Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Theater’

Shakespeares „Sommernachtstraum“ in der BRD der 80er – Von Botho Strauß

Titania und Oberon aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ finden sich in einem verdreckten Stadtpark wieder. Sie bemühen sich, den Menschen Sinnlichkeit und Poesie zu bringen, aber in einer hektischen Welt ist das keine leichte Aufgabe.

Deutschlandfunk Kultur – Sonntag, 7. August 2022 um 18:30 Uhr

In seinem Theaterstück unternimmt Botho Strauß den Versuch, die alten Gottheiten und Konstellationen aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ in die Gegenwart der Bundesrepublik, auf die Paare und Passanten der 1980er-Jahre zu übertragen. In der Dokumentation von Heinz Ritter vermitteln Ausschnitte der Inszenierung von Peter Stein einen akustischen Eindruck dieser bizarren Mischung aus Shakespeare und Boulevard, aus Mythos und Alltag, Spuk und Satire, Wohlstandsekel und Totentanz. 

https://www.hoerspielundfeature.de/der-park-100.html

Read Full Post »

https://thomasbernhard.at/das-werk/drama/die-stuecke/heldenplatz/

Read Full Post »

Peter Brook ist am 2. Juli verstorben. Dieser Blick voller Sanftmut und Bescheidenheit, dieses unergründliche Lächeln, diese einfache und doch leidenschaftliche Art zu sprechen – wer könnte sie besser einfangen als Simon, sein Sohn. Mit 76 Jahren öffnete sich der Regisseur diesem besonderen Gesprächspartner, dem er Einblick in seine intimsten Gedanken als Künstler und Mensch gab.

https://www.arte.tv/de/videos/024396-000-A/brook-ueber-brook/

Nächstes Video: Shakespeare: Hamlet – Inszeniert von Peter Brook

Read Full Post »

Peter Brook ist tot, der große Regisseur, der das Theater zu seinem Urgrund, dem Menschen auf der Bühne, zurückführte. – Von Egbert Tholl

Es gebe, schrieb Peter Brook in den Sechzigerjahren in seinem Essay „Der leere Raum“, vier Formen von Theater: das konventionelle, das er für tödlich hielt, das heilige, das an Ritualen festhalte und deshalb wohl überlebensfähig sei, das volksnahe, derbe und das unmittelbare. Das mochte er am liebsten. Denn, und mit dieser Definition wurde er berühmt, bedeutend, hunderttausendmal zitiert: „Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm ein anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/nachruf-peter-brook-theater-regisseur-1.5614162

Read Full Post »

Antonin Artaud: Was Kunst soll, gesetzt, sie soll überhaupt etwas, was zu bezweifeln ist: wäre in Verlängerung des Rimbaudschen Diktums, die vollständige Enddisziplinierung der Bewusstseine anzustreben. Damit die Welt, die sich einen Dreck scheren wird, nicht so weiter geht, wie sie es tut; „ein Loch in diese Welt bohren, um sie zu verlassen.

Antonin Artaud (1896-1948), Schriftsteller, Schauspieler und Theatertheoretiker, beeinflusste mit seiner Konzeption eines Theaters der Grausamkeit die Entwicklung des modernen Theaters entscheidend. Ausgelöst durch eine Erkrankung in der Kindheit war er zeitlebens in psychiatrischer Behandlung.

via: https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_175445.html

Read Full Post »

NDR Kultur – Mittwoch, 12. Januar 2022 um 20:05 Uhr

Seit ihrer Kindheit sind Leontes, König von Sizilien, und Polixenes, König von Böhmen, in tiefer Freundschaft miteinander verbunden. Doch nun ist Leontes von maßloser Eifersucht besessen, verdächtigt seine schöne Frau Hermione, von Polixenes ein Kind zu erwarten, und klagt sie öffentlich des Ehebruchs an. Niemand an seinem Hof glaubt an Hermiones Schuld, alle beschwören Leontes, doch zur Vernunft zu kommen. Aber selbst die unheilverkündenden Warnungen der weisen Paulina halten ihn nicht davon ab, seine Frau in den Kerker zu werfen und Polixenes zu verfolgen. Das Kind, das im Gefängnis geboren wird, erhält von der Mutter den Namen Perdita, die Verlorene. Es wird von Leontes als Bastard verbannt, an der „Küste Böhmens“ ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen. Als auch noch ihr Sohn stirbt, bricht Hermione über ihrem Unglück zusammen, und Paulina berichtet von ihrem Tod. Von bitterster Reue geplagt, aber viel zu spät, sieht Leontes sein Unrecht ein. Zeit vergeht: 16 Jahre später lebt Perdita als einfache Schäferstochter in Böhmen. Eine heimliche Liebe, so will es das Schicksal, verbindet sie mit dem Sohn des Königs Polixenes. Die menschliche Existenz ist bei Shakespeare, und besonders im „Wintermärchen“, ein unberechenbares Glücksspiel. (Mit Rolf Boysen) – (Hördat) …

https://www.ndr.de/kultur/epg/Hoerspiel-Ein-Wintermaerchen,sendung1219508.html

https://www.ndr.de/kultur/sendungen/hoerspiel/Shakespeare-Ein-Wintermaerchen,audio1025040.html

Read Full Post »

Der Kalkwerksbesitzer Konrad arbeitet seit mehreren Jahren an einer Studie über das Gehör, „das philosophischste aller Sinnesorgane“. Seine an den Rollstuhl gefesselte Frau wird zum Objekt seines Experiments, das Unhörbare zu hören, das Erkannte mitzuteilen. Die allein auf „Wörterverkehr“ gestellte Kommunikation mündet in „exemplarischer Wortlosigkeit“. Das Paar lebt in einem schrecklichen Idyll, in dem der Alltag durch das Zwangsverhältnis unerträglich wird. Heiligabend erschießt Konrad seine verkrüppelte Frau. Zwei Tage später wird er verstört und halb erfroren in einer ausgetrockneten Jauchegrube gefunden.

https://archive.org/details/daskalkwerkthomasbernhard2001

Read Full Post »

Gemeinsam mit Philip Glass hat er die Minimal-Oper entwickelt („Einstein On The Beach“), mit Tom Waits brachte er die Musical-Version des „Freischütz“ auf die Bühne („Black Rider“), mit Herbert Grönemeyer vertonte er Büchners „Leonce und Lena“ ganz neu und mit Rufus Wainwright die Sonette Shakespeares. Zum 80. Geburtstag spielen wir die schönsten Musikstücke aus den Inszenierungen von Robert Wilson.

„Von Einstein bis Black Rider“ Robert Wilson und die Musik zum 80. Geburtstag

https://www.hr2.de/podcasts/kaisers-klaenge—robert-wilson-und-die-musik,audio-58268.html

Read Full Post »

Ein Besuch im Kunst- und Performancelabor des Theaterregisseurs Robert Wilson.

Feature, am 06.07.2021, 22:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Das Watermill Center liegt auf Long Island. 1992 von dem Theaterregisseur Robert Wilson als Performancelabor gegründet, wird es seither jedes Jahr erweitert, ausgebaut und erneuert. Er habe es gegründet, um einen Ort des Austausches zu haben, sagt Wilson. Das Feature stellt die Einrichtung mit seiner Atmosphäre zwischen Glamour und Schullandheim, zwischen hinreißenden Inszenierungen, Ideen, Projekten und Küchendienst vor.

Read Full Post »

Older Posts »