Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Spiegel’

Die Inzidenz ist hoch wie nie. Doch der Coronavirus-Experte Christian Drosten von der Charité Berlin macht Hoffnung: Das Änderungspotenzial von Sars-Cov-2 ist grundsätzlich begrenzt, sagt er. Von Sascha Karberg und Richard Friebe

Read Full Post »

… ist Kants sogenanntes „Bewußtsein überhaupt“, und das ist nichts anderes als das Herz.

So ein Herz ist wie ein Spiegel, der alle Dinge, die von außen in ihn einfallen, unverändert wiederspiegelt. Was sich im Spiegel spiegelt, ist daher nicht von ihm zu trennen, solange es sich nur durch die Spiegelung selbst verändert. Wenn nur ein Spiegel vorhanden ist, aber nichts, das von außen in ihn einfällt, so kann kein Spiegelbild entstehen; denn aus dem Innern des Spiegels kann kein Bild hervortreten. Aber im Buddhismus kommt das, was sich im Spiegel zeigt, nicht von außen, sondern es entspringt in seinem Innern. Es entspringt dem Spiegel selbst, spiegelt sich in ihm wieder und tritt damit in Erscheinung; es verschwindet im Innern des Spiegels und hinterläßt beim Vergehen in ihm keine Spur. Im Buddhismus ist das Herz, welches mit „Alles was ist, ist aus dem einzigen Herzen hervorgebracht“ gemeint ist, diesem Spiegel gleich. Das sich Spiegelnde kommt niemals von außen. (…) Ein Spiegel, aus dessen Innerem das Spiegelbild entspringt, kann niemals Wirklichkeit sein; deshalb ist für das Herz des Buddha das Gleichnis vom Spiegel nur ein Notbehelf.

Read Full Post »

Kannst du die Körper-Seele nähren und das Eine bewahren, ohne dass sie sich trennen?
Kannst du den Atem konzentrieren und ihn weich werden lassen, wie den eines Neugeborenen?
Kannst du den dunklen Spiegel klären, so dass alle Flecken verschwinden.
Kannst du durch Nicht-Wissen das Land lieben und die Leute regieren?
Kannst du das Tor des Himmels öffnen und schließen und wie ein Weibchen sein?
Kannst du durch Nicht-Wissen das klare Licht die vier Richtungen erfüllen lassen?
Gebäre es und nähre es,
gebäre es, aber suche es nicht zu besitzen,
fördere es, aber beherrsche es nicht.
Das nennt man die dunkle Tugend.

Laozi spricht hier eine für uns ungewohnte Art des Lernens an, ein Lernen, das nicht auf die Vermehrung von Wissen zielt. Es hat vielmehr mit dem Körper zu tun und dessen Verbindung zur Natur und ihren KräftenDer Daoismus meint: „Wir sind nur durch den Körper in der Wirklichkeit gegründet.“ Doch so zuhause sind wir meist in unseren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, das wir den Körper vergessen, und die Notwendigkeit, ihn zu nähren, die Ordnung seiner Energien zu schützen und die Einheit zwischen Innen und Außen wiederherzustellen…,.. https://qigong-austria.com/das-bewahren-des-einen/

Read Full Post »

Wir leben in (selbst-) bildversessenen Zeiten. Durch die Selfie-Manie auf Instagram, Snapchat und WhatsApp wird das eigene Aussehen wichtiger als je zuvor. Aber der Blick in die Kamera und den Spiegel fällt nicht jedem leicht. Die Angst vor der vermeintlichen Hässlichkeit nimmt zu und kann auch krankhafte Züge annehmen. Kein Selbstbewusstsein ohne Selbstbild – und dafür ist der Blick in den Spiegel unerlässlich. Er liefert uns ein vermeintlich objektives Bild von uns: Wie wir uns im Spiegel sehen, so sehen uns wohl auch die anderen.

