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Posts Tagged ‘Zeitfragen’

In Frankreich galt er als Poet unter den Chansonniers. In Deutschland wurde Georges Brassens von Liedermachern wie Franz Josef Degenhardt oder Hannes Wader verehrt. Wenig bekannt ist, dass Brassens vor 1945 bei Berlin Zwangsarbeiter war.

Georges Brassens‘ „Chanson pour l’Auvergnat“ – 1954 erschien dieses wahrscheinlich bekannteste Lied des französischen Chansonniers. Des französischen Chansonniers. An dem Tag, an dem er stirbt, am 29. Oktober 1981, titelt die Tageszeitung „France Soir“: „La mort du poète“ – Der Tod des Dichters. Sein Name muss nicht erwähnt werden. Jede Französin und jeder Franzose, die auch nur ansatzweise kulturinteressiert sind, wissen an diesem Tag, wer gemeint ist. Für alle anderen ist unter der Schlagzeile sein Bild.

DLF Kultur

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Robin Robertson konzentriert sich auf den Augenblick. In seinen Gedichten geht es um den Versuch, das Vergängliche im Moment des Verschwindens zu fassen. Jetzt ist sein Erzählgedicht „Wie man langsamer verliert“ auf Deutsch erschienen.

Zeitfragen

 

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Alles wird immer schneller. Dieses Lebensgefühl begleitet uns seit Jahrzehnten. Da hilft nur noch Entschleunigung, zum Beispiel beim Spazierengehen. Wie sich dabei unsere Wahrnehmung verändert, dafür interessiert sich auch die Wissenschaft.

„Oft merke ich, okay, jetzt brauche ich mal ein bisschen Durchzug im Kopf“, erzählt Olivia Türk. „Dann ist Laufen die Form, sich zu bewegen, ohne dass man was vorbereiten muss. Laufen funktioniert einfach immer – hier und jetzt, sofort kann es losgehen. Ohne Ablenkung. Ein bisschen gucken gehört dazu, aber nichts weiter, was mich vom Laufen abhält.“ DLF Kultur

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Gruppenzwang und Gruppendynamik

Das Wir ist so etwas wie ein schöner, nicht allzu heißer Sommertag. Das Wir ist kümmernd, sorgend, bergend, friedlich, erfüllend, glücksbringend. Das Wir ist flauschig, warm, gewaltfrei, süß … Aber es hat es nicht nur Freunde. Da wäre Wolf Lotter, Publizist und Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins „Brand eins“:

Der Denunziationsmodus ist immer gegen die Individualität gerichtet gewesen in diesem Land. Immer! Das haben die Nazis gemacht, das haben die Kommunisten gemacht, das haben die Sozialdemokraten gemacht, die Christdemokraten! Man darf sie da wirklich in einem Namenszug alle nennen, weil sie natürlich alles kollektivistische Organisationen sind. Und vergessen Sie nicht: Unsere Parteien, und damit auch unsere politische Kultur, stammt aus dem Zeitalter der Massenbewegungen. Eine Politik, die ein Wir möchte, das auf Einheit und Eindeutigkeit hinausläuft, auf diese fatale Eindeutigkeit, die heute immer gefordert wird, ist per se nicht demokratisch.“

Zeitfragen

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Im Mittelalter wütet in Europa die Pest, im 19. Jahrhundert sterben Hunderttausende Menschen an Cholera und in den 80er-Jahren versetzt Aids die Menschen in Panik. Epidemien sind Teil der Menschheitsgeschichte – im Negativen wie im Positiven. DLF Kultur

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Rassisten, Neonazis und extreme Regierungsgegner: Straßenkämpfe wie 2017 in Charlottesville haben den Blick auf bewaffnete Milizen gelenkt. Und durch Donald Trump fühlen sie sich in ihrem militanten Vorgehen bestärkt…,.. ardaudiothek.de

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Me, myself and I – Selbstbezogenheit und krankhafte Selbstüberhöhung scheinen ein Massenphänomen zu sein. Nicht zuletzt dank Selfies, Instagram & Co. Doch Psychologen sehen die Ursachen für den grassierenden Narzissmus nicht bei den Sozialen Medien.

DLF Kultur

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Um 19.05 Uhr im Deutschlandfunk

Von Andrea und Justin Westhoff

Alle Menschen lügen, jeder angeblich mehrmals am Tag. Aber sie tun es sehr unterschiedlich, nicht nur individuell, sondern auch abhängig von ihrer Herkunft.

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Newtons Physik macht keinen Unterschied zwischen Zukunft und Vergangenheit. Und laut Einstein kennt das Universum kein Jetzt. Der Mensch lebt dagegen im Augenblick, wird vom Fluss der Zeit mitgerissen. Wie passt beides zusammen? Zeitfragen

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