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Posts Tagged ‘China’

documenta 14 – Wang Bing

Ein Riesenreich, das keiner kennt: Der Filmemacher Wang Bing hält die Schattenseiten von Chinas Wirtschaftsboom fest – Armut, Ausbeutung und Verfall. Seine brillant subtilen Dokus waren ein Höhepunkt der documenta – und wurden leider miserabel präsentiert. Zu den zahlreichen Unzulänglichkeiten der documenta 14 zählte ihre miserable Präsentation: Die dilettantische website sah aus, als hätten sie hacker um etwa 1992 programmiert…
Impressionen des Films „Three Sisters“ (2012) von Wang Bing
Auszüge aus dem Dokumentarfilm „San Zimei – Drei Schwestern“ (2012) des chinesischen Filmemachers Wang Bing über das Leben von drei armen Bauernmädchen im Bergland von Yunnan, aufgeführt auf der documenta 14 in Kassel.
 Wang Bing nutzt Film für Expeditionen in die Exotik des Gewöhnlichen, etwa in „Three Sisters“ von 2012. Drei Mädchen im Vorschulalter wohnen mit ihrem Vater in einem Dorf im südchinesischen Yunnan. Das Bergland ist karg, die Erträge der Terrassenfelder mager, alle Dörfler halten Ziegen und Schafe. Da der Vater nicht alle drei Töchter zugleich ernähren kann, wandert er mit den beiden jüngeren in die Stadt ab und gibt die zehnjährige Yingying in die Obhut von Verwandten. Die Kamera begleitet sie einfach durch ihren Tagesablauf.- kunstundfilm.de

Zu Sehen – ARTE France

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Analogien am anderen Ende der Welt: China und Ägypten hatten in der Antike verblüffend viel gemeinsam. Das führt der erste systematische Vergleich beider Hochkulturen im Neuen Museum anschaulich vor – als Vorbild für das künftige „Humboldt Forum“.

Die Extreme berühren sich: Unter den frühen Hochkulturen war das alte China die östlichste, das antike Ägypten die westlichste. Beide Räume wussten nichts voneinander und entwickelten sich völlig unabhängig. Nun kommen sie – rund 2000 Jahre später – erstmals miteinander in Kontakt: beim ersten umfassenden Vergleich beider Kulturen in einer Ausstellung, so die Staatlichen Museen zu Berlin. – kunstundfilm.de

China und Ägypten – Wiegen der Welt

06.07.2017 – 03.12.2017 im Neuen Museum, Bodestr.1-3, Berlin, Katalog 29 € – Weitere Informationen

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Die neue digitale Gesichtserkennung könnte Chinas Staatsführung schon bald ermöglichen, jeden Dissidenten sofort und überall aufzuspüren. Droht die totale Überwachung?

Die Maschine erkenne Menschen zuverlässig, auch Schminke oder Masken könnten sie nicht täuschen, sagt der Betreiber der größten Plattform für Gesichtserkennung in China. Immer häufiger werde sie eingesetzt. Die Anwender seien Unternehmen und zu 60 Prozent Behörden öffentlicher Sicherheit – in Flughäfen und Bahnhöfen. Es gehe nicht nur um die Aufklärung von Raub und Mord, sondern auch um „gesellschaftliche Stabilität, Sicherheit und Harmonie“, heißt es im Magazin der Kommunistischen Partei „Suche nach Wahrheit“. Die neue digitale Überwachung „made in China“ könnte der Staatsführung dort schon bald ermöglichen, jeden Andersdenkenden sofort und überall aufzuspüren.- NDR

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Eine Studie zur Philosophie und Praxis des Zen in China und Japan. – Übersetzt von Julian Braun

