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Posts Tagged ‘Melancholie’

Melancholie wird mal als genialisch, mal als krankhaft beschrieben. So auch in zentralen philosophischen Betrachtungen: Von der Antike bis zur Moderne wird der Melancholiker bewundert und verehrt, beklagt und verurteilt. Doch was ist „Melancholie“ überhaupt? Ein Blick in die Geistesgeschichte der Melancholie.

https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/melancholie-in-der-philosophie-zwischen-genialitaet-und-wahnsinn/1849141

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Freistil im DLF: Melancholie – Anatomie einer produktiven Stimmung 2013

Melancholie erscheint vielen als ein Zustand, der auf jeden Fall zu vermeiden ist. Melancholiker gelten als unproduktive Geister, Schwarzseher und ewige Grübler, die im Leben nicht vorwärtskommen, weil sie sich selbst im Weg stehen und die Welt nur grau in grau wahrnehmen wollen. Doch durch das Abtauchen in die tiefen Dimensionen des Lebens kann die Seele durchaus auch ernüchtert und gestärkt werden.

Philosophen wie Schopenhauer, Nietzsche oder Heidegger machten Melancholie zu einem Angelpunkt ihres Denkens, für Albrecht Dürer galt sie als Grundvoraussetzung künstlerischer und alltäglicher Kreativität.

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Melancholie erscheint vielen als ein Zustand, der auf jeden Fall zu vermeiden ist. Melancholiker gelten als unproduktive Geister, Schwarzseher und ewige Grübler, die im Leben nicht vorwärts kommen, weil sie sich selbst im Weg stehen und die Welt nur grau in grau wahrnehmen wollen. Doch durch das Abtauchen in die tiefen Dimensionen des Lebens kann die Seele durchaus auch ernüchtert und gestärkt werden. Philosophen wie Schopenhauer, Nietzsche oder Heidegger machten Melancholie zu einem Angelpunkt ihres Denkens, für Albrecht Dürer galt sie als Grundvoraussetzung künstlerischer und alltäglicher Kreativität.

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László Földenyi im Gespräch mit Joachim Scholl – Weil heute für alles eine Lösung her muss, wirkt der Melancholiker wie aus der Zeit gefallen: Das sagt der ungarische Auto László Földényi, der in seinem neuen Buch überraschende Parallelen zwischen Albrecht Dürer und Stanley Kubrick entdeckt.

Die Melancholie ist ein ganz merkwürdiger Begriff in unserer abendländischen Geschichte, denn er hatte ganz unterschiedliche, manchmal einander ausschließende Bedeutungen.

Manchmal war Melancholie ein Zeichen der herausragenden Persönlichkeit, mal war Melancholie ein Zeichen der Geisteskrankheit – die ‚Idioten‘ wurden Melancholiker genannt –, manchmal die herausragenden Künstler, die kreativen Menschen, die Genialität oder die faulen Leute.

Es ist interessant: Ganz unterschiedliche Deutungen, aber trotzdem blieb der Begriff Melancholie immer lebendig. Mich interessiert, was der gemeinsame Nenner dieser unterschiedlichen Deutungen ist…,.. DLF Kultur

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Deutschlandfunk Essay und Diskurs, 09.12.2018 – Melancholie ist in der dunklen Jahreszeit ein weit verbreitetes Thema. Wir machen es auch zum Thema, aber anders: Johannes Ullmaiers essayistischer Vortrag zur Melancholie versucht es mit dem Weltgehirn Wikipedia aufzunehmen.

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Melancholie ist in der dunklen Jahreszeit ein weit verbreitetes Thema. Wir machen es auch zum Thema, aber anders: Johannes Ullmaiers essayistischer Vortrag zur Melancholie versucht es mit dem Weltgehirn Wikipedia aufzunehmen…,…

Ullmaier stellt fest, „selten ist das Feld so unumzäunt und so zerrupft wie hier“. Eine essayistisch-vortragende Untersuchung zum Begriff, Wesen und der anthropologischen Bedeutung der Melancholie.

https://www.deutschlandfunk.de/melancholie-als-unvermittelbares-leid-ich-weiss-nicht-was.1184.de.html?dram:article_id=432500

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Was das Untier dazu sagen würde ? Die Melancholie als ein neuer Markenartikel !

Seit einiger Zeit stellt die Kulturwissenschaft eine Wiederkehr der Melancholie fest. Die hat durchaus ihre positiven Seiten, besonders in Musik und Kunst, aber auch in ganz alltäglichen Lebensbereichen. Denn Schwermut hilft uns, innezuhalten.

Jazz-Musikerin Julia Hülsmann und Malerin Nadja Poppe sind sich einig: Melancholie ist eine kreative Lebensader, ein Pulsgeber für ihrer Kunst.  Dabei wird für beide der zeitweise Rückzug aus dem turbulenten Alltag zur Überlebensstrategie.- DLF Kultur

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Von Michael Kauberger, studierter Philosoph aus Wiesbaden, ist gerade das Buch Melancholisch und stolz darauf: Kein Glück ohne Schwermut erschienen. In folgendem Artikel geht Kauberger auf die für uns unverzichtbaren Aspekte der Melancholie ein, erklärt, warum wir zu ihr stehen sollten und bricht mit den typischen Vorurteilen gegenüber Melancholikern. 

geistundgegenwart

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„Die Melancholie ist nichts als eine Erinnerung, die sich selbst nicht kennt.“

Gustave Flaubert an Lousie Colet, 13.9.1852

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