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Archive for the ‘GEIST’ Category

📌 Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Robert Wilson, einem visionären Regisseur, der für seine avantgardistische und innovative Herangehensweise an das Theater bekannt ist. „Embracing the Artificial“ erforscht sein Leben, seine bahnbrechenden Werke und seinen anhaltenden Einfluss auf die zeitgenössische Performance-Kunst. Begleiten Sie mich, James Dazell, auf eine Reise durch Wilsons künstlerisches Universum, begleitet von meinen eigenen Musikkompositionen.

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(Theile) Der Totemismus ist durch seine bald religiösen, bald sozialen Vorschriften gleichsam die eiserne Klammer, die ein Naturvolk zusammenschließt. Das Totem ist in der Regel ein Tier, ein gefürchtetes oder ein harmloses. Seltener wird eine Pflanze, ein Stein oder ein Naturvorgang wie der Regen – spätes Echo der Verehrung der Naturerscheinungen – zum Totem gewählt. Wie in unserer Fastnachtsmaske die Gewalt der Dämonenmaske nachzittert, so  die Macht des Totems in unserem Wappentier. Für die Naturvölker ist die Beziehung Mensch und Tier noch ganz nahe und natürlich. Bei den Ewe in Afrika sprechen die Götter zu Menschen und Tieren wie Gleichberechtigte. Die Ewe sind überzeugt, daß auch die Tiere den Göttern Opfer bringen. Anders als die Ewe (und ähnliche Stämme) erleben die Indianer Nordwestamerikas ihre Bindung an das Tier. Auf monumentalen Totempfählen aus Zedernholz türmen sie Mensch und Tier zu grotesker Ornamentik. So eindrucksvoll sich die Kunst des Totemtiers bemächtigt hat, sein ursprünglicher Schutz ist bei den Indianern erloschen wie der Glaube, der noch wach war bei den Ewe, das Totemtier sei ihnen geschwisterlich nahe. Die Indianer zögern nicht, es zu töten und zu verspeisen.

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„Jedes Ich wird am Ende der Zeit ein dicker Strauß von Verkörperungen sein, eine Art staubumhüllter Wandersmann, der durch die Wüste der Äonen zog“.

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„Wenn wir Licht sehen, sehen wir das Licht
eigentlich nicht, sondern sind das Licht selbst“.

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Andy Goldsworthy strebt nicht nach Perfektion, aber seine Arbeit mit natürlichen Materialien hat ihm in seiner 50-jährigen Karriere internationale Anerkennung eingebracht. In Andy Goldsworthy: Fifty Years sehen wir, wie sich der Künstler auf seine bisher größte Innenausstellung vorbereitet – ein einziges, immersives Kunstwerk, das von unserer Beziehung zum Land erzählt. Royal Scottish Academy.

Andy Goldsworthy – Earth Artist and his Process – Von Caitlin Sheridan

Ein kurzer Dokumentarfilm, der zu Bildungszwecken erstellt wurde, um meine Klassen über Andy Goldsworthy und seinen künstlerischen Prozess zu unterrichten. Andy Goldsworthy ist ein britischer Künstler, der für seine ortsspezifischen Installationen bekannt ist, die sich mit natürlichen Materialien und dem Lauf der Zeit beschäftigen. Goldsworthy, der sowohl als Bildhauer als auch als Fotograf arbeitet, fertigt seine Installationen aus Steinen, Eis, Blättern oder Zweigen an, wohl wissend, dass sich die Landschaft verändern wird, und dokumentiert dann sorgfältig die flüchtige Zusammenarbeit mit der Natur durch Fotografie.

„Es geht nicht um Kunst“, hat er erklärt. „Es geht einfach um das Leben und darum, dass man verstehen muss, dass viele Dinge im Leben nicht von Dauer sind.

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Ernst Jandl, geboren am 1. August 1925 in Wien, war ein österreichischer Schriftsteller und Pionier der experimentellen Lyrik. Mit seinen Sprechgedichten wie ottos mops, schtzngrmm oder wien: heldenplatz erregte er in den 1950er-Jahren großes Aufsehen. Seine frühen Werke lösten 1957 einen «Entrüstungssturm» aus – Verlage lehnten ihn ab, er galt als unerwünscht.

Trotz seiner Erfolge haftet seinen Texten das Gefühl an, dass Jandl sich immer wieder rechtfertigen musste – was sie vielleicht gerade so besonders macht: kunstvoll, konsequent, unbequem. Am 9. Juni 2000 starb Ernst Jandl in Wien. Heute gilt er als Ikone der modernen Lyrik.

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Zwei seiner Filme wurden in die Liste der Pflichtlektüre für Studenten der Harvard-Universität aufgenommen, die einen Doktortitel in Filmwissenschaften anstreben – es sind „Schatten der vergessenen Vorfahren“ und „Die Farbe des Granatapfels“. Zu Ehren des Geburtstags des großen Meisters!

Siehe auch das vollständige Interview mit Zaven Sargsyan, Direktor des Parajanov-Haus-Museums in Eriwan – Warum sollten wir einander hassen?

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Release Date: 1959 Label: Folkways Records

Disc 1 Time-Telling Drum And Gong (Koten) Hand Bell Meditation Bell (Kyosho) Metal Gong (Dai Kaijo) And Small Board Sodo Bell (Nairansho) Verse For Putting On Kesa (Takkesa-Ge) Morning Ceremony Hannya Shingyo (Chant) San Do Kai (Chant) Eko (Chant) Juryobong (Chant) Breakfast Preparation Bells And Gongs Eating Verses (Jikiji-Ho) Dai Rai Drum Densho Bell Dai Hi Shin Dharani (Recitation) Ryaku Fusatsu Ceremony Midday Service In Butsuden

Disc 2 Fire Protection Ceremony Dai Hi Shin Dharani (With Eko And Refrain) Interview Of Novice Shomyo Chant Jikiji-Ho Chant Densho And Inkin Mokugyo Dharani Prayer And Refrain Evening Ceremony Memorial Service For The Dead (Segaki) Kanromon (Gate Of Immortality) Shushogi (Taking Vows) Konsho (Evening Bell) Myohorengekyo Fumonbonge (Chant) Jiho Sanshi (Close Of Ceremony) Hatto Bell And Keisu

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Hans Sarkowicz | Kapitel 3: Die Einheit des Menschengeschlechts in seiner Vielheit – Humboldts ethnographische BeobachtungenSendung: hr2-kultur, „Feature“

Alexander von Humboldt betrieb auf seinen Reisen vergleichende Kulturforschung. Er untersuchte die Lebensweisen der von ihm besuchten Völker, studierte ihre Sprachen, ihre Kultur, zeichnete ihre Rituale und religiöse Praktiken auf, versuchte ihre Medizin und ihre Zeichen zu verstehen, probierte im Selbstversuch Pfeilgifte und Drogen.

Die Schlussfolgerungen, die er daraus zog, sind nicht ohne Widersprüche. Nur zögernd relativierte Humboldt seine eurozentrischen Vorstellungen. Ein großartiges Beispiel für sein vom humanistischen Ethos geprägtes Denken ist sein Essay über die Einheit des Menschengeschlechts, in dem er die „gesamte Menschheit, ohne Rücksicht auf Religion, Nation und Farbe“ als „einen großen, nahe verbrüderten Stamm“ sah.

https://www.hr2.de/programm/feature/feature–kapitel-3-die-einheit-des-menschengeschlechts-in-seiner-vielheit–humboldts-ethnographische-beobachtungen,epg-feature-1138.html

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