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Posts Tagged ‘Leben’

„Nur wer im Einklang, im Gleichgewicht mit der organischen Natur zu bleiben weiß, kann überleben. Ich bin fasziniert von allem Menschlichen, vom menschlichen Körper, von der menschlichen Seele und vom menschlichen Geist. Wir sind wie elektrische Drähte, in denen die Impulse zwischen dem Ewigen und dem Jetzt hin- und herlaufen. Wir schwanken zwischen Gemeinsamkeit und wetteifernder Vereinzelung, es reißt uns hin und her zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen. Nur sehr allmählich erwerben wir jene Toleranz und Nächstenliebe, die uns zu einiger Einsicht verhelfen in das Mysterium unserer menschlichen Lebensform und zu einem wachsenden Verständnis für die unnennbare Wahrheit, die uns umgibt, einhüllt und erwartet.“

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Ein Leben ohne Wald – unvorstellbar

„Das geheime Leben der Bäume“ kam 2015 auf den Markt. Seitdem ist Peter Wohlleben Deutschlands bekanntester Förster. Wenn wir die „Natur schützen wollen, müssen wir sie einfach nur in Ruhe lassen“, sagt er.

„Das geheime Leben der Bäume“ kam 2015 auf den Markt und seitdem ist Peter Wohlleben Deutschlands bekanntester Förster. Wenn wir die „Natur schützen wollen, müssen wir sie einfach nur in Ruhe lassen“, sagt er.

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„Ich glaube, wir haben verlernt, Schmerzen auszuhalten“, sagt der Philosoph Michael Niehaus. Er berät in seiner philosophischen Praxis Menschen mit seelischen oder körperlichen Schmerzen – begleitet sie auf ihrem Weg.

Immer wieder verlieren wir jemanden, müssen wir loslassen, verzichten, uns voneinander trennen, etwas aufgeben. Und der Tod ragt immer in unser Leben hinein. Trauer und Leid gehören grundlegend zur menschlichen Existenz. Kein Wunder also, dass das Thema Schmerz auch für philosophische Praktiker zentral ist.- DLF Kultur

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Es ist sinnlos, in Ablehnung allein zu leben. Auch wenn man keine einzige Handlung sehen könnte, die man billigt, müsste man zumindest so heftig missbilligen und sich solche Mühe damit geben, dass das wieder zur Handlung wird. Der Mensch ist zur bloßen Abwehr nicht geboren…

provinz des menschen, 208, hanser

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Totholz: Eine Brutstätte des Lebens (Teil 1)

Totholz umfasst abgestorbene Bäume. Dabei gibt es stehendes Totholz, bei dem der Baum nicht entfernt ist und liegendes Totholz, das auf der Erde liegt und vermodert. In einem Urwald Europas besteht bis zu 30 % des Holzes aus abgestorbenen Bäumen, in einem Wirtschaftswald meist nur noch ein Zehntel davon. Das Entfernen zerstört dabei wertvolle Lebensräume für die gesamte Nahrungskette…

Totholz bietet die Grundlage für eine Vielfalt von Organismen, die zum Großteil auf eine bestimmte Phase der Verfalls und eine bestimmte Holzart angewiesen sind. Dazu gehören vor allem um die 1350 Käfer und mehrere hundert Großpilze, die von abgestorbenen Bäumen leben, bis es vollständig zu Mineralien geworden ist. Diese Arten stehen in Interdependenz: Insekten infizieren das Holz mit Pilzsporen, andere Insekten fressen die Pilze, lassen ihre Larven darin wachsen oder leben selbst darin.- heilpraxisnet.de

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„Das egozentrische Denken muss immer und zu allem eine persönliche Beziehung herstellen. Das ist es, was das Leben so anstrengend, laut und würdelos macht. Worte wie Anmut, Schönheit, Freude, Harmonie, Trauer, Leid oder Hingabe sind Worte, aus denen sich kein egozentrisches Gedankenkleid schneidern lässt. Denn bei all diesen Worten geht es nicht um „mich.“

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In großen, stillen Vasen und Urnen am Grunde ihres Seins scheint die Erinnerung Essenzen aufzubewahren, die die Kraft besitzen, alles zu erlösen. (…) Dort verbirgt sich ein großer Vorrat an Menschheitserinnerungen, begraben unter den zufälligen Eindrücken unseres eigenen Lebens. Bilder, Geschehnisse, feine und unbeschreibliche Gefühle werden aufgewühlt (…), wenn der Wind über unser Gesicht fährt.

John Cowper Powys – Die Tagebücher – Einleitung, Seite 16 – Residenz Verlag 1997

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