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Posts Tagged ‘Rolf Cantzen’

DLF – Sonntag, 15. Januar 2023 um 20:05 Uhr

Hat Dummheit Glückspotenzial? Gottfried Benn meint ja: „Dumm sein und Arbeit haben: Das ist das Glück.“ Ein Feature über vielfältige Einsichten in einen schlichten Gemütszustand. Dass die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln haben, ist ein Sprichwort, genau wie der Satz: „Es gibt immer einen Dummen mehr, als man denkt“. Über Dummheit ist vielerlei gesagt worden. Bei aller gebotenen Vorsicht mit vorschnellen Urteilen spürt das Feature verschiedenen Erscheinungsformen der Dummheit nach, etwa der Dummheit der Fachidioten, der Dummheit derjenigen, die nichts dazulernen wollen, der Dummheit der Mächtigen, der Moralisten, der Pragmatiker, der Theoretiker, der Masse, der Mächtigen, der Religiösen, der Bürokraten. Orientierungshilfe bieten Philosophen, Sozialwissenschaftlerinnen und andere, die wissen, wovon sie reden.

https://www.hoerspielundfeature.de/freistil-dummheit-100.html

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Es scheint eine besondere Kunst zu sein, rechtzeitig aufzuhören. Viele Menschen beherrschen sie nicht. Sie machen weiter, bis sie zusammenbrechen oder zum Aufhören gezwungen werden. Zu einer Kunst wird das Aufhören, wenn der Mensch in sich hinein-hört und sich dann entschließt, „auszusteigen“, mit etwas bewusst Schluss zu machen. Ein solches Aufhören ist ein Akt der Freiheit. (BR 2011) – Von Rolf Cantzen

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/schluss-damit-anleitungen-zum-aufhoeren/1922440

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Demütigungen, also verletzende Herabsetzungen der menschlichen Würde und die Verweigerung des Respekts, verletzen zutiefst und können sogar die Ursache für kriegerische Auseinandersetzungen sein. (BR 2017) Von Rolf Cantzen

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/verletzung-der-selbstachtung-anmerkung-zur-demuetigung/1909386

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„Edel sei der Mensch, hülfreich und gut“ – so die Wunschvorstellung. Doch die Realität sieht oft düster aus. Da sagt sich der eine oder die andere doch lieber gleich von der gesamten Menschheit los. Aber ist das mehr als bloße Attitüde? – Von Rolf Cantzen

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Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch – diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, ‚cool'“ natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: „nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten.“ … froehliche-pessimisten

 

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Wenn der Schlaf der Bruder des Todes ist, so wie in einem Bach-Choral, dann bestehen zwischen Schlaflosigkeit und Leben ähnlich enge Beziehungen: Wer nicht schläft, lebt und kann etwas erleben: Diffuse halbschlafende oder hellwache Gedanken. Die Schlaflosigkeit weckt Lebensgeister, allerdings nur, wenn sie nicht wieder schlafen geschickt werden durch Pharmazeutika oder psychotherapeutische Selbstbehandlungen. Wer schläft, sündigt nicht. Wer sich schlaflos mit sich selbst beschäftigt, meistens schon: Querschießende Gedanken und irritierende Sehnsüchte inspirieren den einsamen Wachen. Dichter und Denker schätzen das. Sie leugnen die nächtliche Regenerationsverpflichtung. Manche verachten sogar die guten Schläfer, die tief und erholsam schlafen. DLF Kultur

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Die Aufforderung, Tod und Sterben nicht zu verdrängen, sondern sich mit dem Unausweichlichen auseinanderzusetzen, ist inzwischen eine quasi zustimmungspflichtige Forderung. Allerdings fehlen die Rahmenbedingungen: Im Mittelalter gab es Schriften und Rituale, um sich auf den Übergang ins Jenseits vorzubereiten. Größtmögliche Gelassenheit zu entwickeln – das empfahlen Philosophen: „Philosophieren heißt sterben lernen“.

Wie lässt sich ein „gutes Sterben“ lernen, wenn religiöse Heilsversprechen immer weniger Menschen ansprechen? Wie verändert die Konfrontation mit dem eigenen Tod das Leben? Sendung am Freitag

Klicke, um auf den-tod-akzeptieren-heisst-leben-lernen-swr2-wissen-2021-01-29-102.pdf zuzugreifen

The book of the craft of dying, and other early English tracts concerning death; archive.org by William Caxton (1422-1991), Heinrich Seuse (1295-1366) und Frances M.M. Comper und George Congreve.

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Der jüdische Philosoph Moses Maimonides gilt bis heute als einer der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Geboren wurde Maimonides in einer jüdischen Rabbiner-Familie in Cordoba 1135 (oder 1138). Er studierte die religiösen Schriften der Juden, Muslime und Christen und wurde Leibarzt des Sultans von Kairo. Er entwickelte sein eigenes religionsphilosophisches Denken. Seine Philosophie verbindet Vernunft und Glauben. Theologen gilt er als Vertreter der negativen Theologie: „Ich weiß nur, was Gott nicht ist.“ – SWR 2

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Sendung

„Wutbürger“ nannte sie die Presse und verpasste damit den lautstarken Pegida-Demonstrationen ein wirksames Etikett. Denn Wut und Zorn gehören seit dem frühen Christentum zu den sieben Todsünden.

Bereits die Philosophen der Antike wollten diese übermächtigen Gefühle beherrschbar machen. Menschen dürfen sich nicht erzürnen, Götter hingegen schon. Andererseits: Liegen, wenn nicht in der schnell verrauchenden Wut so doch im anhaltenden Zorn auch nützliche Impulse?

„Zorn macht langweilige Menschen geistreich“, so Francis Bacon.

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