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Posts Tagged ‘Frankreich’

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Spätestens nach seiner Aufnahme an der Académie française zählt der französische Wissenschaftsphilosoph Michel Serres zu den ganz Großen seiner Zunft. Für ihn ist ein Umdenken des Menschen gefordert, das sich radikal von der hemmungslosen Ausbeutung der Erde distanziert. – Von Klaus Englert | 30.08.2010

„Geboren wurde ich 1930. Als ich gerade neun oder zehn Jahre alt war, begann der Krieg. Ich erinnere mich sehr gut an diese Kindheitserinnerungen, denn ich erlebte in dieser Zeit nicht nur den 2. Weltkrieg, sondern auch den vorherigen Krieg, den spanischen Bürgerkrieg. Schließlich waren die Franzosen nach dem 2. Weltkrieg noch in zwei oder drei Kolonialkriege verwickelt, besonders in den Algerien-Krieg und den Indochina-Krieg. Folglich habe ich von meiner ganzen Jugend, ich würde sagen vom 9. bis zum 25. Lebensjahr, die Erinnerung an einen permanenten Krieg.“

https://www.deutschlandfunk.de/ein-philosoph-der-kommunikation-100.html

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Das Croix de Guerre ist ein Orden, der im Ersten Weltkrieg durch den französischen Staatspräsidenten Raymond Poincaré gestiftet wurde. In diesem Blog sind schon zahlreiche Träger des Ordens erwähnt worden: Georges BraqueBlaise Cendrars. Im Zweiten Weltkrieg hat Jean Gabin den Orden bekommen, nicht für seine Erfolge als Schauspieler: er war der älteste Panzerkommandant der fusiliers marins. 

https://loomings-jay.blogspot.com/2022/07/croix-de-guerre.html

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RBB Kultur

„Paris ist eine Messe wert.“ – dieses berühmte Zitat stammt von Henri Bourbon, König von Navarra und von 1589 bis 1610 König Henri IV. von Frankreich. Das Zitat ist noch geläufig, die historischen Hintergründe sind es weniger. Dabei ist Henri IV. eine zentrale Figur in der Geschichte Frankreichs: Er legte den Grundstein für ein geeintes Frankreich, er versuchte, mit dem Toleranz-„Edikt von Nantes“ einen Ausgleich zwischen Hugenotten und Katholiken zu schaffen. Und das, obwohl in der „Bartholomäus-Nacht“ 1572 sämtliche seiner hugenottischen Getreuen hingemetzelt wurden – von Anhängern der katholischen Liga. Heinrich Mann stieß während seiner ersten Frankreichreise auf die faszinierende Biographie dieses ebenso menschenfreundlichen wie machtbewußten Herrschers. V
Frühjahr 1564 – Die Pyrenäen (1. Teil)
Die Schule des Unglücks (2. Teil)
Die Mühen der Tugend (3. Teil)
Das Kriegsglück (4. Teil)
Die Machtergreifung (5. Teil)
Die fremde Königin (6. Teil)
https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/hoerspiel/archiv/20220724_1400.html
https://www.ardaudiothek.de/sendung/henri-quatre/10674429/

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Grausam unter stillen Sternen

würgt das Leben dich kaputt.

Heulst du? Laß dich nicht entkernen:

Lachen ist dein Menschengut.

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TATORT GESCHICHTE – TRUE CRIME MEETS HISTORY

Am 14. Juli 1789 wird in Paris Geschichte geschrieben: Das aufgebrachte Volk bewaffnet sich und marschiert Richtung Bastille. Kurz darauf werden zwei abgeschlagene Köpfe auf Lanzen durch die Stadt getragen. Sie sind die ersten, aber nicht die letzten prominenten Opfer der Französischen Revolution; 1793 wird nach ihrem Mann Ludwig XVI. auch Marie Antoinette hingerichtet. Die Französische Revolution verändert Europa und die Welt für immer. Sie läutet den Weg in die Moderne ein und zieht gleichzeitig eine Spur der Gewalt und des Schreckens nach sich. – Von: Niklas Fischer & Hannes Liebrandt. – Ausstrahlung am 7.1.2022 – Tatort Geschichte

