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Posts Tagged ‘Sehen’

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Drehdatum: Mai 2021 Ort: Daeheungsa-Tempel, Duryunsan-Berg, Haenam, Jeollanam-do

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(-) Die Kamera verfügt über ein sogenanntes „optisches Unbewusstes“. Das ist ein Ausdruck von Walter Benjamin. Die Kamera nimmt etwas auf, was gegen den Gewohnheitsblick geht. Wir sind erstaunt, was wir sehen. Die Kamera hat sozusagen unsere Aufmerksamkeitsstruktur unterlaufen. Das ist die eine Seite.

Die zweite Seite ist, dass gewissermaßen ein Film an der Montagestelle ein drittes Bild erzeugt. Sie sehen etwas, das beeindruckt, und während noch der Eindruck läuft, entsteht ein anderes Bild. Dieses ist kontrastiv. In der Lücke, wo nichts ist, wo sozusagen nur der Widerspruch zwischen zwei Einstellungen existiert, da entsteht in der Vorstellung des Zuschauers ein drittes Bild. Das nennt man Epiphanie. Diese Epiphanie ist die Grundform des Ahnungsvermögens. Jeder Esoteriker weiß, dass die Epiphanie erlaubt, durch die Dinge hindurch sehen zu können. Das ist das, was der weise Mann tut, was er kann. Was übrigens jedermann kann. Kinder können es besonders gut. Kinder unter drei Jahren, nach Steiner, haben ein natürliches Verhältnis zur Epiphanie, zum Ahnungsvermögen. Die Poeten reaktivieren als Erwachsene diesen Blick. – allover-magazin.com

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Wenn man etwas gut Beleuchtetes lange anschaut und dann die Augen schließt, sieht man dasselbe vor dem inneren Auge noch einmal, als unbewegtes Nachbild, in dem das, was eigentlich hell war, dunkel ist, und das, was eigentlich dunkel war, hell erscheint. Wenn man zum Beispiel einem Mann nachsieht, der die Straße hinuntergeht und sich immer wieder umdreht, um einem ein letztes, ein allerletztes Mal, ein allerallerletztes Mal zuzuwinken, und dann die Auge schließt, sieht man hinter den Liedern die angehaltene Bewegung des allerallerletzten Winkens, das angehaltene Lächeln, und die dunklen Haare des Mannes sind dann hell, und seine hellen Augen sind dann sehr dunkel..,..

https://loomings-jay.blogspot.com/2021/04/nachbild.html

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Porphyrios sagt uns in seiner Abhandlung über die Empfindungen, das das Sehen nicht durch einen Lichtkegel oder ein Bild oder irgendeinen anderen Gegenstand entsteht, sondern dass der Geist, der in Einklang mit den sichtbaren Dingen gebracht wird, sich selber in diesen Gegenständen sieht, die nichts anderes als er selber sind, woraus hervorgeht, das der Geist alles umfasst und das alles Bestehende nichts als der Geist ist, welcher Körper aller Art in sich birgt.“

Nemesius, Bischof von Emesa in Syrien (4 Jh. n. Ch.)

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Teilverhüllte Gesichter sind die neue Normalität. Das beeinflusst unsere Kommunikation dramatisch. Was bleibt von der Mimik unter Masken?
Von Melanie Mühl
Wohin wir blicken, sehen wir Gesichter, selbst dort, wo wir unsere Phantasie bemühen müssen: Im Wolkenspiel, in Felsformationen und Alltagsgegenständen. Man könnte meinen, wir suchten unentwegt und unbewusst nach einem Gegenüber. In Zukunft werden wir im öffentlichen Raum vor allem eines sehen: Gesichter hinter Masken. – faz.net

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