Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Leben’

„Man hauste ja nicht immer in diesen winzigen Betonlöchern. Früher nannte man wenigstens 3ha seine Heimat. Will man sich vorstellen, dass man auf 40qm lebt, dass rundherum Feindschaft und Lust der Menschen lebt, dass man eigentlich, ja eigentlich gefangen ist wie ein Tier?“

Read Full Post »

Die eigentliche Einheit des Lebens ist eine geheime, und sie ist dort am wirksamsten, wo sie sich unabsichtlich verbirgt.

Read Full Post »

„Der Nachteil, die Dinge als getrennte Teile zu betrachten, ist der, dass jeder, der zu zerschneiden und zu analysieren anfängt, versucht, erschöpfend zu sein. Der Nachteil des Versuches, erschöpfend zu sein, ist, dass er bewusst (mechanisch) erschöpfend ist. Man gräbt immer tiefer und tiefer, vergißt die Rückkehr und sieht ein Gespenst (nur das Äußere der Dinge). Oder man geht weiter und meint, man habe es – und was man dann hat, ist nur ein Leichnam. Denn das Ding, das seine Substanz behält, aber die magische Eigenschaft des Lebens verloren hat, ist bloß ein Gespenst (der Wirklichkeit). Nur wer sich im Gestalteten das Gestaltlose vorstellen kann, kann zur Wahrheit gelangen.“

 

Read Full Post »

Markus Lüpertz

„Ich glaube einfach, dass es keine Wirklichkeit gibt, sondern eine erfundene, eine geträumte, eine erlebte, eine behauptete Wirklichkeit gibt, nämlich, das was passiert. Was draußen passiert, was das Leben ist, ist so banal, dass es nicht erwähnenswert ist. Also die Tatsache, dass man lebt, ist einfach zu wenig, um darüber etwas zu befinden. Man muss diesen Defekt leben, den muss man mit Dingen füllen, die voller Geheimnisse, die voller Geschichten, voller Lügen, voller Irrgärten, und voller Irrwege sind. Sonst ist das kein Leben, was wäre das denn sonst? Sie müssen sonst sich selbst erfinden. Du musst dich selbst in dieser Welt erfinden, Du musst dir selbst diese Welt formen, Du musst dir selbst diese Welt erträglich machen. Wenn Du nur auf der Tatsache lebst, dass es dich gibt, dass ist dann wirklich das Ende von allem“.

Read Full Post »

Was immer Leben abstrakt auch sein mag, wir wissen, dass die Art und Weise, wie Leben sich in lebenden Körpern manifestiert, in autonomer Bewegung manifestiert. Der lebende Körper ist ein sich bewegender Körper, mehr noch, ein sich ständig bewegender Körper. Das ist das primäre Merkmal, an dem wir Leben erkennen und die „Lebenden, Quicklebendigen*“ von den „Toten“ unterscheiden.

*Im alten Englisch wird zwischen „quick“ und „dead“ unterschieden, wobei „quick“ „lebendig“ bedeutet, und zwar im Sinne von „that which moves“ – das, was sich bewegt.

(Thomas Hanna – das Geheimnis gesunder Bewegung, Junfermann 2003)

… Wenn Leben Bewegung bedeutet und Tod das Fehlen von Bewegung.

Read Full Post »

Mit Alexander Kluge, Andreas Ammer / Komposition: Console/Martin Gretschmann / Realisation: Andreas Ammer / BR 2007 / Länge: 53’59 // Alexander Kluge hat in seinem Leben viel erzählt. Lebensläufe hießen die Geschichten, mit denen der spätere Filmemacher und Fernsehgestalter Anfang der 60er Jahre erstmals als Schriftsteller öffentlich auftrat. Sie seien „teils erfunden, teils nicht erfunden. Zusammen ergeben sie eine traurige Geschichte.“

https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-ammer-lebenslauf-alexander-kluge-100.html

Read Full Post »

Mit Peter Fricke, Matthias von Stegmann / Bearbeitung: Garleff Zacharias-Langhans / Komposition: Wulf Schaeffer / Regie: Christoph Lindenmeyer / BR 1994 /Länge: 43’28 //

„Wie oft habe ich gewünscht, daß ich kein Buch als den Katechismus und kein Land als das Knauthainer Kirchspiel kennte. Würde ich nicht weit ruhiger und viel glücklicher sein?“

https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-johann-gottfried-seume-leben100.html

Read Full Post »

Older Posts »