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Erich Kästner

„Draußen schneite es still vor sich hin, und er liebte seit seiner Kindheit das schwerelose weiße Zauberballett der Flocken, als werde es von Anbeginn eigens für ihn getanzt.“

Der Filmemacher Werner Penzel verbrachte mehrere längere Aufenthalte im japanischen Zen Kloster Antai-ji und ließ seine Erfahrungen und Beschäftigung mit dem Zen Meister Kodo Sawaki in ein Hörstück und in ein Filmprojekt münden.

Er nähert sich diesem Ort gemeinsam mit den Musikern Fred Frith und Ikue
Mori in freien Improvisationen, die – wie bei der Sitzmeditation Zazen – nur gelingen, wenn man beim Spielen stets aufmerksam bleibt und sich dem Risiko des Moments überlässt. Neben den teils lakonischen Texten des Zen Meisters Kodo Sawaki sind es vor allem die Tonaufnahmen aus Antai-ji, die ein Wechselspiel zwischen den verdichteten Geräuschfeldern Ikue Moris und dem behutsam aushorchenden Gitarrenspiel Fred Friths in Gang setzen.- radio.friendsofalan

Wenn du nicht zufrieden sein kannst,
wirst du arm sein, auch wenn du reich bist.
Wenn du zufrieden sein kannst,
wirst du reich sein, auch wenn du arm bist.

Neues vom Friedhof

Prof. Dr. Rudolf Drux, Köln: „Wir staken da in Sachsen | Im Dreck bis an die Achsen“ – Reisen mit der Postkutsche in Gedichten von Lichtenberg, Goethe und Heine. Vortrag im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „G. C. Lichtenberg – Schriftsteller, Physiker, Aufklärer“ an der Universität Göttingen, gehalten am 16. Mai 2017 in der Aula am Wilhelmsplatz.

Die großen Philosophen wie Nietzsche und Kierkegaard waren Einzelgänger, Emily Dickinson und Hermann Hesse waren es, Van Gogh und Leonardo da Vinci ebenfalls. Letzterer war sogar davon überzeugt, dass man nur sich ganz gehöre, wenn man allein ist. Wer sein Leben nur mit einem anderen Menschen teilen würde, der würde nicht mehr sich ganz gehören. Wahrscheinlich war dies auch der Grund, warum da Vinci nie in einer Partnerschaft gelebt hat. Michelangelo, so steht zu lesen, war einst ein geselliger Mensch, doch änderte sich das, als die lieben Mitmenschen erkannten, was für ein Genie er war und ihm mit Neid und Missgunst begegneten. Erkennend, dass er der Masse nicht wirklich willkommen war, wurde er zum Einsiedler.

angelikawende