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Posts Tagged ‘Massenmord’

Physik, Mathematik und Logik sind wunderbare Instrumente der Rationalität. Sie schufen auch die Grundlagen des modernen Kriegs: Nuklearwaffen, Computer, Spieltheorie. Alle drei Aspekte finden sich personifiziert in einem der brillantesten Geister des 20. Jahrhunderts, John von Neumann. Der Mathematiker leistete Pionierarbeit in der Nuklearphysik, in den Computerwissenschaften und in der Theorie politischer Konflikte. Und er war eine Inspirationsquelle für die Figur Dr. Strangelove im Kinofilm von Stanley Kubrick. 

Für John von Neumann waren alle Probleme rational lösbar, am besten durch Berechnung. Im «Manhattan Project» entwarf er zum Beispiel einen ingeniösen Bombenmechanismus zur Spaltung von Plutonium – der Mechanismus sollte dann Nagasaki dem Erdboden gleich machen. Neumann, ein rabiater Antikommunist, war Verfechter eines präemptiven Nuklearschlags gegen die Sowjetunion…,..

https://kaeser-technotopia.blogspot.com/2022/05/nzzas-15.html

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Deutschlandfunk – Samstag, 29. Januar 2022 um 23:05 Uhr Ursendung)

„Ich errichte eine Stadt!“ – beschließt der Schriftsteller Samuel Agnon, als er 1943 in Palästina von der Auslöschung des jüdischen Lebens in seinem Heimatort Buczacz erfährt. Große Teile seines Spätwerkes widmet der Literatur-Nobelpreis-Träger von 1966 der literarischen Rekonstruktion des ostgalizischen Schtetls, in dem er aufgewachsen ist und der Kultur der chassidischen Ostjuden. Auch für Alicia Jurman, die mehrfach dem sicheren Tod entkommt und als einzige aus ihrer Familie den Holocaust in Buczacz überlebt, wird das Erinnern zur Lebensaufgabe. In Büchern und Vorträgen berichtet sie über ihre Erlebnisse. Der Historiker Emanuel Ringelblum aus Buczacz sammelt wie besessen alle Zeugnisse jüdischer Kultur und richtet im Warschauer Ghetto das für Forscher so bedeutende Geheimarchiv Oneg Schabbat ein. Ein vierter Kämpfer gegen das Vergessen ist der „Nazijäger“ Simon Wiesenthal, der in seinem berühmten Wiener Institut einen dicken Ordner mit Dokumenten über die Mörder in seiner Heimatstadt Buczacz füllt.

Von Lorenz Hoffmann und Lars Meyer

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RBB Kultur – Samstag, 15. Januar 2022 um 14:00 Uhr (Ursendung)

Ein rosafarbener Schnellhefter mit der Aufschrift „Endlösung“. In dieser Akte enthalten ist das Protokoll der Wannsee-Konferenz vom Januar 1942. Dort beschlossen 15 Männer, dass 11 Millionen europäischer Juden für die „Endlösung in Betracht kommen“. Die Alliierten erfuhren bereits durch abgehörte Funksprüche, darunter auch denen von Adolf Eichmann, von den Massenmorden. Aber könnte man den Verantwortlichen die Verbrechen auch durch schriftliche Dokumente beweisen? Das Auswärtige Amt befahl 1944/45 alle 30 Exemplare des Protokolls zu vernichten – doch eine Ausfertigung entging der Verbrennung und wurde zwei Jahre später durch Zufall von den Alliierten gefunden. Tomas Fitzel erzählt die Geschichte dieser Akte.

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Der Luftangriff auf Guernica (baskisch Gernika) am 26. April 1937 durch Kampfflugzeuge der deutschen Legion Condor und der italienischen Aviazione Legionaria war eine militärische Operation während des Spanischen Bürgerkrieges im Baskenland ohne militär-strategische Bedeutung. Die Legion Condor war für den Hauptteil des Bombardements verantwortlich. Geleitet wurde der Angriff auf Guernica (heute Gernika) von Wolfram von Richthofen. Guernica war nur eine der schutzlosen Städte, die von der Luftwaffe der nationalistischen Streitkräfte während des Feldzuges in der baskischen Provinz Vizcaya zerstört wurden.

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Es war der größte bewaffnete Widerstandsakt von Juden in Europa gegen die Nazis. Vor 75 Jahren begann der Aufstand im Warschauer Ghetto. Ein ungleicher Kampf. Doch ein Widerstandsakt von hoher symbolischer Bedeutung.

Das Bild ist zur Ikone geworden: Vor dem Ehrenmal des Warschauer Ghettos bat Bundeskanzler Willy Brandt im Dezember 1970 mit einem Kniefall um Vergebung für die von Deutschen begangenen Verbrechen. Das Warschauer Ghetto – Symbol für Elend und Vernichtung, aber auch Beweis für den jüdischen Widerstand gegen Hitler…,.. domradio.de

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Amerika wurde nicht von friedlichen Siedlern erobert, sondern von Soldaten. Forscher schätzen, dass dabei 98,6 Prozent der indigen Bevölkerung der USA ums Leben kam. Wir blicken auf die unschöne Vergangenheit der USA.

Wir werden gezwungen sein, sie wie Tiere zu jagen – und sie aus den Wäldern in die Felsengebirge zu treiben“, erklärt Anfang des 19. Jahrhunderts ausge­rechnet Thomas Jefferson. Der Präsident, der als großer Indianderfreund in die Geschichte einging, enttarnt so mit nur einem Satz einen Völkermord, der über zwei Jahrhunderte systematisch hinter romantischen Wild-West-Geschichten verborgen wurde.

Bis zu 18 Millionen Ureinwohner sterben allein in Nordamerika durch die gewalttätige Besiedlung des Westens. Dabei fing alles so harmlos an… weltderwunder.de

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