Lassen Sie mich kurz die Gemeinsamkeiten zwischen Zen und japanischem Rittertum aufzeigen. Erstens müssen sowohl Samurai als auch Zen-Mönche eine strikte Schulung durchlaufen und Entbehrungen ertragen, ohne sich zu beklagen. Selbst ein berühmter Lehrer wie zum Beispiel Eisai musste unter solch dürftigen Umständen leben, dass er und seine Schüler einmal für einige Tage nichts zu essen hatten. Glücklicherweise wurden sie von einem Gläubigen gebeten, Sutras zu rezitieren, wofür sie zwei Rollen Seide erhielten. Die hungrigen jungen Mönche, denen in Erwartung der lang ersehnten Mahlzeit bereits das Wasser im Munde zusammenlief, waren enttäuscht, als die Seide an einen armen Mann weitergegeben wurde, der Eisai um seine Hilfe bat. Das Hungern hielt eine ganze Woche an, bis ein anderer armer Geselle auftauchte und Eisai darum bat, ihm irgendetwas zu geben. Da er nichts anderes mehr zu geben hatte, um sein Mitgefühl mit dem Armen zu zeigen, löste Eisai die bronzene Verzierung vom Bildnis des Buddha Bhecajya und gab sie ihm. Die jungen Mönche, erbost durch Hunger und den Ärger über diesen empörenden Akt gegenüber dem Objekt ihrer Verehrung, machten Eisai den Vorwurf: „Ist es, o Herr, für uns Buddhisten angemessen, das Bildnis eines Buddha zu zerstören?“ – „Nun“, erwiderte Eisai, „Buddha hätte sogar sein eigenes Leben für das Wohl leidender Menschen gegeben. Wie könnte er etwas dagegen haben, seinen Heiligenschein abzugeben?“ Diese Anekdote zeigt uns klar, dass Selbstaufopferung von äußerster Wichtigkeit in der Zen-Schulung ist… asso-blog.blogspot.de

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Der Gedanke eines präexistent Wissenden hat eine chinesische Entsprechung in der Gestalt des P´an Ku (P`an ist die Eierschale und Ku heißt: festmachen, fest.) Er wird dargestellt als ein in Bärenfell oder in Blättern gekleideter Zwerg. Auf dem Kopf trägt er zwei Hörner (wie auch Moses). Er ist aus yin und yang hervorgegangen, formte das Chaos und schuf Himmel und Erde. Er wurde hierbei von vier symbolischen Tieren unterstützt: Einhorn, Phönix, Schildkröte und Drache. (vgl. die christliche Beziehung des Anthropos-Tetramorphos: Engel, Adler, Löwe und Ochse.) Er wird auch dargestellt mit der Sonne in der einen Hand und dem Mond in der anderen. Nach anderer Version soll er einen Drachenkopf und Schlangenleib besessen haben. Er verwandelt sich in die Erde mit all ihren Geschöpfen und erweist sich damit als ein richtiger homo maximus und Anthropos. – P`an ku ist taoistisch und scheint vor dem 4 Jhd. nach J.C. nicht nachgewiesen zu sein. (Vom taoistischen Philosophen Ko Hung sozusagen erfunden)

P´an Ku hat sich reinkarniert in Yuan-shih T`ien-tsun, der ersten Ursache und dem Höchsten im Himmel. (Er besteht aus einem increatum, nämlich aus unerschaffener, inkorruptiler Luft.) Nach Vollendung des Schöpfungswerkes hat er seine körperliche Form aufgegeben, fand sich im leeren Raum, wo er ziellos schwebte. Er begehrte also nach Wiedergeburt in sichtbarer Gestalt. Er fand schließlich eine heilige Jungfrau, 40 Jahre alt, die allein auf einem Berge lebte, wo sie sich von Luft und Wolken nährte. Sie war hermaphroditischer Natur und stellte yin und yang zugleich dar. Sie sammelte täglich die Quintessenz von Sonne und Mond. P´an Ku wurde angezogen durch ihre jungfräuliche Reinheit, und als sie einmal einatmete, drang er in Form eines Lichtstrahles in sie ein, wodurch sie schwanger wurde. Die Schwangerschaft dauerte zwölf Jahre, und die Geburt fand aus der Wirbelsäule heraus statt. Die Mutter wurde von da an genannt T`ai-yuan Sheng-mu, „die heilige Mutter der ersten Ursache.“ – (Aus meinem Journal kopiert, die Quelle nicht gemerkt. Offenbar bereits einmal veröffentlicht)

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