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Posts Tagged ‘Theater’

Ein Besuch im Kunst- und Performancelabor des Theaterregisseurs Robert Wilson.

Feature, am 06.07.2021, 22:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Das Watermill Center liegt auf Long Island. 1992 von dem Theaterregisseur Robert Wilson als Performancelabor gegründet, wird es seither jedes Jahr erweitert, ausgebaut und erneuert. Er habe es gegründet, um einen Ort des Austausches zu haben, sagt Wilson. Das Feature stellt die Einrichtung mit seiner Atmosphäre zwischen Glamour und Schullandheim, zwischen hinreißenden Inszenierungen, Ideen, Projekten und Küchendienst vor.

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Bayern 2 – Samstag, 19. Juni 2021 15:05 Uhr – Regie Rudolf Noelte

Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Es ist der dritte Teil einer Trilogie um Aufstieg und Untergang einer bürgerlichen Dynastie (‚Die Hose‘‚Der Snob‘‚1913‘).

Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Während der Vater krank ist, schließt Sofie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler ab. Noch einmal erwacht Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt. Sophies Haltung beweist Christian Maske, dass die bestehende Gesellschaft keine Zukunft hat: „Nach uns der Zusammenbruch! Wir sind reif!“ Zwar gelingt es ihm, die Pläne seiner Tochter zu verhindern, aber im Triumph des Sieges trifft ihn der Schlag.

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Um 1890. Der alte Professor Serebrjakow und seine um einiges jüngere Ehefrau Jelena besuchen das Landgut, das der Professor von seiner ersten Frau geerbt hat und das nun schon seit vielen Jahren von seiner Tochter Sonja und seinem Schwager Iwan Woinizkij, genant Wanja, bewirtschaftet wird. Wanja verliebt sich in Jelena und beginnt zugleich, den verehrten Professor zu verabscheuen, in ihm einen Scharlatan und egoistischen Schmarotzer zu sehen. Als Serebrjakow verkündet, er wolle das Gut verkaufen, rastet Wanja aus. Er greift zur Waffe…

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Ö1 – Samstag, 8. Mai 2021 um 14:00 Uhr – https://oe1.orf.at/player/live

Wer entscheidet über unsere individuelle Art zu denken, zu handeln, zu leben, zu lieben? Die Familie? Die Religion? Die Tradition? Oder doch man selbst? Der amerikanisch-pakistanische Dramatiker Ayad Akhtar stellt diese Fragen in dem Familiendrama „The Who and the What“. Alle haben darauf andere Antworten: Der Vater, ein liberal-konservativer Moslem. Mahwish, die in der säkularisierten Welt einer westlichen Großstadt immer wieder mit ihrer Religion in Konflikt gerät. Ihre ältere Schwester Zarina, die mit einem Konvertiten verheiratet ist und einen Roman schreibt, in dem sie dem Koran provokante Thesen entgegensetzt. Am Ringen um Verständnis, an der Unvereinbarkeit mancher Vorstellungen und der Mehrdeutigkeit der Argumente entzünden sich Tragik und Humor. 

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Hörspiel über die Auswüchse des Kapitalismus

„London, 15. April 2004. Es ist wohl nur in Großbritannien möglich, dass auf einer der besten Bühnen des Landes ein Stück über die misslungene Privatisierung der Bahn aufgeführt wird. Und dass es auch noch zu einem Hit wird. Der renommierte britische Dramatiker David Hare befragte Schienenarbeiter, Politiker und Überlebende der vier schweren Bahnunfälle der vergangenen sieben Jahre für sein Stück „Permanent Way“. In dem Stück beschreibt Hare die verrotteten Züge, die chronische Unpünktlichkeit, die Schlampigkeit der Betreiber.“ (Berliner Zeitung, 16. April 2004).

Ein absurd-ironisches und zugleich auf Fakten basierendes Hörspiel über die Privatisierung der Bahn in Großbritannien und die Mechanismen der kapitalistischen Optimierung von Unternehmen. Was ist das Leben wert? – DLF Kultur

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Das Trauma der Verführung – Von Andreas Wilink
Vielleicht können wir, mit unseren westlich geübten und getrübten Sinnen für den Sonnenaufgangs-Osten, diese Erzählung vom Begriff des Ausnahmezustands her betrachten. Dabei ist es gleichgültig, ob das im Meer schwimmende Japan die Auffassung teilt, dass jede Leidenschaft pathologischer Natur und also dem Menschen – ob Mängel- oder Überschusswesen – eingeschrieben sei. Das Werk von Yukio Mishima jedenfalls handelt vom Obsessiven, das größer ist als das, was Psychologie und kausale Logik davon verstehen, und öffnet sich hin zu anderen Räumen. – nachtkritik.de

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In den 1960er-Jahren verschaffen sich Theatermacher Raum für ihre Utopien. Die Suche nach neuen Theaterformen findet nicht mehr allein auf der Bühne statt. Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist das Leben? Das waren Fragen, mit denen sich die Theateravantgarde der 1960er-Jahre auseinandersetzte, denn für sie war das Theater eine Reise zum Menschen. Ausgehend von einer performativen Ausdeutung von Shakespeares „Der Sturm“ reflektiert Evelyn Dörr Theateransätze von Peter Brook und Jerzy Grotowski: ihre Schauspielmethoden, ihre Utopien und Visionen vor dem Hintergrund von Krieg und Atombombenangst. Hier ausgesucht: SWR2 Essay

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Der Intendant war erstens auf Dienstreise, zweitens wie immer gehetzt und drittens dort, wo er sonst nur zu festlich-hysterischen Anlässen war: außer sich. Etliche seiner genervten und in ihrer Probentraditionsschlamperei arg gestörten Schauspieler hatten zum Telefon gegriffen und sich bei ihm beschwert. Also schickte Gustaf Gründgens dem Verwaltungsdirektor des Hamburger Deutschen Schauspielhauses ein Telegramm. Er möge doch dem jungen Regisseur, der gerade die „Wildente“ von Ibsen probe, eine wichtige Botschaft überbringen: Das Theater sei schon erfunden. Das war 1956. – faz.net/aktuell/feuilleton

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Darsteller: Michael Heltau, Klaus Maria Brandauer, Sabine Sinjen, Otto Schenk, Sylvia Lukan, Gertraud Jesserer, Lotte Ledl, Heinz Marecek, Ernst Fritz Fürbringer, Alexander Golling, Erwin Gross, Romuald Pekny, Heinz Payer, u.v.a

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