Doch der Blick in den Spiegel ist trügerisch. Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, heißt es. Die Hässlichkeit ebenso. Und so blickt einem aus dem Spiegel mitunter ein Monster entgegen. deutschlandfunkkultur.de

Read Full Post »

https://gutenberg.spiegel.de/buch/jean-de-la-fontaine-fabeln-4576/1

 

Read Full Post »

Read Full Post »

Zum 400. Todestag von William Shakespeare

Die Macht der Magie und die magische Kraft der Macht – Objekte mit Zauberkraft: Ein Spiegel, ein verzaubertes Schiff und ein Handbuch für Königsmörder

Unter den Zeitgenossen Shakespeares war der Glaube an Geister und andere übernatürliche Wesen stark verbreitet. Ihre Beschwörung auf der Bühne ließ Theaterbesucher erschaudern und kurbelte gleichzeitig die Herstellung und den Gebrauch von magischen Gegenständen an. Zu den kuriosesten Exponaten im Londoner British Museum gehört Dr. Dees magischer Spiegel. Es handelt sich dabei um eine glattpolierte, runde schwarze Scheibe aus Obsidian, einem Vulkangestein. Obwohl John Dee einer der prominentesten Mathematiker war, also ein rational denkender Mensch und ein Wissenschaftler mit Lehraufträgen in Oxford und Paris, galt er auch als „Zauberer“, der mit Engeln redete, die er mittels seiner spiegelnden „Schausteine“ beschwor. Dr. Dee war davon überzeugt, dass die unschuldigen Himmelsbewohner seine Lehrmeister seien, und dass er die natürliche und übernatürliche Welt nur durch sie verstehen könne. Elisabeth I. soll ihn ernst genommen haben. – br.de/radio/bayern2 + radiotexte

Read Full Post »

„Man gebe mir ein Chaos, so chaotisch wie nur immer, ich will es durch einen bloßen Spiegel seiner selbst zur Raison bringen.“

Read Full Post »

„Erlauben Sie mir nur vorerst eine Bemerkung zum „Spiegel im Spiegel“: An diesem Buch habe ich mehr als zehn Jahre gearbeitet, d.h. ich habe es v o r der „MOMO“ begonnen und n a c h der „Unendlichen Geschichte“ beendet und herausgegeben. Mit diesem Buch ist es mir gelungen, selbst gutwillige Leser und Kritiker gründlich zu verwirren.  Man hatte sich so daran gewöhnt, vom Autor an der Hand genommen und durch die Geschichte geführt zu werden, natürlich mit der Gewissheit, daß alles gut ausgehen werde – daß man es als regelrechten Verrat von Seiten des Autors empfand, daß dieser plötzlich dem Leser zumutete, sich selbständig und ohne helfende Hinweis einen Weg durch das Spiegel-Labyrinth zu suchen. Und wozu überhaupt, da ja auch jede „Botschaft“ fehlt, an der man sich festklammern kann. Es gibt sogar Leute, die über der Lektüre dieses Buches regelrecht ihr bisschen Verstand verloren haben (obwohl ich annehme, daß dieser Verlust schon vorprogrammiert war und durch mein Buch nur ausgelöst wurde).

Der Titel „Spiegel im Spiegel“ bezieht sich auf mehreres. Einmal natürlich auf das bekannte Zen-Koan „Was zeigt ein Spiegel, der sich in einem Spiegel spiegelt?„, das ja auch schon in der „Unendlichen Geschichte“ zitiert wird. Zum anderen auf den Bauplan des Buches. Jede Geschichte spiegelt sozusagen ein Element der vorausgehenden Geschichte und verwandelt es. Figuren und Bilder sind in einem ständigen Fluß der Veränderung. Vorher und Nachher sind bisweilen vertauscht: Der Einbeinige taucht schon anfangs auf, verliert aber erst in der Mitte des Buches sein Bein u.s.w. Man kann das Buch entweder von vorne nach hinten lesen oder von hinten nach vorn, also mit der letzten Geschichte beginnend, da es zyklisch aufgebaut ist und der Schluss sich wieder auf den Anfang bezieht. Manchmal gehen auch Spiegelreflexe quer durch das ganze Buch und nehmen Motive auf, die in viel späteren oder früheren Geschichten kommen. Die meisten Geschichten sind Szenen auf einem imaginären Theater. Ein merkwürdiger Vorgang wird kommentarlos geschildert. Anfang und Schluss sind jeweils offen. Ist der Vorgang zu Ende, verwandelt sich das Bild – oder ein Teil des Bildes – in ein neues Bild, in dem wieder etwas vorgeht. Das Ganze findet sozusagen in einem schwerelosen Raum statt, in dem es kein Oben und Unten gibt, in einem Orbit, der einen Kreis um etwas beschreibt, das selbst ausgespart wird“. – http://www.oobe.ch/

Read Full Post »