Geschichte der Botanik einzugehen. Er benannte eine Orchideengattung einfach „AA“ und stellte damit sicher, dass er auf ewig als erster in der alphabetischen Liste der Pflanzenarten an erster Stelle steht.

https://oe1.orf.at/artikel/680563/Neue-gruene-Welt-Teil-1

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Wenn man davon spricht, dass etwas „völlig utopisch“ ist, meint man meist: unrealistisch, nicht umsetzbar. Doch im Diskurs über Politik und Gesellschaft bedeutet „Utopie“ etwas anderes: Utopien im engsten Sinn sind gedankliche Entwürfe einer besseren Gesellschaft.

https://oe1.orf.at/artikel/453463/Glanz-und-Elend-der-Utopien

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Einsamkeit und die sozialen sowie gesundheitlichen Folgen gelten als demographische Zeitbombe. Denn: Immer mehr Menschen leben länger. Je älter der Mensch, desto eher fühlt er sich im Abseits. Einer der Gründe ist, dass Senioren im Laufe des langen Lebens Freunde und Familienmitglieder verloren haben. Das soziale Netz wird also immer schwächer… Ö1

 

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Eine Wechselbeziehung (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek

Mit dem Wissen um die Neuroplastizität des Gehirns wurde zu Beginn des Jahrtausends in der Medizin ein Paradigmenwechsel eingeleitet. Dieser beruht auf der Erkenntnis, dass Körper und Gehirn in einer Wechselbeziehung stehen. Das menschliche Gehirn wird nicht länger als oberste Kontrollinstanz gesehen sondern ist Teil eines Systems. Damit wird der Körper zum Verbündeten.

Der kanadische Psychiater Norman Doidge von der Columbia University in New York spricht von einem möglichen Selbstheilungsprozess. Er hat zahlreiche Patientengeschichten untersucht, darunter Parkinson, Schlaganfall und chronische Schmerzpatient/innen. Und er hat beobachtet, wie Betroffene durch sanfte, nicht invasive Methoden ihren Gesundheitszustand langfristig verbessern konnten.

Mit mentalem Training, Körpertraining, Licht-, Musik – und Psychotherapie konnten sie selbstregulierende Prozesse unterstützen. Die Wissenschaft kann heute mit bildgebenden Verfahren diese Prozesse dokumentieren. Neurobiolog/innen zeichnen nach, wie sich die Stoffwechselprozesse im Gehirn den körperlichen Veränderungen anpassen. Durch nicht-invasive, sanfte Therapien lassen sich selbstregulierende Impulse setzen.- Ö1

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Radiokolleg – Der Untergang des Abendlandes

Oswald Spengler im Zeitalter von Trump und Technokratie (1). Gestaltung: Richard Brem

Vom „Untergang des Abendlandes“ ist heutzutage meist nur ironisch die Rede, wenn überbordender Kulturpessimismus oder übertriebene Schwarzmalerei kommentiert wird. Die Redewendung vom „Untergang des Abendlandes“ geht zurück auf das gleichnamige Buch von Oswald Spengler, dessen erster Band 1918 in Wien erschien.

Vor dem Hintergrund des zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieges traf das Buch damals einen besonderen Nerv: Europas Völker hatten sich jahrelang gegenseitig zerfleischt, Millionen junger Männer waren auf den Schlachtfeldern gefallen, die traditionelle europäische Herrschafts- und Staatenordnung lag in Trümmern. All das war allerdings nicht Thema in Spenglers Buch, sondern er entwarf stattdessen eine großangelegte „Morphologie der Weltgeschichte“, die dem Niedergang des alten Europas gleichsam einen historischen Kontext und einen natürlichen Sinn gab. Laut Spengler glichen Kulturen nämlich „Lebewesen höchsten Ranges, sie wachsen in erhabener Zwecklosigkeit auf wie die Blumen auf dem Felde“ – und sie gehen zugrunde und sterben ab, wenn sie sich verwirklicht haben.- Ö1

 

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