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Posts Tagged ‘Leben’

Grundlagen. Es ist schwierig, ohne jegliche Bewegung auch nur kurz am Leben zu bleiben. Ein Lebewesen, das all seiner Sinne beraubt ist, lebt nicht mehr. Kein Lebenstrieb ohne Gefühl: es ist das Gefühl des Erstickens, das uns atmen macht.

Und ohne ein Minimum wenigstens reflektorischen Denkens würde nicht einmal ein Käfer alt.

(Die vier Bestandteile des Tuns. Moshe Feldenkrais. Bewusstheit durch Bewegung). Suhrkamp.

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Die Plastikberge wachsen, die Gletscher schmelzen, Bäume und Wälder sind bedroht. Was es braucht, um dieser fatalen Entwicklung entgegenzusteuern, ist ein radikal neues Verhältnis zur Natur – und ihrer Seele. Eine Gegenseitigkeit zwischen allen Wesen tue not, so Andreas Weber. andreas-weber.de/Blog

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Immanuel Kant: Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

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Sein Leben verlief öde und ohne Bedeutung, bis es irgendwann gänzlich zur Bequemlichkeit gerann. Aber er wusste, es gibt schlimmeres, viel schlimmeres. – notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com

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Andreas Beers versteht sich selbst als Teil der Natur. Der biologisch-dynamische Landwirt setzt sich seit vielen Jahren für eine Landwirtschaft ein, die die Natur gesamthaft betrachtet. Dabei geht es ihm nicht nur um die Flächen, die für Nahrungsmittel bearbeitet werden, sondern auch um die Umgebung und um den Menschen – und um die Mitgestaltung im Leben…,..

https://www.zeitpunkt.ch/wir-haben-heute-die-autonomie-allen-wichtigen-lebensbereichen-verloren?fbclid=IwAR0GTBvNwDEQE5E4xKiNY6GdM3uDykyVWA_moReYtNjFwYCarAAM5JumcBM

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„Ich spiele nicht mit dem Leben, aber das Leben spielt mit mir, als ob es mein Spielen kenne oder verachte“.

„Ich greife alles an und mich greift alles an“.

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(…) In dem Roman Der Jüngling wird ein von Dostojewski-Experten oft übersehener Begriff angesprochen, (…) Bei dem Roman handelt es sich um die Bekenntnisse eines jungen Mannes, der auf der Suche nach einer Richtung für sein Leben ist. Diese erscheint ihm in der seltsamen Vokabel des „lebendigen Lebens“, welches er so definiert: „Das lebendige Leben muss etwas unglaublich Einfaches sein, das Alltäglichste und Unverborgenste, etwas Tagtägliches und Allstündliches, etwas dermaßen Gewöhnliches, dass wir einfach nicht glauben können, dieses Einfache könnte es sein, und deshalb gehen wir schon so viele Jahrtausende an ihm vorüber, ohne es zu bemerken und zu erkennen.“ Diese Vorstellung von einem „nicht langweiligen und fröhlichen Leben“ bedeutet nichts anderes, als die Intensität des Lebens zu spüren – philomag.de

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Was ist alles, was wir tun, andres, als eine nervöse Angst, nichts zu sein: von den Vergnügungen angefangen, die keine sind, sondern nur noch ein Lärm, ein anfeuerndes Geschnatter, um die Zeit totzuschlagen, weil eine dunkle Gewißheit mahnt, daß endlich sie uns totschlagen wird, bis zu den sich übersteigenden Erfindungen, den sinnlosen Geldbergen, die den Geist töten, ob man von ihnen erdrückt oder getragen wird, den angstvoll ungeduldigen Moden des Geistes, den Kleidern, die sich fortwährend verändern, dem Mord, Totschlag, Krieg, in denen sich ein tiefes Mißtrauen gegen das Bestehende und Geschaffene entlädt.

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Im Oktober 1850 erschien in der französischen Zeitung „La Presse“ ein Artikel des Journalisten und Politikers Jules Allix. Er pries darin seinen Zeitgenossen den sogenannten „pasilalinisch-sympathetischen Kompass“ an, eine kuriose drahtlose Informationsübermittlung zwischen – Schnecken. Schnecken würden, gemäß einer Theorie von zwei Esoterikern, nach der Paarung ein feinstoffliches Medium absondern, das sie zeit ihres Lebens telepathisch verbindet, über beliebige Distanzen hinweg. –

Information und Netzwerk sind zu Leitmetaphern – Paradigmen – unseres Zeitalters geworden. Leben ist nicht bloß Stoffwechsel, Leben ist ein semiotischer Prozess, ein permanenter vernetzter Informationsfluss zwischen Organismen. Die Buttersäure, die ich ausdünste, ist für die Zecke Information, sich auf mich fallen zu lassen; das Nashorn, das im Kot seines Artgenossen schnüffelt, „liest“ Informationen über die Paarungsbereitschaft heraus; Glühwürmchen blinken, Heringe furzen sich, Flusskrebse pinkeln sich gegenseitig Informationen zu. –

Es gibt kein „Ausserhalb“ der Information, weder in Kultur noch Natur.

Von Filosofaxen

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