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MDR Kultur – (Ursendung) (Hördat)

Lyonel Feininger (1871-1956) war ein Avantgardist, seine in der Chicago Sunday Tribune veröffentlichten Comic Serien zählen heute zu den Klassikern des Genres und er schrieb als Leiter der Druckwerkstatt Bauhausgeschichte. In seinen bisher unveröffentlichten Briefen an seine zweite Frau Julia offenbart sich ein feinsinniger, wortgewandter, humorvoller Mensch, fortschrittlicher Vater, liebender Ehemann, aber auch zweifelnder Künstler und Beobachter der politischen Vorgänge der damaligen Zeit. Auf beeindruckende Weise verschmelzen Persönliches und gesellschaftliche Brisanz…

Hier anzuhören: mdr.de/kultur

(from the ‚Spore‘ album on Relapse Records, 2003)


Primates, like lemurs, baboons, and monkeys, are our closest living relatives, making them a source of endless human fascination. See their adaptability and resilience in action through their daily quests for food and shelter.

Dass die Energiewende in Deutschland nur schleppend vorankommt hat Gründe, vor allem politische. Eine Menge Akteure arbeiten zusammen, um die erneuerbaren Energien zu diskreditieren, schlecht zu reden, den Klimawandel zu leugnen. Oft ausgestattet mit Geld der großen Verschmutzer finden sich angebliche Umweltschutzorganisationen wie

  • VLAB (Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern)
  • Bundesinitiative Landschaftsschutz
  • Naturschutzinitiative
  • Deutsche Wildtierstiftung

um Windkraftprojekte durch Klagen zu verhindern und Material für Bürgerinitiativen zu erstellen, damit diese gegen Windkraft und die Energiewende protestieren. Unterstützt werden sie von

  • der industrienahen Lobby-Organisation INSM und
  • dem RWE-nahen Forschungsinstitut RWI
  • Vernunftkraft, dem zentralen Dachverband der Energiewende-Gegner.

Deren Protagonisten haben beste Verbindungen in die deutsche Politik oder gehören ihr selbst an – meist Politiker der CDU/CSU, aber der Unterstützung von FDP und AfD können sie sich auch sicher sein. – energiewende.eu

Gegen die Lügen

Vergangene Woche beschuldigten die Zeitungen BILD und WELT die Publizistin und Philosophin Carolin Emcke des Antisemitismus.

Gegen die Lügen

Ethikerin Regina Ammicht Quinn spricht über perfide Vorwürfe gegen die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Kritik an Carolin Emcke. – FR

In Bezug auf das Judentum werden hier zwei altbekannte Klischees bemüht: Das Judentum, so das erste Klischee, ist eine rigide, starre, unwandelbare Verbots-Religion; das Judentum, so das zweite Klischee, ist gefährlich, weil deren unsichtbare Macht auf mysteriöse Weise so weit reicht, dass sie sogar den Staat übernehmen kann, wenn man sie nicht rechtzeitig daran hindert. Das ist Antisemitismus in Reinform. Ich muss sagen, in einem angeblich demokratischen Diskurs habe ich schon lange nicht mehr so etwas Problematisches und auch Perfides gesehen.

 

„Ich will das Brot mit den Irren teilen, / täglich ein Stück von dem großen Entsetzen“ – eine klassische Beinahe-Vergessene ist diese ehrfurchtgebietende Dichterin, deren Lyrik immer auch einen Schatten der Legende trägt, die aus der Zumutung eines ertragenen Lebens herrührt. Das nicht sehr umfangreiche Werk der 1973 im Alter von 58 Jahren gestorbenen Kärntnerin gehört zum Berührendsten und Dunkelsten, was die österreichische Literatur der Nachkriegszeit hervorgebracht hat. Es ist, changierend zwischen Glauben und Absage, ein Dokument der tiefgreifenden Krisen von Christine Lavant. fixpoetry.com