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Posts Tagged ‘Symbole’

Im letzten Kapitel ihres weltumspannenden Buches „Timefulness. How Thinking like a Geologist Can Help Save the World“ zitiert Marcia Bjornerud Gedanken und Vorschläge zur Überwindung der falschen Zeitvorstellungen, die uns in unserer Zeit – in der erdgeschichtlichen Phase des Anthropozän – beherrschen. Sie selbst folgt mit ihrem Buch der Idee, dass wir durch das Studium der Erdgeschichte Zeiträume betreten, die nur auf den ersten Blick scheinbar endlos sind.

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In dem Maße, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat. Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüsst. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines grossen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verlorengegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte.

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„Eine Zange kann nur mit einer Zange gefertigt werden.“ Nach diesen Worten aus dem Talmud könnte also nur ein Engel ein zufriedenstellendes Erscheinungsbild von sich vortragen. Weil dies aber nie anders geschehen ist als in der Vorstellung von Nichtengeln über Engel, hat man sich Bilder von ihnen seit Jahrtausenden immer wieder selbst zurechtmachen müssen. Wer nun einmal ein wenig in die sogenannte Angelologie reinleuchtet, erfährt dort vor allem, dass Engel jedenfalls nicht das absolut Gute im Menschen personifizieren. Indessen neigen sie dazu, im äußersten Bild- und Filmkitsch unterzugehen. Ausschließen kann jedoch keiner, dass derart gefertigte Engel über ihre Machart nur ausgiebig lachen und höhnen können.

https://archive.org/details/eintausend-engel-ueber-all-arthus-c.-caspari-1999

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In den letzten rund 5.000 Jahren wurden die meisten Kulturen der Welt von Männern dominiert – man spricht vom ‚Zeitalter des Patriarchats‘ – und das hat zu Konkurrenz, Kontrolle, militärische Gewalt geführt – und die Hälfte der Menschheit – die Frauen – benachteiligt. Kein Wunder, dass gerade sie nach Alternativen suchen. In den letzten 50 Jahren entstand daraus die ‚Moderne Matriarchatsforschung‘. Geseko von Lüpke fragt in den Evangelischen Perspektiven, ob sich darin Antworten für die Zukunft finden.

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Anlässlich des 13. Österreichischen Zeitgeschichtetags (1. Virtueller Österreichischer Zeitgeschichtetag), der vom 16. bis 18. April 2020 unter dem Motto „Nach den Jubiläen“ vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck gänzlich online veranstaltet wurde, hielt Köhlmeier die (virtuelle) Eröffnungsrede.

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William Butler Yeats: Einmal schrieb ich in London auf einem Dinner, wo nur vertraute Freunde anwesend waren, auf ein Blatt Papier: „In fünf Minuten wird York Powell von einem brennenden Haus sprechen“, schob das Papier unter den Teller meines Nachbarn und stellte mir ein Feuersymbol vor und wartete schweigend. Powell brachte das Gespräch von einem Thema auf das andere, und innerhalb von fünf Minuten beschrieb er einen Brand, den er als junger Mann gesehen hatte.

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Gestalten der mythischen Welt chinesischer Urzeit 12+13

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Porphyrios sagt uns in seiner Abhandlung über die Empfindungen, dass das Sehen nicht durch einen Lichtkegel oder ein Bild oder irgendeinen anderen Gegenstand entsteht, sondern dass der Geist, der in Einklang mit den sichtbaren Dingen gebracht wird, sich selber in diesen Gegenständen  sieht, die nichts anderes sind als er selber, woraus hervorgeht, dass der Geist alles umfasst und dass alles Bestehende nichts als der Geist ist, welcher Körper aller Art in sich birgt.

Diese erstaunliche Erkenntnis ist der Eckstein, auf dem das Gebäude der magischen Alchemie ruht, deren Aufgabe es ist, die vollkommenen Archetypen des Absoluten zu erfassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Porphyrios

 

 

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