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Posts Tagged ‘Welt’

Janosch

Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn Du sie zu Deiner Geliebten machst.

Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast – laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie Dir zu bieten hatte.

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Yuval Noah Harari, vor kurzem 42 Jahre alt geworden, gilt als intellektueller Superstar. Sein neuestes Buch heißt »Homo Deus« …

Die Bedeutung dieses Buches ergibt sich durch seine Frontstellung. Yuval Harari wehrt sich gegen religiöse Denkmuster, die eine Domestizierung des Menschen und die Oktroyierung eines bestimmten Gesellschaftssystems implizieren. Er gerät damit in Frontstellung gegen einen traditionellen religiösen Fundamentalismus einerseits, der die Grundlagen der Wissenschaft und damit die normative Freiheit unserer Gesellschaft untergräbt, sowie gegen einen blinden technologischen Fortschrittsglauben in Form neuartiger Tech-Religionen andererseits, der die conditio humana negiert. Aus dieser Perspektive gelesen, ist Homo Deus ein ungemein anregendes, in die Zukunft weisendes Buch. Wie es der Untertitel verrät: Eine kurze Geschichte von Morgen.- intellectures.de

 

 

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Religion und Naturwissenschaft (1/3) – Von Hans Küng

Die moderne Astrophysik konnte in den letzten Jahrzehnten viele neue Erkenntnisse über den Anfang und die Entwicklung des Kosmos sammeln, die wohl kein Laie mehr nachvollziehen kann. Es geht um dunkle Materie, schwarze Löcher, um den Urknall und Parallel-Universen. (Produktion 2006) (Teil 2, Karfreitag, 30. März, 8.30 Uhr) – SWR2 Wissen

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„Die Welt klingt. Sie ist ein Kosmos der geistig wirkenden Wesen. So ist die tote Materie lebender Geist.“

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… Die Reduktion alles Vorhandenen auf das Unbekannte wird seine einzige Rettung. Um das Unbekannte vor sich zu schützen, erfindet er eine Methode, nichts zu denken. Es gelingt ihm, sie durchzuführen: die Welt um ihn blüht wieder auf.

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Prof. Thomas Görnitz, unterrichtete bis zu seine Emeritierung an der Universität Frankfurt Didaktik der Quantenphysik. Seine Sicht auf Materie und Wirklichkeit sollte uns zu denken geben. Nach wie vor sind wir ohne viel darüber nachzudenken überzeugt, dass Materie einfach, ja –Materie ist. Prof. Thomas Görnitz‘ Gedanken dazu sind erstaunlich, vor allem wenn sie von einem anerkannten Naturwissenschaftler kommen:

„Quantentheorie ist zu verstehen als die notwendige Selbstkorrektur einer Wissenschaft, die bis dahin die Welt letztendlich in unveränderliche Fundamentalobjekte zerlegen wollte und die damit den Beziehungscharakter der Wirklichkeit leugnen muss, der eine Ganzheit mehr sein lassen kann als die Summe ihrer Teile.“

Die Welt, auch die Welt der Materie, ist ein Feld von Beziehungen – Thomas Steininger spricht mit Prof. Thomas Görnitz.- radio evolve

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Fa Yen: „Die ganze Welt ist ein einziger Geist“.

Die ganze Welt ist nur ein einziger Geist. Und alles, was existiert, ist nur eine einzige Erkenntnis. Da es nichts anderes als Erkenntnis gibt und da alles nur ein Geist ist, kann das Auge Töne und das Ohr Farben erkennen. Wenn die Farben nicht das Ohr erreichen könnten, wie könnten Töne das Auge berühren?

Das Feld des Geistes ist jedoch so ausgedehnt und unendlich flexibel, dass es geschehen kann, was auch der Fall ist, dass das Auge spezifisch auf Farben und das Ohr spezifisch auf Töne reagiert. So ist es denn, dass die empirische Welt aus den Tiefen des Geistes emporsteigt. Und Fa Yen sagt weiter:

Aber wenn das Auge auf die Farben eingestellt ist und das Ohr auf Töne reagiert, dann werden alle Dinge unterschieden und erkannt. Wenn die Dinge nicht so voneinander unterschieden werden könnten, wie könnte man sie dann in ihrer traumhaften Existenz sehen? Von all diesen Bergen, Flüssen und der großen Erde, was gibt es da zu ändern, was gibt es nicht zu ändern?

Die empirische Welt und die des Nichts werden gleichzeitig in diesem einzigen Akt des SEHENS aktualisiert. Es ist nicht so, dass man erst dem einen beiwohnt und dann das andere erfährt. Man sieht viel eher das Sichtbare in dem Wirklichen und das Wirkliche in dem Sichtbaren, wo es keinen Bruch gibt zwischen den beiden. – Toshihiko Izutsu, Philosophie des Zen-Buddhismus, 38/39. rororo 1986

 

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Zeitfragen Feature

Unsere Wirtschaft ist globalisiert. Die Finanzströme sind es auch. Eine Weltregierung, die für all das einen ordnungspolitischen Rahmen setzen könnte, gibt es nicht. Die Kompetenzen der Vereinten Nationen sind begrenzt. Die Reichen beuten die Armen aus, lassen sie zu Dumpinglöhnen Produkte aller Art fertigen und bedienen sich an Rohstoffen. Menschen, die darunter besonders leiden, begehren auf und wagen die gefährliche Flucht aus der Armut in das Paradies Europa. Doch die ungerechte Verteilung des Wohlstandes auf der Erde scheint durch die Gesetze der Globalisierung manifestiert zu sein. Die Antwort der reichen Staaten: Zäune und Grenzschutzposten. Sichere Herkunftsländer. Gerade rechtspopulistische Parteien fordern die Rückkehr zum Nationalstaat… – zeitfragen

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„Denn welche Speise der Mensch in dieser Welt isst, die isst ihn in jener Welt wieder.“

Elias Canetti – Die Umkehrung

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