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Posts Tagged ‘Leben’

„Seit alle Hoffnungen der Schulkinder schon auf den von der Rente gesicherten Lebensabend zielen, seitdem hat sich der Geist der Utopie ins Hausgespenst des Altersheims verwandelt. Seitdem bestätigt sich die Lehre des oft variierten Märchens von den drei Wünschen, wonach nicht die Wunscherfüllung, sondern das Wünschen selbst die schwerste Kunst ist. Mark Twain lässt Huckleberry Finn, dem gerade in kräftigen Farben der Unterschied zwischen Hölle und Paradies geschildert worden ist, irgendwo sagen, er würde als Aufenthaltsort für die Ewigkeit vermutlich doch die Hölle bevorzugen; dort treffe man offenbar die interessanteren Leute und müsse nicht den ganzen Tag Kirchenlieder singen und hören. Die Skepsis, ob man es im Paradies, so wie die Leute es sich vorstellen, überhaupt aushalten kann, ist gegenüber dem Seniorenparadies doppelt angebracht. Die Sicherheit und Ruhe, nach der sich die modernen Menschen sehnen, ist die letzte Vorstufe zur Grabesruhe.“ – via: Peter Alexa

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Oscar Wilde

„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur. – Eine Landkarte, auf der Utopia nicht zu finden ist, verdient keinen Blick“.

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Leben in Form des Wissens

Nun aber gelangen wir zum entscheidenden, zu dem im ursprünglichen Wortverstand crucialen Punkt. Insofern dieses Kapitel den Sinn von Weltanschauung überhaupt bestimmt hat, ist es für den, welcher diesen erfaßte, nicht mehr unvermeidlich, die Frage von Weltanschauung überhaupt an falschem Ort zu stellen. Weltanschauung hat Sinn nur als geistige Voraussetzung bestimmten Menschenlebens, so wie es wirklich ist. Das heißt, eingefügt in die objektive kosmische Ordnung, wie sie sich unabhängig von allen geistigen Voraussetzungen darstellt und vom Menschen als solche klar erkannt zu sein hat; dann aber als wahrhaftiger Ausdruck des wahren Seins des Menschen. Damit ist jeder Selbsttäuschung das Urteil gesprochen. Auf wenigstens teilweiser Selbsttäuschung nun beruht alle bisherige Philosophie. Weder ist Geist alles (HEGEL), noch ist es das Gefühl (GOETHE in seinem romantischen Stadium), noch sind es ökonomische oder politische Erwägungen, noch ist es der Wille oder die Vorstellung oder das Sein oder das Werden.

http://schuledesrades.org/palme/schule/leben/?Q=4/7/58/43

 

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„Wenn ich mich des Lebens, so dachte er, nicht mit absolut kindlichem Versinken in seine einfachsten Elemente freuen kann, wäre es ebensogut, wenn ich nicht geboren wäre.“ –

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„Man hauste ja nicht immer in diesen winzigen Betonlöchern. Früher nannte man wenigstens 3ha seine Heimat. Will man sich vorstellen, dass man auf 40qm lebt, dass rundherum Feindschaft und Lust der Menschen lebt, dass man eigentlich, ja eigentlich gefangen ist wie ein Tier?“

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Die eigentliche Einheit des Lebens ist eine geheime, und sie ist dort am wirksamsten, wo sie sich unabsichtlich verbirgt.

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„Der Nachteil, die Dinge als getrennte Teile zu betrachten, ist der, dass jeder, der zu zerschneiden und zu analysieren anfängt, versucht, erschöpfend zu sein. Der Nachteil des Versuches, erschöpfend zu sein, ist, dass er bewusst (mechanisch) erschöpfend ist. Man gräbt immer tiefer und tiefer, vergißt die Rückkehr und sieht ein Gespenst (nur das Äußere der Dinge). Oder man geht weiter und meint, man habe es – und was man dann hat, ist nur ein Leichnam. Denn das Ding, das seine Substanz behält, aber die magische Eigenschaft des Lebens verloren hat, ist bloß ein Gespenst (der Wirklichkeit). Nur wer sich im Gestalteten das Gestaltlose vorstellen kann, kann zur Wahrheit gelangen.“

 

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