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Deutschlandfunk Kultur, 12.01.2019 – Von Tobias Barth, Lorenz Hoffmann und Hartmut Schade

Vor 100 Jahren, im Januar 1919, verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene: die prominenten Führer des Spartakus-Aufstandes. Der anschließende Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beendet die Revolte. Bis heute wird ihrer als Märtyrer gedacht.

Hundert Jahre nach dem grausamen Mord an Rosa Luxemburg erzählt der Film von dem Leben und den Idealen der Sozialistin. Zu einer Zeit, in der Populisten ihre nationalistischen Ansichten immer lauter kundtun, ist die Zurückbesinnung auf die humanistischen Wurzeln unserer Europäischen Kultur von großem Interesse. – arte.tv
Rosa Luxemburg gilt neben Karl Liebknecht als wichtigste Repräsentantin internationalistischer und antimilitaristischer Positionen in der SPD. Anfang des 20. Jahrhunderts, als kaum Frauen studierten, gehörte sie zu den wenigen promovierten Akademikerinnen in Deutschland und war zugleich eine der wenigen Frauen in der aktiven Politik. Ihre leidenschaftliche und überzeugende Kapitalismuskritik war der Motor ihres revolutionären Tuns. Hundert Jahre nach dem grausamen Mord an Rosa Luxemburg erzählt die Dokumentation von dem Leben und den Idealen der großen Sozialistin. I

Wir wandern die Hermannsweg Etappe 2 von Hörstel nach Tecklenburg.

Und so viel darf vorweg gesagt sein: Uns erwartet ein facettenreicher Weg, viel Abwechslung und eine Menge toller Erlebnisse. Diese Etappe des Hermannsweges überzeugt auf der ganzen Linie! wanderlogbuch.de

„Oh, seitdem ich weiß, dass keine Tugend in der Revolution ist, ekelt mich’s an.“

Georg Forster war „Welterkunder“, ein zu Lebzeiten berühmter Naturforscher, Ethnologe und Reiseschriftsteller. Nach seinem Tod wurde er zwei Jahrhunderte lang vergessen und verleugnet. Denn Forster war auch ein umtriebiger Revolutionär der Aufklärung. – Von Andrea Westhoff – DLF

Die Grenzen sind zurück. Ein neuer Mauermensch wächst in der Festung Europa heran, der sich panzert und armiert. Ein Essay über den Bewusstseinswandel der Menschen, Gedanken über Beton und Stahl und die Radikalisierung unserer Rhetorik.- DLF

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, nach dem Verschwinden des tödlichen Walls zwischen Ost- und Westdeutschland lag das 21. Jahrhundert wie ein grenzen- und mauerloses Versprechen vor uns. Ins Offene!

Das war ein Trugschluss. Weltweit kehren jetzt Grenzzäune und Mauern zurück. Sie treten auf als scheinheilige Akteure, die uns die Probleme vom Hals schaffen. Sie versprechen Ordnung, nationale Souveränität, sie stoppen illegale Migration, Drogen, sie sind wie Besen, die den Unrat dieser Welt vor unserer Haustür beseitigen.

Großbritannien ist das Land der Privatisierung: Bahn, Gefängnis, Verwaltung, alles privat. Aber es läuft nicht gut. Deshalb versucht man es in der britischen Stadt Preston anders und erprobt Ideen für lokales Wirtschaften mit sozialem Mehrwert.

Weiß strahlt der Beton des frisch renovierten Busbahnhofs in der Sonne. Die geschwungenen Parkdecks oberhalb der Wartehalle wirken ein wenig wie die Flügel eines übergroßen Raumschiffs. Dass der futuristische 60er-Jahre-Bau überhaupt noch steht, erzählt viel über Prestons enttäuschte Liebe zum Kapitalismus.- deutschlandfunkkultur.de