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Posts Tagged ‘Filmemacher’

Das „wilde Denken“ (Claude Lévi-Strauss) zieht nicht so starre Grenzen zwischen Mensch und Natur, Leben und Tod, Alltag und „Geisterwelt“, wie unsere auf Logik und abstrakte Begrifflichkeit aufgebaute westliche Rationalität. Können wir etwas davon lernen, zumal in Zeiten, wo die Zerstörung der Natur immer mehr zunimmt?

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Hartmut Bitomsky (*1942) drehte in fünf Jahrzehnten mehr als vierzig, mal kleine, mal große Filme: studentische Finger- und Gefechtsübungen; politisierte Lehrstücke; das Gros des Œuvres bildende, meist im Auftrag des Fernsehens entstandene essayistische Dokumentarfilmbeiträge; sogar „Roadmovies“ für die große Leinwand – einen poetischen Reisebericht entlang des Highway 40 und einen Autoschlepper-Kleinganoven-Film. – critic.de

Die Zuschauer müssen anfangen, nicht die Gedanken fremder Leute, sondern die eigenen Sinne zu ihren Theoretikern zu machen.

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Vor sechs Jahren habe ich ihm hier in meinem Blog zum siebzigsten Geburtstag gratuliert, nun ist Alan Parker gerade gestorben. Hat nichts mit Corona zu tun, er soll schon lange krank gewesen sein, wie seine Familie der Presse mitgeteilt hat. Parker verstand etwas davon, wie man Filme dreht, vielleicht mehr als seine Kollegen, die Brit Boys der achtziger Jahre. Ich stelle den Post aus dem Jahre 2014 (sanft überarbeitet und mit Links zu den wichtigsten Filmen) noch einmal ein, ich glaube, es war fair, was ich geschrieben habe…,.. loomings-jay.blogspot.com

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„Whoever tries to imitate me is lost,“ said the Soviet filmmaker Sergei Parajanov. Not so long ago, whoever tried to imitate him would also be in deep trouble. Persecuted by the Soviet authorities for the „subversive“ nature of both his work and his lifestyle, he spent four years of the 1970s in a Siberian hard-labor camp. Nothing could speak more highly to his artistry than the fact that, even before his sentencing, Andrei Tarkovsky wrote a letter in his defense. „Artistically, there are few people in the entire world who could replace Parajanov,“ argued the director of Mirrorand Stalker. „He is guilty – guilty of his solitude. We are guilty of not thinking of him daily and of failing to discover the significance of a master.“ – open culture

 

 

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Two cinematic giants, side by side. The films included are: Stanley Kubrick- Path of Glory (1957) – Spartacus (1960) – Lolita (1962) – Dr. Strangelove (1964) – 2001: A space odyssey (1968) – A Clockwork Orange (1971) – Barry Lyndon (1975) – The Shining (1980) – Full Metal Jacket (1987) – Eyes Wide Shut (1999) Andrei Tarkovsky -Ivan’s Childhood (1962) – Andrei Rublev (1966) – Solaris (1972) – The Mirror (1975) – Stalker (1979) – Nostalghia (1983) – The Sacrifice (1986) Music: Max Richter- On the nature of daylight

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Ich gehorche dem kategorischen Imperativ, nach der Wahrheit zu suchen und sie weiterzugeben.“ – Renata Schmidtkunz spricht mit Claude Lanzmann, Filmemacher und Autor (Erstausstrahlung 5.12.2013)

Seine besondere Stärke, sagt der französische Filmemacher Claude Lanzmann, sei nicht so sehr, besonders ausgeklügelte Fragen zu stellen als viel mehr sehr aufmerksam zuzuhören und das Gehörte durch präzises Vorwissen einordnen zu können. Und dann dem Interviewten durch gezielte Fragen in seiner Erinnerung und seinen Emotionen weiterzuhelfen, um so nah als möglich an die faktische und emotionale Wahrheit heranzukommen. Ö1

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