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Posts Tagged ‘Leben’

„Es geht im Leben nicht um den Tod oder das Leiden. Sondern alleine um die Moral. Nur um die eigene natürlich! Am Ende geht es nicht um Trauer oder Glück. Sondern um richtig oder falsch. Am Ende stehen wir alleine da vor unserem Gewissen. Auf der Leiter, die Jakob in der Bibel im Traum sieht, bin ich deshalb immer nur nach oben gegangen: Es gab Niederlagen, einige sogar. Aber ich habe – in guten wie in schlechten Zeiten – immer meiner eigenen Moral standgehalten. Das Leid vergeht. Das Gewissen? Bleibt.“
( Die kürzlich verstorbene Jeanne Moreau laut SZ.de) –
via: https://der-asso-blog.blogspot.de/2017/08/das-verwechsln-von-erwachen-mit.html
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„Ich blicke auf mein vergangenes Leben wie auf ein weites Feld in der Sonne, wenn sie durch die Wolken bricht; und ich bemerke mit metaphysischem Staunen, daß mein bedachtestes Tun, meine klarsten Vorstellungen, meine logischsten Vorhaben letztlich nichts anderes waren als angeborene Trunkenheit, naturgegebene Narrheit und großes Unwissen.“

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Jeder ist zum Hüter mehrerer Leben bestellt, und wehe ihm, wenn er die nicht findet, die er hüten muß. Wehe ihm, wenn er die schlecht hütet, die er gefunden.

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„Seit alle Hoffnungen der Schulkinder schon auf den von der Rente gesicherten Lebensabend zielen, seitdem hat sich der Geist der Utopie ins Hausgespenst des Altersheims verwandelt. Seitdem bestätigt sich die Lehre des oft variierten Märchens von den drei Wünschen, wonach nicht die Wunscherfüllung, sondern das Wünschen selbst die schwerste Kunst ist. Mark Twain lässt Huckleberry Finn, dem gerade in kräftigen Farben der Unterschied zwischen Hölle und Paradies geschildert worden ist, irgendwo sagen, er würde als Aufenthaltsort für die Ewigkeit vermutlich doch die Hölle bevorzugen; dort treffe man offenbar die interessanteren Leute und müsse nicht den ganzen Tag Kirchenlieder singen und hören. Die Skepsis, ob man es im Paradies, so wie die Leute es sich vorstellen, überhaupt aushalten kann, ist gegenüber dem Seniorenparadies doppelt angebracht. Die Sicherheit und Ruhe, nach der sich die modernen Menschen sehnen, ist die letzte Vorstufe zur Grabesruhe.“ – via: Peter Alexa

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Oscar Wilde

„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur. – Eine Landkarte, auf der Utopia nicht zu finden ist, verdient keinen Blick“.

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Leben in Form des Wissens

Nun aber gelangen wir zum entscheidenden, zu dem im ursprünglichen Wortverstand crucialen Punkt. Insofern dieses Kapitel den Sinn von Weltanschauung überhaupt bestimmt hat, ist es für den, welcher diesen erfaßte, nicht mehr unvermeidlich, die Frage von Weltanschauung überhaupt an falschem Ort zu stellen. Weltanschauung hat Sinn nur als geistige Voraussetzung bestimmten Menschenlebens, so wie es wirklich ist. Das heißt, eingefügt in die objektive kosmische Ordnung, wie sie sich unabhängig von allen geistigen Voraussetzungen darstellt und vom Menschen als solche klar erkannt zu sein hat; dann aber als wahrhaftiger Ausdruck des wahren Seins des Menschen. Damit ist jeder Selbsttäuschung das Urteil gesprochen. Auf wenigstens teilweiser Selbsttäuschung nun beruht alle bisherige Philosophie. Weder ist Geist alles (HEGEL), noch ist es das Gefühl (GOETHE in seinem romantischen Stadium), noch sind es ökonomische oder politische Erwägungen, noch ist es der Wille oder die Vorstellung oder das Sein oder das Werden.

http://schuledesrades.org/palme/schule/leben/?Q=4/7/58/43

 

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„Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre.“ –

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