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Posts Tagged ‘Theater’

by Bertolt Brecht

„Es wird einmal zu den denkwürdigsten, aber unrühmlichsten Merkmalen der Kulturgeschichte unserer Zeit gehören, dass das Theater die Vermittlung eines der größten und bedeutendsten Dramen der Epoche dem Rundfunk überlassen musste“, schrieb der „Berliner Börsen-Courier“ nach der Ursendung des Stückes durch die Berliner Funkstunde am 11. April 1931.

Erst 1959 gelangte „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ durch Gustav Gründgens in Hamburg auf die Bühne. Die historische Rundfunkaufnahme ist eines der kostbarsten Dokumente früherer Hörspielkunst. Der mutige Vermittler des Stücks war der Rundfunkpionier Alfred Braun, der seinen Einsatz für Brecht und andere 1933 mit der Inhaftierung und KZ bezahlte.

Regie: Alfred Braun – Mit Fritz Kortner, Carola Neher, Helene Weigel, Ernst Busch, Paul Bildt, Peter Lorre, Friedrich Gnass, Otto Kronburger u.a. Berliner Funkstunde 1932/41’50

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Eine Sendung des NDR aus der Schiller-Nacht 2005. Die Sendung wurde 1959 als Premiere ausgestrahlt (https://filmreporter.de/retro/news/75…. In den Hauptrollen: Karl-Maria Schley, Christian Wolff, Boy Gobert, Maria Luise Etzel, Herbert Fleischmann, Hans-Karl Friedrich, Inge Meisel, Heidi Mentz, Herta Farenkrog, Peter Esser.
Legendäre (hier nicht ganz vollständige) Theaterprobe der vorletzten Szene in Schillers bürgerlichem Trauerspiel „Kabale und Liebe“. Mit Helmut Lohner und Christiane Hörbiger

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Tragikomödie · Nach einem Theaterstück des französischen Soziologen und Anthropologen Bruno Latour: Die Menschheit sieht nicht, dass ihre Lebensweise zu einer ökologischen Krise geführt hat, die vielleicht nur wenige überleben.

Die Kontroverse beginnt: Wie mit den Monstern umgehen, die wir erschaffen haben?

https://www.ardaudiothek.de/episode/hoerspiel-pool/zum-tod-von-bruno-latour-kosmokoloss-eine-tragikomoedie-ueber-das-klima-und-den-erdball/bayern-2/12005827/

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Shakespeares „Sommernachtstraum“ in der BRD der 80er – Von Botho Strauß

Titania und Oberon aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ finden sich in einem verdreckten Stadtpark wieder. Sie bemühen sich, den Menschen Sinnlichkeit und Poesie zu bringen, aber in einer hektischen Welt ist das keine leichte Aufgabe.

Deutschlandfunk Kultur – Sonntag, 7. August 2022 um 18:30 Uhr

In seinem Theaterstück unternimmt Botho Strauß den Versuch, die alten Gottheiten und Konstellationen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ in die Gegenwart der Bundesrepublik, auf die Paare und Passanten der 1980er-Jahre zu übertragen. In der Dokumentation von Heinz Ritter vermitteln Ausschnitte der Inszenierung von Peter Stein einen akustischen Eindruck dieser bizarren Mischung aus Shakespeare und Boulevard, aus Mythos und Alltag, Spuk und Satire, Wohlstandsekel und Totentanz. 

https://www.hoerspielundfeature.de/der-park-100.html

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https://thomasbernhard.at/das-werk/drama/die-stuecke/heldenplatz/

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Peter Brook ist am 2. Juli verstorben. Dieser Blick voller Sanftmut und Bescheidenheit, dieses unergründliche Lächeln, diese einfache und doch leidenschaftliche Art zu sprechen – wer könnte sie besser einfangen als Simon, sein Sohn. Mit 76 Jahren öffnete sich der Regisseur diesem besonderen Gesprächspartner, dem er Einblick in seine intimsten Gedanken als Künstler und Mensch gab.

https://www.arte.tv/de/videos/024396-000-A/brook-ueber-brook/

Nächstes Video: Shakespeare: Hamlet – Inszeniert von Peter Brook

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Peter Brook ist tot, der große Regisseur, der das Theater zu seinem Urgrund, dem Menschen auf der Bühne, zurückführte. – Von Egbert Tholl

Es gebe, schrieb Peter Brook in den Sechzigerjahren in seinem Essay „Der leere Raum“, vier Formen von Theater: das konventionelle, das er für tödlich hielt, das heilige, das an Ritualen festhalte und deshalb wohl überlebensfähig sei, das volksnahe, derbe und das unmittelbare. Das mochte er am liebsten. Denn, und mit dieser Definition wurde er berühmt, bedeutend, hunderttausendmal zitiert: „Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-peter-brook-theater-regisseur-1.5614162

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Antonin Artaud: Was Kunst soll, gesetzt, sie soll überhaupt etwas, was zu bezweifeln ist: wäre in Verlängerung des Rimbaudschen Diktums, die vollständige Enddisziplinierung der Bewusstseine anzustreben. Damit die Welt, die sich einen Dreck scheren wird, nicht so weiter geht, wie sie es tut; „ein Loch in diese Welt bohren, um sie zu verlassen.

Antonin Artaud (1896-1948), Schriftsteller, Schauspieler und Theatertheoretiker, beeinflusste mit seiner Konzeption eines Theaters der Grausamkeit die Entwicklung des modernen Theaters entscheidend. Ausgelöst durch eine Erkrankung in der Kindheit war er zeitlebens in psychiatrischer Behandlung.

via: https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_175445.html

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NDR Kultur – Mittwoch, 12. Januar 2022 um 20:05 Uhr

Seit ihrer Kindheit sind Leontes, König von Sizilien, und Polixenes, König von Böhmen, in tiefer Freundschaft miteinander verbunden. Doch nun ist Leontes von maßloser Eifersucht besessen, verdächtigt seine schöne Frau Hermione, von Polixenes ein Kind zu erwarten, und klagt sie öffentlich des Ehebruchs an. Niemand an seinem Hof glaubt an Hermiones Schuld, alle beschwören Leontes, doch zur Vernunft zu kommen. Aber selbst die unheilverkündenden Warnungen der weisen Paulina halten ihn nicht davon ab, seine Frau in den Kerker zu werfen und Polixenes zu verfolgen. Das Kind, das im Gefängnis geboren wird, erhält von der Mutter den Namen Perdita, die Verlorene. Es wird von Leontes als Bastard verbannt, an der „Küste Böhmens“ ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Als auch noch ihr Sohn stirbt, bricht Hermione über ihrem Unglück zusammen, und Paulina berichtet von ihrem Tod. Von bitterster Reue geplagt, aber viel zu spät, sieht Leontes sein Unrecht ein. Zeit vergeht: 16 Jahre später lebt Perdita als einfache Schäferstochter in Böhmen. Eine heimliche Liebe, so will es das Schicksal, verbindet sie mit dem Sohn des Königs Polixenes. Die menschliche Existenz ist bei Shakespeare, und besonders im „Wintermärchen“, ein unberechenbares Glücksspiel. (Mit Rolf Boysen) – (Hördat) …

https://www.ndr.de/kultur/epg/Hoerspiel-Ein-Wintermaerchen,sendung1219508.html

https://www.ndr.de/kultur/sendungen/hoerspiel/Shakespeare-Ein-Wintermaerchen,audio1025040.html

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