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Posts Tagged ‘Chinesische Medizin’

Ein Beitrag zum Studium Generale von Henry Johannes Greten, Professor an der Universität Porto, Dr. med. (Sendereihe Teleakademie im SWR-Fernsehen). In diesem Vortrag erläutert Johannes Greten humorvoll, wie Chinesische Medizin funktioniert und was sich hinter der »Philosophie« dieser Heilkunde verbirgt. Er zeigt, wie die alte Heilkunst Chinas mit der modernen Medizin sinnvoll und gezielt verbunden werden kann. In unserem virtuellen Hörsaal finden sie alle Vorträge und Lehrvideos. SWR-Vortrag Teil 1-6

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Riten des Gewahrseins

In den letzten Jahren ist viel chinesisches Wissen in den Westen gelangt und auf großes Interesse gestoßen. Dies gilt vor allem für die chinesische Medizin und für Körpertechniken wie Qigong und Taiji, wie man an der Zahl der Bücher ablesen kann, die zu diesem Thema erschienen sind. Die Struktur des Denkens, das der chinesischen Medizin wie auch dem Qigong und dem Taiji zugrundeliegt, wird allerdings noch zuwenig verstanden. Die Komplexität dieses Wissens einerseits und die fremde kulturelle Ausformung andererseits erschweren den Blick auf das Wesentliche.

Prägend für die chinesische Auffassung des Körpers ist der Begriff Qi. Qi wird oft als Lebensenergie übersetzt, bedeutet aber auch Atem, Dunst, Gas, Hauch, Atmosphäre, Geist, Einfluß, Gefühl, Wesen. Man sieht, daß es eigentlich unmöglich ist, einen adäquaten Begriff im Deutschen zu finden, der die Fülle dieser Bedeutungen abzudecken imstande ist. Der Begriff Qi bezieht sich aber nicht nur auf den Menschen oder auf körperliches Geschehen. Das Qi stellt eine kosmogonische Kraft dar, aus der alles Seiende entstanden ist…,..

https://schuledesrades.org/palme/docs/arpad/?Q=3/5/69/1

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Zum Vortrag

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein etwa 6000 Jahre altes eigenständiges Heilkundesystem, das vor dem Hintergrund der daoistischen Lehre entstand. Sie durchlief im Verlaufe ihrer langen Geschichte Phasen unterschiedlicher Qualität. In den 50er Jahren wurde die im Niedergang begriffene Chinesische Medizin von der chinesischen Regierung stark gefördert. Ab den 70er Jahren spielten die Verfahren der TCM, allen voran die Akupunktur, auch als Exportartikel eine Rolle. In diesem Vortrag erläutert Johannes Greten humorvoll, wie Chinesische Medizin funktioniert und was sich hinter der »Philosophie« dieser Heilkunde verbirgt. Er zeigt, wie die alte Heilkunst Chinas mit der modernen Medizin sinnvoll und gezielt verbunden werden kann.

Zur Person

Professor Dr. Henry Johannes Greten, geboren 1962, ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin und Dekan der Heidelberg School of Chinese Medicine.
Er ist als Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Homöopathie und Akupunktur in Heidelberg tätig, wo er das Institut für Chinesische Medizin leitet.
Darüber hinaus unterrichtete er Chinesische Medizin an verschiedenen Universitäten in China. Zu seinen wissenschaftlichen Verdiensten gehören Beiträge zur Systemtheorie der TCM (Heidelberger Modell), die Einführung der Doppelverblindung in die Akupunkturforschung und die Schaffung des ersten Masterstudienganges für TCM in Europa.
Er setzt sich seit Jahren dafür ein, die naturwissenschaftliche Medizin des Westens mit der klassischen Hochmedizin Chinas gezielt zu kombinieren.

tele-akademie.de

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Wir möchten uns an dieser Stelle gegen die in dem genannten Schreiben unsachlichen und diskriminierenden „Hinweise“ gegen die Chinesische Medizin verwahren, der eine „naturphilosophische“ oder gar nur „philosophische“ Grundlage unterstellt wird und deren Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wird. Dies lässt nicht nur die umfassende positive klinische Empirie sondern auch die zahlreichen Wirknachweise durch westliche Studien und Forschungen völlig ausser Acht. Im Namen unserer ärztlich tätigen Mitglieder, die etliche Tausende von Patienten pro Monat behandeln, fordern wir von Qualitätsanforderungen an chinesische Granulate abzusehen, die nicht erfüllt werden können und für die Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit nicht erforderlich sind. Wir fordern im Namen unserer Patienten, dass sich die Vertreter der Behörden mit den betroffenen Apotheken rasch auf die notwendigen und technisch durchführbaren Verfahren einigen können.

