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Posts Tagged ‘Alexander von Humboldt’

Die Lebenskraft oder der modische Genius

Eine Erzählung

Die Syrakuser hatten ihre Poikile. In der gemalten Säulenhalle an der Nordseite des Marktes zu Athen, befanden sich mehrere Wandgemälde, besonders des Polygnotos‘ Darstellung der Schlacht bei Marathon. Vorstellungen von Göttern und Heroen, griechische und italische Kunstwerke bekleideten die bunten Hallen des Portikus. Unablässig sah man das Volk dahin strömen: den jungen Krieger, um sich an den Taten der Ahnherren, den Künstler, um sich an dem Pinsel großer Meister zu weiden. Unter den zahllosen Gemälden, welche der emsige Fleiß der Syrakuser aus dem Mutterlande gesammelt hatte, war nur eines, das seit einem vollen Jahrhunderte die Aufmerksamkeit aller Vorübergehenden auf sich zog. Wenn es dem olympischen Jupiter, dem Städtegründer Kekrops, dem Heldenmut des Harmodius und Aristogiton an Bewunderern fehlte, so stand um jenes Bild das Volk in dichten Rotten gedrängt. Woher diese Vorliebe für dasselbe? War es ein gerettetes Werk des Apelles oder stammte es aus der Malerschule des Callimachus her? Nein, Anmut und Grazie strahlten zwar aus dem Bilde hervor, aber an Verschmelzung der Farben, an Charakter und Stil des Ganzen durfte es sich mit vielen andern in der Poikile nicht messen.

https://www.webergarn.de/KRI_BLU/ansichten_der_natur/ansichten.html

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Alexander von Humboldt: Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.

Via Alex Hildebrandt / Twitter

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Über 200 Jahre ist es nun her, dass Alexander von Humboldt diese »Ansichten der Natur« in Druck gegeben hat – das liebste seiner Bücher, wie er selbst sagte. Wie auch in seinem späteren Monumentalwerk „Kosmos“ faszinieren seine Schilderungen mit aktueller Kraft dank des umfassenden Blicks auf die Gesamtheit der Naturerscheinungen…

Schüchtern übergebe ich dem Publikum eine Reihe von Arbeiten, die im Angesicht großer Naturgegenstände, auf dem Ozean, in den Wäldern des Orinoco, in den Steppen von Venezuela, in der Einöde peruanischer und mexikanischer Gebirge entstanden sind. Einzelne Fragmente wurden an Ort und Stelle niedergeschrieben und nochmals nur in ein Ganzes zusammengeschmolzen. Überblick der Natur im großen, Beweis von dem Zusammenwirken der Kräfte, Erneuerung des Genusses, welchen die unmittelbare Ansicht der Tropenländer dem fühlenden Menschen gewährt, sind die Zwecke, nach denen ich strebe. Jeder Aufsatz sollte ein in sich geschlossenes Ganzes ausmachen, in allen sollte eine und dieselbe Tendenz sich gleichmäßig aussprechen. – webergarn.de

https://www.projekt-gutenberg.org/humbolda/ansichtn/ansichtn.html

https://www.projekt-gutenberg.org/humbolda/kosmos/kosmos.html

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Seit über vier Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit dem Leben des Alexander von Humboldt. Es geht um zwei Lebensabschnitte des berühmten Naturforschers: Zuerst springen wir nach Südamerika und begleiten ihn auf eine seiner Forschungsreisen, dann nach Berlin, wo er in seinen späteren Jahren als wohl einer der ersten großen Wissenschaftskommunikatoren gewirkt hat.

Dies ist eine Spezialfolge, denn nicht wir erzählen uns die Geschichte, sondern Jasmin (@lavievagabonde) und Lorenz (@lorenzadlung) haben sie uns mitgebracht. Die beiden erzählen sich sonst jede Woche Geschichten aus der (Bio-)Wissenschaft in ihrem Podcast Bugtales.fm. Vielen Dank dafür!

ZS257: Alexander von Humboldt – Bugtales.FM Crossover

 

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HR 2 – Sonntag, 15. September 2019, 14:04 Uhr, (angekündigte Länge: 73:00)

Hörspiel des Monats Februar 2004 – Begründung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste:

Schreie exotischer Vögel, das Schwirren zahlloser Insekten, Glucksen und Rauschen des Wassers, Geräusche menschlicher Tätigkeit und Gesang prägen das künstlerische Originalton-Hörspiel „Wie gut muss im Mond wohnen sein!“ und führen in den allgegenwärtigen, bald fernen, bald bedrängend dichten Klang des Urwalds.
Der Autor und Musiker Andreas Weiser hat seine faszinierenden O-Töne mit literarisch formulierten Beobachtungen des Amazonas-Reisenden Alexander von Humboldt um 1800 und den authentischen Erfahrungen zweier bodenständiger deutscher Auswanderer von heute auf zuweilen skurrile Weise verschränkt.
Weiser, der auch Regie führte, gelingt so eine (leider unglücklich betitelte!) akustisch vielschichtige, behutsam rhythmisch grundierte und glänzend ausbalancierte Collage, die den Dschungel mit seinen Schönheiten und Gefahren, in Realität und Mythos beeindruckend suggestiv durch die Ohren in den Kopf dringen lässt.

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https://www.swr.de/swr2/wissen/Geschichte-Alexander-von-Humboldt-Naturforscher-und-Netzwerker,swr2-wissen-2019-09-13-100.html

Alexander von Humboldt unternahm als Forscher umfangreiche Reisen. So wurde er zum Vordenker einer wissenschaftlichen Netzgesellschaft und zum Pionier einer positiven Globalisierung.

Alexander von Humboldt wird am 14. September 1769 in Berlin geboren. Nur 25 Jahre später schreibt Goethe über ihn:

„Man könnte in acht Tagen nicht aus Büchern herauslesen, was er einem in einer Stunde vorträgt.“

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Zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts – Von Birgit Dalheimer

Fünf Jahre lang, von 1799 bis 1804, war Alexander von Humboldt in Lateinamerika unterwegs. Seine Reise gilt als eine der ergiebigsten der Forschungsgeschichte. Er sammelte Pflanzen, Tiere, Steine, Sprachen, Hieroglyphen, vermaß Luft, Boden und Gewässer, und vor allem: Er entwickelte ein völlig neues Bild der Natur. Er erkannte, dass auf der Erde alles mit allem zusammenhängt. Er beschrieb als erster schon Anfang des 19. Jahrhunderts menschengemachten Klimawandel, er sah und benannte die Übel des Kolonialismus. Er vermaß alles, was sich vermessen ließ – und plädierte zeitlebens dafür, dass Naturforscher Natur erleben und fühlen müssten. Sein Verständnis der Natur hat Aktualität bis heute – oder gerade wieder heute.- Ö1

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Seine Erfahrungen während seiner großen und berühmten Expeditionen in fernste Regionen machten Alexander von Humboldt auch zu einem Kritiker des Kolonialsystems und einem erbitterten Gegner der Sklaverei…,.. hr.2

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Über 200 Jahre ist es nun her, dass Alexander von Humboldt diese »Ansichten der Natur« in Druck gegeben hat – das liebste seiner Bücher, wie er selbst sagte. Wie auch in seinem späteren Monumentalwerk „Kosmos“ faszinieren seine Schilderungen mit aktueller Kraft dank des umfassenden Blicks auf die Gesamtheit der Naturerscheinungen:…,.. webergarn.de

https://gutenberg.spiegel.de/buch/kosmos-erster-band-6674/1

 

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