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Posts Tagged ‘Wandlung’

Peter Brook ist tot, der große Regisseur, der das Theater zu seinem Urgrund, dem Menschen auf der Bühne, zurückführte. – Von Egbert Tholl

Es gebe, schrieb Peter Brook in den Sechzigerjahren in seinem Essay „Der leere Raum“, vier Formen von Theater: das konventionelle, das er für tödlich hielt, das heilige, das an Ritualen festhalte und deshalb wohl überlebensfähig sei, das volksnahe, derbe und das unmittelbare. Das mochte er am liebsten. Denn, und mit dieser Definition wurde er berühmt, bedeutend, hunderttausendmal zitiert: „Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-peter-brook-theater-regisseur-1.5614162

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Auch Legenden sterben. Jetzt ist Jean-Louis Trintignant tot.

Jean-Louis Tringtignant war von Anfang an in diesem Blog, man könnte SILVAE beinahe einen Jean-Louis Trintignant Blog nennen. Ich war gerade mal eine Woche im Netz, da schrieb ich Ma nuit chez Maud, und am Ende des Jahres gab es zu seinem achtzigsten Geburtstag den Post Jean-Louis Trintignant. Der neueste Post ist vom Januar dieses Jahres und heißt Verliebt in scharfe Kurven, und zu seinem Geburtstag im Dezember 2021 gab es hier den ganz, ganz langen Post Bon anniversaire, Jean-Louis. Ist ein paar tausend Mal angeklickt worden, könnte aber noch mehr Leser haben, weil er viel besser als der mickrige Wikipedia Artikel ist. 

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/06/jean-louis-trintignant.html

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Der deutsche Schriftsteller Friedrich Christian Delius ist in der letzten Woche im Alter von neunundsiebzig Jahren gestorben.

Vor zwei Jahren habe ich Die Zukunft der Schönheit gelesen, eine autobiographische Erinnerung, die mich sehr beeindruckt hat. Delius versetzt uns in das Jahr 1966 zurück, als er als zweitjüngstes Mitglied der Gruppe 47 in Princeton gewesen war und glücklich war, dass er sein Gedicht nicht vorlesen musste. Danach besuchte er mit Freunden einen Jazzklub in New York, und die irritierende Begegnung mit dem Free Jazz des Saxophonisten ✺Albert Ayler wird für ihn zu einem Sinnbild der Zeit, dem Mord an Kennedy, dem Vietnamkrieg, den Studentenprotesten und dem Civil Rights Movement.

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/06/fc-delius.html

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Prof. Zhang Guangde ist der Begründer des Daoyin Yangsheng Gong (dǎo yǐn yǎng shēng gōng).

Das Daoyin Yangsheng Gong ist ein medizinisch orientierter Qigong-Methodenzyklus, der vor allem die Prävention, Therapie und Rehabilitation von chronischen Erkrankungen unterstützt. Er basiert sowohl auf den Grundprinzipien der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) als auch auf der westlichen Medizin.

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Sein Leben lang setzte er sich für Frieden und Menschenrechte ein. Nun starb der Mönch und Meditationslehrer 95-jährig in seiner Heimat Vietnam…,.. TAZ

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Der Publizist Karl Heinz Bohrer ist im Alter von 88 Jahren in London gestorben. Als Journalist und Autor zahlreicher Bücher war er eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen in Deutschland, wobei er stets auch von außen auf das Land schaute.

Der Literaturwissenschaftler, Essayist und Journalist Karl Heinz Bohrer ist tot. Er starb am Mittwoch in seinem Wohnort London im Alter von 88 Jahren, wie der Suhrkamp Verlag mitteilt.

Bekannt wurde Bohrer vor allem als Herausgeber und Autor der Kulturzeitschrift „Merkur“ zwischen 1984 und 2011. Sein Text „Die Ästhetik des Staates“ war 1984 Auftakt einer Reihe scharfer Glossen über die Bundesrepublik unter dem Kanzler Helmut Kohl. Für Bohrer herrschten in dieser Zeit Provinzialität und Konformismus in einem Land „ohne Ästhetik“. DLF Kultur

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Der polnische Dichter und Essayist Adam Zagajewski war ein flanierender Weltbürger – und voller Sehnsucht nach seiner Heimat. Nun ist er im Alter von 75 Jahren gestorben. Schreiben sei für ihn etwas Metaphysisches gewesen, sagt der Essayist László Földényi.

Adam Zagajewski, polnischer Dichter und Essayist, hat für sein Werk bedeutende Preise erhalten. International bekannt ist er, seitdem das Magazin „The New Yorker“ nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ein Gedicht von ihm gedruckt hat: „Versuch’s, die verstümmelte Welt zu besingen“.

Adam Zagajewski wurde 1945 im damals noch polnischen Lemberg geboren, das nach dem Krieg an die Ukraine fiel. 1982, nachdem in Polen der Ausnahmezustand deklariert wurde, hat Adam Zagajewski sein Land verlassen. 20 Jahre später kehrte er zurück. – DLF Kultur

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Das I Ging stellt als einziges der alten Weisheitsbücher die Wandlung in den Mittelpunkt seiner Weltbetrachtung und sieht in der Zeit einen wesentlichen Faktor für den Aufbau der Welt und die Entwicklung des Individuums. Die Zeit wird hier nicht als negative und zerstörerische Gewalt angesehen, die man fürchtet und mit der man nichts zu schaffen haben mag, sondern als Essenz des Lebens. Deswegen steht die Zeit auch nicht im Gegensatz zu Ewigen; sie ist vielmehr das, wodurch sich das Ewige offenbart.

Das Buch der Wandlung i Ging – Das große Weisheits- und Orakelbuch. O.W. Barth.

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