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Posts Tagged ‘Nazis’

NDR Info – Sonntag, 29. Jan 2023 11:04 Teil 1/5 – Begegnung in der Hölle

NDR Info – Sonntag, 29. Jan 2023 15:04 Teil 2/5 – Das Paradies

An einem Tag im Oktober 1980 liegt in einem Haus bei São Paulo, Brasilien, ein Mann tot in seinem Badezimmer. Er ist blutüberströmt, ein Stich in die Brust beendete sein Leben. Der Tote, Gustav Wagner, ist der ehemalige Lagerspieß des Vernichtungslagers Sobibor. Hier wurden in den 40er Jahren knapp 250.000 Juden getötet. Die brasilianische Polizei geht nach kurzer Untersuchung davon aus, dass Wagner sich selbst das Leben genommen hat. Doch kurz nach Wagners Tod geht eine Postkarte um die Welt, abgeschickt vom jüdischen Sobibor-Überlebenden Stanislaw Szmajzner, genannt Shlomo. Die mit der Karte verbundene Botschaft ist mehrdeutig: Ist die Postkarte ein Geständnis?

https://www.ardmediathek.de/serie/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/staffel-1/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODY2/1

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Prosa von Erich Kästner entst. 1940 / Rezitation: Curt Gerhard „Gert“ Westphal (Foto) / Anmerkung: Gestern warnte mich jemand. Die SS, das wisse er aus zuverlässiger Quelle, plane, bevor die Russen einzögen, eine blutige Abschiedsfeier, eine „Nacht der langen Messer“. Auch mein Name stünde auf der Liste. Das ist kein erhebender Gedanke. Denn ich kann Berlin nicht verlassen. Ich klebe hier fest wie eine Fliege an der Leimtüte. (Erich Kästner)

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Novelli. Dachau: Auf das, was ihm dort widerfuhr, sei Novelli nie zu sprechen gekommen, außer dem einzigen Mal, da er ihm sagte, dass er nach der Befreiung aus dem Lager den Anblick eines Deutschen, ja den eines jeden sogenannten zivilisierten Wesens, gleich ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, so wenig zu ertragen vermochte, dass er, kaum halbwegs wiederhergestellt, mit dem erstbesten Schiff nach Südamerika gegangen sei …,..

Eine Zeitlang lebte Novelli in der grünen Wildnis bei einem Stamm kleiner, kupfrig glänzender Leute, die eines Tages, ohne dass sich auch nur ein Blatt gerührt hätte, neben ihm aufgetaucht waren wie aus dem Nichts.

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aus der kälte – von THEATRUM VINUM

Zeitgleich mit der Machtübernahme von Wladimir Putin in Russland hat sich die Neue Rechte in Deutschland formiert. Sie eint der Kampf gegen das demokratische Europa und sein Wertesystem …

Eine Welt ohne Wir ist die denkbar fremdeste Welt.“

Michael Köhlmeier, Wenn ich WIR sage

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by Alexa Hennings

Egon Friedell war ein Jude, der Christ wurde und ein Mann vollendeter Formen. „Bitte beiseite treten, ich springe!“, soll er gerufen haben, als 1938 zwei SA-Männer an seiner Wohnungstür nach dem „Jud Friedell“ verlangten. Der 60-jährige sprang in den Tod.

https://archive.org/details/bitte_beiseite_treten_ich_springe

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„Vielleicht gehen wir alle mal drauf“ Ein Film von Christa Maerker – 1933 – 1948: Diese Folge beschäftigt sich mit Erika Manns „Pfeffermühle“, mit einigen in der Nazizeit geduldeten Kabaretts und mit den ersten Nachkriegsbühnen: „Die Schaubude“ in München und „Die Rampe“ in Leipzig. (Text ARD)

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Bayern 2 – Samstag, 5. März 2022 um 15:05 Uhr, (angekündigte Länge: 74:30)

Der 1982 gestorbene Schriftsteller Heinar Kipphardt stützte sich in seiner Erzählung ‚Der Deserteur‘ auf authentische Geschehnisse, die er jedoch – anders als in seinen Dokumentarstücken – in eine fiktive Form kleidete. Auch hier steht sein lebenslanges Thema im Vordergrund: Der Glaube an eine Veränderbarkeit der Welt und die Überzeugung, daß es Aufgabe des Schriftstellers sei, an der Veränderung mitzuwirken.

Valerie Stiegele hat Kipphardts Erzählung mit Notizen und weiteren Materialien aus dem Nachlaß zu einer Hörspielszenerie verarbeitet, die die Vorgänge in einem deutschen Konzentrationslager während des Zweiten Weltkriegs beschreibt. Im Zentrum steht die Einrichtung einer professionellen Fälscherwerkstatt, die Pässe und Devisen für Nazigrößen herstellte. Ihr Erfinder, Hauptsturmführer Max Halske, konzipierte die Werkstatt als ein nach modernsten betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten organisiertes Wirtschaftsunternehmen. Seine „Fachkräfte“ wurden aus den Gruppen der KZ-Häftlinge rekrutiert und mit besonderer Behandlung „belohnt“, um optimale Arbeitsergebnisse zu erzielen. Eine Verquickung von Profitkalkulation und Menschenvernichtung, wie sie zynischer kaum vorstellbar ist. Gegenspieler des „Pflichtmenschen“ Max Halske ist Alfred Härtl, ein wegen seiner Zugehörigkeit zur kommunistischen Partei ins KZ gekommener Schriftsteller, der das Lager zwar überlebte, aber nach Kriegsende an seinen bisherigen revolutionären Idealen verzweifelt.

http://www.xn--hrdat-jua.de/index.php?aktion=suche&dat=2022-03-05

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… sah während der deutschen Besatzungszeit im 2 Weltkrieg, wenn er aus dem Fenster schaute, deutsche Soldaten eine Brücke nahe einem Moorgebiet bewachen. Er sah ihre recht ungewöhnlichen Reaktionen. “Sich auf den Bauch fallen lassen und ratt tatt tatt”, sobald stärkere Geräusche aus dem Moor schallten. Es war natürlich ihre Angst vor dänischen Heckenschützen. Er sah ihre Beruhigung, wenn die Geräusche sich als harmlos herausgestellt hatten. Er dachte an sich, an sie und an seine Zeit. Was würden die Nachfolgenden einer sehr entfernten Zeit über diese denken? Ihm war, sie würden kalt und ruhig und sachlich an den Geschehnissen des Jahrzehnts als kühle Beobachter teilhaben. Sie würden so überlegen reagieren auf einer höheren menschlichen Ebene. Und er dachte, dass die Reaktion jener vielleicht noch furchtbarer sein würde als dieser furchtbare Abend zur Zeit eines elenden Krieges …

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