Zuvor: Liberté – Egalité – Fraternité: Die Französische Revolution hat die Welt verändert, gleichzeitig ist sie eine Geschichte voller Gewalt. Diese findet ihren vorläufigen Höhepunkt am 16. Oktober 1793 in Paris: Dort wartet die Guillotine auf eine Frau, die als österreichische Prinzessin auszog, um Geschichte zu schreiben – und als französische Königin vor tausenden Menschen enthauptet wird: Marie Antoinette. – Die Königin ist tot, es lebe die Revolution!

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Viele seiner Chansons sind heute Klassiker: Georges Brassens war ein Autodidakt, der sich seinen Weg suchte und über 200 Chansons schrieb. Und weil anfangs keiner seine Lieder singen wollte, tat er es selbst. Der Freidenker kämpfte gegen Intoleranz und Fanatismus – ohne sich je der Masse anzuschließen. – Von Karl Lippegaus – DLF

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»Es schien uns, daß der Stil dieses Erzählers in Frankreich geschätzt werden würde, (…) dass sein erzählerischer Schwung, der abenteuerliche Charakter, seine glänzende Vorstellungskraft ihn, trotz seiner Nationalität, sympathisch erscheinen lassen. Wir haben uns Mühe gegeben, diese Qualitäten in ihrer ganzen Gegenwärtigkeit in unsere Sprache umzusetzen.« J. de Rochay

Man dürfte ihn in Frankreich »sympathisch« finden, diesen Autor Karl May, »trotz seiner Nationalität«, dank »seine(r) glänzende(n) Vorstellungskraft«, und wenn auch der durch die Ereignisse von 1870/71 verursachte antideutsche Affekt unüberhörbar ist, so lässt der Gegensatz doch aufhorchen und legt die Vermutung nahe, dass sich für den französischen Leser die Vorstellung von deutscher Literatur mit trockener Würde, Dunkelheit, Tiefsinn, die sich jeden >Effekt< versagen, kurz, mit Langweile verbindet: hier wäre also der Autor, dessen Temperament den Bedürfnissen des französischen Publikums besonders entgegenzukommen und entsprechend untypisch für seine eigene Nation zu sein scheint.

karl-may-gesellschaft.de

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Der französische Schriftsteller Éric Vuillard ist eine Ausnahmeerscheinung. Er erzählt von historischen und politischen Ereignissen neu und aus ungewohnter literarischer Perspektive, dabei oft mit aktuellen Bezügen: ob zur Gelbwesten-Bewegung oder zur Gier der Großindustrie. Éric Vuillard, Jahrgang 1968, gleicht als Schriftsteller einem Trüffelschwein im Wald der Weltgeschichte. Er erzählt von der Eroberung des Inkareichs genauso souverän wie von Buffalo Bill oder der Französischen Revolution. Seine erstaunlich kurzen, extrem dynamischen Bücher lassen sich dabei in kein literarisches Gattungsraster einordnen. Aber sie provozieren: thematisch wie literarisch. Nach seinem 2017 mit dem Goncourt-Preis ausgezeichneten Buch ‚Die Tagesordnung‘, in dem er Adolf Hitlers Weg zum Eroberer Österreichs beschreibt, blickt er in seinem jüngsten Werk ‚Der Krieg der Armen‘ wieder über den Rhein. Diesmal nimmt er den von Thomas Müntzer angefachten Bauernaufstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts ins Visier.
Éric Vuillard verunsichert unsere Wahrnehmungsgewohnheiten von Geschichte. Seine Bücher sind Attacken auf die sich objektiv gebärdende Historikerzunft:

 

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