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Posts Tagged ‘Edgar Allan Poe’

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Schauerliches geht im Hause Ascher vor: Roderick, letzter Spross eines degenerierten Adelsgeschlechts und ganz den okkulten Wissenschaften verschrieben, fühlt sich zunehmend bedroht von geheimnisvoll-schrecklichen Kräften, die den rissigen Mauern seines düsteren Heims zu entströmen scheinen.

«Der Fall des Hauses Ascher» (1839), obwohl ein Meisterwerk und einer der ersten Psychothriller der Weltliteratur, brachte Poe zu Lebzeiten so wenig Erfolg ein wie sein übriges literarisches Schaffen. Früh Waise geworden, wuchs der in Boston geborene Sohn von Wanderschauspielern bei einem schottischen Tabakhändler auf, besuchte gute Schulen in Schottland und England, fiel als Jugendlicher bei seinem Ziehvater aber in Ungnade und geriet daraufhin in einen Teufelskreis aus Spielschulden, Alkoholsucht und Depression. srf.ch

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Es scheint mir wichtig, Poe in seiner Bedeutung für die Kunst- und Kulturgeschichte richtig einzuschätzen und nicht etwa überzubewerten. Poe hat das Grauen als Gegenstand der Kunst nicht erfunden, noch die Mischung aus Grauen und Schönheit. Sein Grundthema, Eros und Thanatos, Liebe und Tod, ist das menschliche Grundthema schlechthin. Es gilt also herauszuarbeiten, auf welche spezifische Art er es behandelte, und warum sein `Schlußwort´ zur romantischen Ästhetik eine solche Wirkung entfalten konnte. – frankzumbach.wordpress.com

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Zwei Frauen sind in der Rue Morgue einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer gefallen. Er ist auf unerklärliche Weise in ihre Wohnung eingedrungen und nach der Tat spurlos verschwunden. Die Polizei kommt nicht weiter. Da tritt Auguste Dupin auf den Plan, der Urvater aller Detektive. Seiner exakten Beobachtung entgeht kein Detail, seine logische Beweiskette führt zum Täter. Kriminalhörspiel, deutschlandfunkkultur.de

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Ein Zeitschriftenherausgeber aus Philadelphia, in seinen Reminiszenzen kurz ‚Tom‘ genannt, erinnerte sich daran, wie Poe einmal ebenso ’niedergeschlagen‘ wie ‚angeheitert‘ in seiner Redaktion erschien und drohte, hier, gleich und auf der Stelle, Selbstmord zu begehen: „Ich habe dieses Leben satt. Alles ekelt mich (hick) … ekelt mich an. Ich bin fertig. Ich will (hick) sterben.“ ‚Tom‘ machte den Vorschlag, er solle seinen Enschluß noch etwas hinauszögern, um ihn am gleichen Abend vor einem größeren Publikum in die Tat umzusetzen,… https://weheklag.wordpress.com/2020/01/

 

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Ö1 – Dienstag, 9. Juli 2019 16:05 Uhr  – https://oe1.orf.at/player/

Am 29. Jänner 1845 erschien Edgar Allan Poes ‚Der Rabe‘ erstmals im New Yorker ‚Evening Mirror‘ – und machte seinen Verfasser über Nacht bekannt und zum Mittelpunkt der literarischen Salons und Soireen. Das Langgedicht über einen Erzähler, der sich in fiebrigen Träumen nach seiner verstorbenen Geliebten verzehrt, vereinigte alle Motive, die für Poes Schaffen typisch sind: den Tod einer schönen Frau; den einsam trauernden Liebenden, die ‚Sucht nach Selbstpeinigung‘ – und die qualvolle Ungewissheit, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.
Angeblich zehn Jahre hatte der Meister des Düsteren an dieser bewusst klangvollen Komposition gearbeitet – und noch heute beschäftigt sie die Fantasie der Nachgeborenen. Ein erzählendes Gedicht, das dem vielleicht bedeutendsten Vogel unserer Geschichte ein Denkmal setzt.

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Das Schiff manövriert durch eine Packeiszone und gelangt in wärmere Gewässer. Die Mannschaft entdeckt das Land Tsalal, dessen Einwohner schwarz sind und panische Angst vor allem Weißen haben. Es kommt zu einem Massaker. Wieder überleben nur Pym und Peters. Sie setzen ihre Reise in einem Kanu Richtung Südpol fort und stoßen auf eine weiße Welt. Romanpassagen, literaturgeschichtliche Fußnoten und Einschübe aus Poes abgründigem Buch verbinden sich zu einem furiosen Amalgam.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/hoerspiel-nach-edgar-allan-poe-poespym-2-2.3684.de.html?dram:article_id=432443

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