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Posts Tagged ‘Symbole’

Das Mysterium der inneren Verwandlung kann sich nur dann vollziehen, wenn die verborgene Kraft der Symbole den profanen Blicken und der Geschwätzigkeit der Masse (Welt) entzogen sind. (Unbekannt)

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Gestalten der mythischen Welt chinesischer Urzeit 12+13

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Porphyrios sagt uns in seiner Abhandlung über die Empfindungen, dass das Sehen nicht durch einen Lichtkegel oder ein Bild oder irgendeinen anderen Gegenstand entsteht, sondern dass der Geist, der in Einklang mit den sichtbaren Dingen gebracht wird, sich selber in diesen Gegenständen  sieht, die nichts anderes sind als er selber, woraus hervorgeht, dass der Geist alles umfasst und dass alles Bestehende nichts als der Geist ist, welcher Körper aller Art in sich birgt.

Diese erstaunliche Erkenntnis ist der Eckstein, auf dem das Gebäude der magischen Alchemie ruht, deren Aufgabe es ist, die vollkommenen Archetypen des Absoluten zu erfassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Porphyrios

 

 

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In dem Maße, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat.

Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüßt. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines großen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verloren gegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte. 

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Mit das gräßlichste unter den geringeren Übeln des Lebens ist die Art und Weise, wie so viele kostbare, symbolische Objekte für immer verschwinden. Für diese verlorenen Unbelebten gibt es keinen Limbus, in den sie kommen können, kein gnädiges Flammengrab. Sie blieben, was sie immer gewesen sind; aber sie werden auf den Abfallhaufen der Welt geworfen; und kein Erlöser kann je kommen, der ihnen ihre Ehre wiedergibt. Selig der Mann oder die Frau am Tag des Jüngsten Gerichts, die auch nur einen dieser Verstoßenen gerettet und vor dem Karren des Straßenkehrers bewahrt haben!

Weymouth und Dorchester

Autobiographie, Seite 62 – P.Kirchheim 1992 – ISBN 3-87410-o2o-0

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Sigmund Freud, der sich in seinem Buch „Totem und Tabu“ um die zeitgenössischen Bezüge dieser beiden Begriffe bemüht, meint, unsere „heilige Scheu“ decke sich am ehesten mit dem Tabu. Das Gegenteil von Tabu heißt Noa; es ist das Gewöhnliche, Allgemein-Erlaubte. Northcote Thomas bezeichnet Tabu als den heiligen oder unreinen Charakter, der einer Person oder einem Ding anhaftet. Zugleich sei Tabu die Beschränkung, die sich aus diesem Charakter ergäbe. Ferner die Heiligkeit des Tabuträgers und das Gegenteil: die Unreinheit als Folge des verletzten Tabu-Verbotes.

Im Glauben der Naturvölker ist Tabu das Ergebnis einer geheimnisvollen Kraft, eben jenes Mana, das auch ein Ding auszeichnen kann. Wer die Tabukraft verliert wie die Totemtiere der Indianer Nordamerikas, büßt damit den Schutz ein, den es gewährt, da Tabu der Rache fähig ist. Wer ein Tabu-Verbot übertritt, wird selber tabu, d.h. von allen gemieden. Selbst Tote können tabu werden*.

 

* So wird bei den Maori aus Neuseeland jeder, der eine Leiche berührt, aufs äußerste unrein und ebenfalls die Grabstätte; denn für sie, wie für viele der Naturvölker, stirbt der Mensch, sofern nicht durch Gewalt, nur durch einen bösartigen Dämon, nie auf eine „natürliche“ Weise. Dieser Dämon aber ist es, der den Toten tabu macht.

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Das I-Ging ist ein vielseitiges und tiefgründiges chinesisches Weisheitssystem, das über dreitausend Jahre alt ist und das im Westen vor allem als faszinierendes Orakel bekannt wurde. Autorin: Claudia Simone Dorchain – br.de

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