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Posts Tagged ‘Geschmack’

Salz ist für die Gesundheit des Menschen unentbehrlich. Aber ist zu viel davon tatsächlich gefährlich? Beim Salz scheiden sich die Geister – vielleicht, weil die Ernährungswissenschaft hier immer noch vor vielen Fragen steht. Die kanadische Dokumentation stellt die Ergebnisse aktueller Studien vor.

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Die Diätetik ist ein aus dem Lateinischen (diaita, von gr. diaitetike) stammender Sammelbegriff, der ursprünglich alle Maßnahmen umfasste, die zur Gesunderhaltung oder Heilung beitragen, sowohl körperlich als auch seelisch, im Sinne einer geregelten Lebensweise. Heute wird der Begriff Diätetik dagegen im Allgemeinen nur noch als Synonym für Ernährungslehre gebraucht. (Wikipedia).

gemüse

In der TCM wird keine regelrechte Unterscheidung zwischen Nahrungsmitteln und Arzneien getroffen. Die Grenzen hierfür sind fließend. Jedes Nahrungsmittel kann medizinisch eingesetzt werden, denn jedes Nahrungsmittel verfügt über eine bestimmte pharmakologische Wirkung. Ausnahmen sind denaturierte Nahrungsmittel, die auch keine Lebensmittel mehr sind, da sie über keinerlei Lebensenergie (Qi) mehr verfügen, und der Körper mehr Energie benötigt sie zu verdauen, als er davon an Energie gewinnt. Qi wird meist als Lebensenergie oder Lebenskraft übersetzt. Ist das Qi in Fluss und genügend davon vorhanden, spricht man von Harmonie und Gesundheit. Stagniert es oder liegt ein Mangel vor, treten Beschwerden und Krankheitsbilder auf.

Die medizinische Wirkung von Nahrungsmitteln wird durch ihren Geschmack (süßlich, scharf, sauer, bitter, salzig ) – und durch ihre thermische Wirkung bestimmt. Die Einteilung erfolgt in kalte, kühle, neutrale, warme und heiße Nahrungsmittel.

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Der bittere Geschmack wirkt absenkend, d.h. er löst eine sehr starke Bewegung von oben nach unten aus, also eine abführende Bewegung. Er trocknet aus und hat auch eine Hitze beruhigende Wirkung. In der Chinesischen Medizin wird der bittere Geschmack eingesetzt, um Feuchtigkeitsansammlungen im Körper auszuleiten, Verstopfungen zu beheben und auch entzündliche Prozesse auszuleiten. Eine bestimmte Form von Verstopfung wird mit Rhabarberwurzeln behandelt. Bei Blasenentzündungen werden oft Bitterstoffe eingesetzt.

In Bezug auf Feuchtigkeitsprobleme unterscheiden die Chinesen zwischen einer Feuchtigkeits(Humor)-Kälte(Algor)-Ansammlung, die dich in Form von Ödemen oder weichen, feuchten Stühlen ausdrücken kann, und einer feuchten Hitze (Humor, Calor) wie z.B. in Form von Hepatitis (Leberentzündung), Gallenentzündungen, Gallensteinen und sogar Malaria gehören dazu. Für beides ist der bittere Geschmack eines der wichtigsten Mittel der Therapie. Der bittere Geschmack gehört zu einer Palette von Kräutern, von denen über 90% thermisch kalt sind (zwischen kühlend und kalt). Die thermische Wirkung des süßen Geschmacks ist dagegen ausgeglichen. (diverse)

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Salz

Seit Jahrtausenden setzen Menschen Salz für unterschiedlichste Anwendungen ein. Während in unseren Breiten Salz vor allem zum Würzen und zum Konservieren eingesetzt wird, ist die Anwendung von Salz als Heilmittel fast schon in Vergessenheit geraten.  Lesen Sie mehr über die Anwendung bei Haut-, Atemweg- und Rheumaerkrankungen, Erkältungen, Stress bis hin zur Hilfe beim Abnehmen.-

http://www.schnu1.com/2013/11/die-heilende-wirkung-von-salz.html

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Große chinesische Studie zeigt engen Zusammenhang zwischen häufigem Chiliverzehr und verringertem Sterberisiko – eine ursächliche Beziehung ist naheliegend aber nicht erwiesen
Die Ernährung hat unbestritten einen großen Einfluss auf Gesundheit und Lebenserwartung. Trotz zahlreicher Studien gibt es allerdings noch immer sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, was eine gesunde Ernährung ganz konkret ausmacht. Scharfe Gewürze könnten vielleicht dazugehören, wie eine umfangreiche chinesische Studie jetzt ergeben hat. Im siebenjährigen Beobachtungszeitraum dieser Untersuchung hatten diejenigen, die regelmäßig mehrmals pro Woche mit Chili gewürzte Speisen verzehrten, ein um bis zu 14 Prozent geringeres Sterberisiko als andere.- wissenschaft-aktuell.de/

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Eine neue Studie legt nahe, dass auf der Zunge Rezeptoren sitzen, die Fett „erschmecken“. Das könnte die Entstehung von Übergewicht erklären

Bislang konnten Geschmacksrichtungen an einer Hand abgezählt werden: Süß, sauer, bitter, salzig und umami (fleischig und herzhaft). Nun fordern US-Forscher eine fetthaltige Erweiterung mit dem klingenden Namen „oleogustus“.

Damit eine Geschmacksempfindung als eigene Geschmacksrichtung anerkannt wird, müssen drei Kriterien erfüllt sein: Eine eindeutige Signatur, die den Geschmack auslöst… – derstandard.at/

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Bitter-süß oder sauer-salzig – bei den Chinesen geht Gesundheit durch den Magen. Ihre traditionelle Ernährungslehre handelt von der Heilwirkung der Nahrung auf Körper, Seele und die Lebensenergie Qi und begegnet Krankheiten mit Gaumenfreuden. Exotische Zutaten braucht man nicht, um sich nach der fernöstlichen Philosophie zu ernähren. Auch mit heimischen Lebensmitteln kann Essen zur Therapie werden und etwa eine Akupunkturbehandlung ergänzen.- Chinesische_Diaetetik

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Salz 007Als diätetisches Mittel wird Salz erstmals in der Unteren Abteilung von „Shennongs Klassiker der Drogenkunde“ erwähnt, ca. 50 n. Chr. verfasst, verschollen und später um 5oo von Tao Hongjing neu kompiliert. Schon im 3 Jahrhundert wird es als Wurmmittel und zur äußeren Anwendung bei Hautinfektionen durch Insekten genannt.

Als „Auswurfsmittel“ (Emeticum) bei Schleimbelastungen. Die Mitte wird harmonisiert (Magen&Milz, Wandlungsphase Erde), die Nieren-Leitbahn gestützt und Qi angesenkt.

Kontraindiziert bei Husten, Keuchatmung, Ödemen und Gedunsenheit sowie bei Diabetes.

Die Temperatur ist kalt, der Geschmack salzig und der Leitbahnenbezug zu Blase und Niere – (Wandlungsphase Wasser, Jahreszeit Winter). Wirkung: Hitze bis hin zur Glut werden gekühlt, wie auch das Blut, das zudem entgiftet wird.

(Hempen&Engelhardt, Diätetik,  360-361).

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