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Posts Tagged ‘Qi’

Wie kommt denn das Qì in unser System? Wie und wo wird es aufgenommen und zu körpereigenem Qì und den Grundsubstanzen transformiert? Nun, es verhält sich ähnlich, aber doch ziemlich anders, als beim Metabolismus, wie wir ihn aus dem konventionellen Anatomieunterricht kennen.

Dieses Schema zeigt den Qì-Stoffwechsel des Menschen. Grau und Gelb repräsentieren die Quellen Luft- und Nahrung, Grün repräsentiert das eigentliche Qì, Rot das Xuè (Blut) und Violett das Jīng (Essenz):

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Aus einem wahrscheinlich schon historischen und kaum mehr (?) erhältlichen Artikel (Leseblätter, Fernleihe, lang ist`s her) hier Auszüge aus dem Artikel von Josephine Zöller unter dem Titel:

Prophylaxe, Therapie, Uralte Chinesische Weisheit„.

Qi als Naturkraft, im Makro- wie im Mikrokosmos. Ohne Qi kein Leben. Qi scheint offenbar mit keiner der bisher erforschten Naturkräfte identisch, wie z.B. der Elektrizität. Der Europäer fühlt sich bemüßigt zu fragen: Was ist Qi? – Dem Chinesen hat sich diese Frage nie gestellt. Man hat dort die Erfahrung gemacht, dass das Qi existiert. –  Man kann nicht sagen, es sei Gas, es sei Luft, es sei der Atem, auch nicht, dass es unsere Seele sei. Aber mit all diesem hat es zu tun.

In der japanischen Sprache heisst es Ki, im Indischen ist es das Prana, im Altgriechischen könnte das Wort Pneuma dem, was die Chinesen mit Qi meinen, eng verbunden sein. Qi ist auch dem altdeutschen Od nahe, Kleinod oder in Odem. Mit Odem schließt sich auch der Kreis zum Atem. So wie im Kosmos alles in pulsierender Bewegung ist, Energie und Masse, Nichts und Etwas, Polarität zwischen dem, was wir mit Plus und Minus bezeichnen, so ist auch der Atem – mit ihm das Qi – eine Bewegung zwischen Ein und Aus, Auf und Ab.

Qi ist im ständigen Fließen.

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Die Vorstellung vom ewigen Leben hat nichts mit einer Sehnsucht nach Leben zu tun. Die Wahrheit ist, dass es tatsächlich keinen Tod gibt.

Wie aber kann es keinen Tod geben? Weil tatsächlich nur eine einzige Energie existiert, eine einzige allumfassende motivierende Kraft, die die Wurzel aller unserer Aktivitäten ist. Die Große Leere, der allem Leben gemeine Urgrund, ist bereits da, und unaufhörlich entsteht Leben in ihm. Wie könnte es also so etwas wie Leben und Tod geben?

Weil wir jedoch ein so starkes Begehren nach den Dingen verspüren, gehen wir in die Irre und beginnen, Leben und Tod zu trennen. Könnten wir sie aus diesem Raum der Stille und Ruhe betrachten, würden wir erkennen, dass es nie irgendein Leben oder irgendeinen Tod gegeben hat. Alles was existiert, ist diese eine kreisende, fließende Energie“.

(aus: „Cantong Qi – Das Qi der Unsterblichkeit“).

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Jing – regenerative und physische Essenz – Der Körper und alle seine Einzelteile – müssen leicht und beweglich sein

Qi – Atem und vitale Energie – Das Qi muß in Ruhe angeregt werden und ins vordere Dantian (Qihai) sinken können

Shen – Geist und Absicht – Der Lebensgeist muss im Inneren gewahrt bleiben.

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„Verschließen sich die Leitbahnen, kann das Qi nicht mehr zirkulieren; zirkuliert das Qi nicht, so ruft dies Krankheiten hervor“.

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Das Temperaturverhalten (xing) von kalt bis heiß gibt Aufschluß über die energetische Dynamik eines Lebensmittels. Es zeigt an, ob ein Lebensmittel das Qi stark oder nur leicht bewegt (Chillies bewirken z. B. eine Beschleunigung der physiologischen Prozesse, während etwa Banane oder Wassermelone zur Verlangsamung, Festigung und Verdichtung führen.)

Engelhardt&Hempen 407

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Der komplementäre funktionelle Ansatz der chinesischen Diätetik ist maßgeblich mit der energetischen Vorstellung der Lebenskraft Qi verknüpft. Das Spannungsfeld energetischer Einflüsse, dem jeder Mensch äußerlich unterliegt, und das energetische Potential, das innen durch die sogenannten Funktionskreise bereitgestellt und mittels der Leitbahnen im Körper verteilt wird, nennen die Chinesen Qi. Ist das ausgewogenene Verhältnis des Qi im menschlichen Körper gestört, spricht man von Krankheit.

Der gezielte Einsatz von Nahrungsmitteln kann diese Ausgewogenheit wieder herstellen. Nahrungsmittel sind also milde Therapeutika. Man bedient sich der Qi-Kraft eines Nahrungsmittels, um auf das Qi im menschlichen Organismus korrigierend einzuwirken. (Hempen&Engelhardt 407)

In der chinesischen Diätetik werden die Nahrungsmittel nach folgendem Paradigma beschrieben: (2: Temperaturverhalten) – (3: Geschmacksrichtung).

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  • Schöne Form wie der Tanz eines Kranichs

Endlose Bewegung wie Wasser, das unaufhörlich fließt. Mit einem konzentrierten Geist sammelt sich das Chi im tan`tien (Unterbauch).

Taichi bewegt das Chi im ganzen Körper, fördert die Zirkulation von Blut und Chi. Das ist das beste Qigong, das auf natürliche Weise zum mikrokosmischen Orbit führt.

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Tai Ji Qi Dao, diese vier Wörter stehen für den Weg des „Körper-Bewusstseins-Energie„, der sich durch die Körperarbeit konkretisiert, die mit der Öffnung des Geistes, der Erhöhung des Bewusstseins und der Selbstverwirklichung verbunden ist. Dieser Weg versucht, das eigene Potenzial und die eigene Lebenskraft zu erwecken. Das Ziel ist es, tiefer zu gehen, zur Quelle der ursprünglichen Energie (Ur-Qi) jedes Einzelnen, um einen Gedanken der Ganzheitlichkeit und der Transformation aufzubauen.

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