Stellungnahme der Societas Medicinae Sinenis (SMS) – Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin e.V.
zur eingeschränkten Verfügbarkeit chinesischer Granulate in Deutschland Stand 7.3. 1017 –

Klicke, um auf Stellungnahme%20.pdf zuzugreifen

Information und Stellungnahme des Centrums für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) zu
Liefereinschränkungen bei chinesischen Granulaten in Deutschland Stand. 22.02.1017

Klicke, um auf CTCA-Stellungnahme.pdf zuzugreifen

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Für die westliche Terminologie „Depression“ besteht also die Frage: Welches Hauptproblem (Leitsymptom) soll konditional beschrieben werden?

Leitsymptom könnte z.B. sein: Chronische Traurigkeit (shan bei)

Untersymptome können sein: häufiges Weinen, Weinen ohne Anlass, gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, schwere Atmung, Schwäche, Essstörungen, Schweigsamkeit, u.a.

Nun muss das Hauptproblem zu den inneren und äußeren Bedingungen in Beziehung gesetzt werden, um das Muster zu erstellen. Welche individuellen Bedingungen gibt es, unter denen der Prozess „chronische Traurigkeit“ abläuft? –

Depression aus Sicht der klassischen chinesischen Medizin (TCM) – Teil 2/2

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Um die Herangehensweise der klassischen chinesischen Medizin (TCM) an das Thema „Depression“ zu verstehen, ist es hilfreich, das klassische chinesische Medizinkonzept mit dem westlichen schulmedizinischen zu vergleichen.

Der westliche Medizinansatz basiert auf einem kausal-analytischen Wissenschaftsansatz und dieser wiederum auf einem kausal-analytischen philosophischen Ansatz. Das bedeutet, der Mensch wird anhand der strukturellen Manifestation beschrieben und definiert. Alle Prozesse und Funktionen werden dann kausal von dieser definitorischen Struktur abgeleitet. In dieser Tradition wird der Körper (Soma) als Grundlage (Ursache) für die Psyche verstanden. Bei einer prinzipiellen schulmedizinischen Diagnose wird daher nach einer quantifizierbaren Abweichung vom strukturellen Modell, in kausaler Beziehung zum Krankheitssymptom gesucht. Das Ergebnis ist dann der Befund.-

Depression aus Sicht der klassischen chinesischen Medizin (TCM) – Teil 1/2

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49er Bewegungsleitbahnen Qigong von Prof. Zhang Guangde

  • um die Abwehrkraft zu stärken

  • und das Immunsystem zu stabilisieren

Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich eine Qigong-Methode, die sowohl zur Therapie wie auch zur Rehabilitation eingesetzt wird. Zum Beispiel zur Vorbeugung bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf, Gefäß-, Atmung- und Verdauungssystems, wie auch bei verschiedenen Krebsarten.

Nach der Chinesischen Medizin können Stauungen und Blockaden innerhalb des Energiesystems des Körpers und auch psychische Unausgeglichenheit und seelische Verletzungen solche Erkrankungen fördern. Insgesamt ist die Abwehrkraft des Körpers geschwächt, die Funktionsfähigkeit des Immunsystems gemindert. Dieses zu ändern ist Sinn und Inhalt des 49er-Leitbahnen Bewegungs-Qigong.

vier Abschnitte

  1. Öffnen

  2. Anregen

  3. Führen

  4. Einsammeln

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In unserem letzten Beitrag haben wir darüber gesprochen, welche äußeren Faktoren aus Sicht der TCM zu Krankheit führen können. Erinnern Sie sich noch? Allen voran war es der Wind als Speerspitze der Krankheit. Und im Weiteren Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Trockenheit.

In der TCM spielen jedoch auch die Emotionen eine große Rolle bei der Entstehung von Krankheiten. Sie stellen einen Teil der sogenannten inneren pathogenen Faktoren dar. Dazu gehören:

– Wut (Element Holz)
– Freude (Element Feuer)
– Sorge (Element Erde)
– Trauer (Element Metall)
– Angst (Element Wasser)

In der Chinesischen Medizin heißt es, dass jede Emotion, die nicht frei fließen kann, zu einem Ungleichgewicht und damit zu Krankheit führen kann und damit bespielsweise auch übermäßige Freude! Daher heißt es auch, dass das Herz offen sein soll, um Emotionen hinein- aber auch wieder herauslassen zu können.

Das die Psyche und damit die Emotionen in der TCM neben anderen Faktoren eine wichtige Rolle spielen sieht man auch daran, dass die Akupunkturpunkte sehr bildhafte Namen haben. Es ist eben nicht einfach nur auf der Leber-Leitbahn der Punkt „Leber 3“ sondern „Der große Ansturm“ oder auf der Perikard-Leitbahn nicht einfach der Punkt „Perikard 8“ sondern der „Palast der mühevollen Arbeit“.

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Das chinesische Wort „Qi“ wird für gewöhnlich mit „Lebensenergie“ übersetzt, aber seine Bedeutung ist umfassender. Wörtlich übersetzt bedeutet es Luft, Gas – im übertragenen Sinn Atmosphäre oder Temperament. Autorin: Gerda Kuhn – br.de

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