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Posts Tagged ‘Tod’

Baizhang: Falls du dich davor fürchtest, im Moment des Todes vor Angst verrückt zu werden und die Freiheit nicht erlangen zu können, dann solltest du zuerst einmal jetzt, in diesem Augenblick, frei sein. Dann wird alles gutgehen. Sei jetzt, in diesem Augenblick, frei von allen Verhaftungen mit den Dingen und lasse dich nicht von intellektuellen Interpretationen fesseln. Dann wirst du frei sein.

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Cabaret Voltaire musician Richard H Kirk has died at the age of 65.

His label, Mute, said in a statement: Sein Label Mute teilte in einer Erklärung mit: „Mit großer Trauer müssen wir bestätigen, dass unser großer und lieber Freund Richard H. Kirk verstorben ist. Richard war ein überragendes kreatives Genie, das während seines Lebens und seiner musikalischen Karriere einen einzigartigen und zielstrebigen Weg ging. Wir werden ihn so sehr vermissen. independent.co.uk

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Der Publizist Karl Heinz Bohrer ist im Alter von 88 Jahren in London gestorben. Als Journalist und Autor zahlreicher Bücher war er eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen in Deutschland, wobei er stets auch von außen auf das Land schaute.

Der Literaturwissenschaftler, Essayist und Journalist Karl Heinz Bohrer ist tot. Er starb am Mittwoch in seinem Wohnort London im Alter von 88 Jahren, wie der Suhrkamp Verlag mitteilt.

Bekannt wurde Bohrer vor allem als Herausgeber und Autor der Kulturzeitschrift „Merkur“ zwischen 1984 und 2011. Sein Text „Die Ästhetik des Staates“ war 1984 Auftakt einer Reihe scharfer Glossen über die Bundesrepublik unter dem Kanzler Helmut Kohl. Für Bohrer herrschten in dieser Zeit Provinzialität und Konformismus in einem Land „ohne Ästhetik“. DLF Kultur

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Mit Johann Kneihs. Trompeter und Träumer, Sammler und Komponist: Jon Hassell (1937-2021)

Ö1 ab 17.30 Uhr: https://oe1.orf.at/player/live

In seiner Musik ging es mehr um das Aufbrechen als um das Ankommen. Das Erforschen neuer und anderer Klangmöglichkeiten steht im Mittelpunkt des Werks von Jon Hassell.

Jon Hassell, geboren 1937 in Memphis, Tennessee – am selben Ort wie der Blues, wie er stolz anmerkte – hatte bei Karlheinz Stockhausen zeitgenössische Musik studiert; in die USA zurückgekehrt, hatte er unter anderem an der Aufnahme von Terry Rileys bahnbrechender Komposition „In C“ mitgewirkt, das der Minimal Music den Weg bereitet hat.

Zunehmend erkundete Hassell seit den 1960er Jahren aber außereuropäische Musik, erlernte klassische indische Komposition bei dem Sänger und Lehrer Pandit Pran Nath. Statt der erste Raga-Trompeter zu werden, entschied er sich aber für einen eigenen Stil der Metabolisierung.

„Vierte Welt“, Fourth World, nannte er seine Kombination und Synthese aus traditioneller nichtwestlicher Musik, elektronischer Klangbearbeitung und Collage, dokumentiert auf anderthalb Dutzend Alben, beginnend 1977 mit dem Debütalbum „Vernal Equinox“. 1980 erschien die LP Fourth World, Vol. 1: Possible Musics, …

In den Jahrzehnten seither hat Jon Hassell sein musikalisches Konzept weiterentwickelt, zuletzt mit zwei Alben in Anlehnung an visuelle Kunst: „Listening to Pictures“ (2018) und „Seeing Through Sound“ (2020). Wie seine frühen Arbeiten sind es Einladungen in traumhafte, vielschichtige Landschaften, für deren Wahrnehmung Hassell den Ausdruck „vertikales Hören“ geprägt hat. Sein Tod im Alter von 84 Jahren reißt ihn aus unvollendeten Vorhaben für ein Buch und weitere Musik, teilt seine Familie mit: „Er liebte das Leben und diese Welt zu verlassen, war für ihn ein Kampf, weil er noch vieles mitteilen wollte, an Musik, Philosophie und mit seinem Schreiben.“

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Interview zwischen dem Filmemacher Rüdiger Sünner und der Ethnologieprofessorin Godula Kosack, die jahrelang Feldforschung bei den Mafa in Nordkamerun betrieb und dabei andere Perspektiven auf die Natur, den Tod und die Kunst des Heilens erfuhr. – http://www.godula-kosack.de/

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Immanuel Kant: Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.

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Am 21. März starb der polnische Dichter Adam Zagajewski. Sein letzter Essayband beweist, dass Liebenswürdigkeit Teil seiner Poetik war. Diese gilt als mögliche Antwort auf die Zerrüttungen des 20. Jahrhunderts. Von Katharina Teutsch

„Fragte mich jemand – was ist eigentlich dieses geistige Leben, das du in deinen Texten so gern erwähnst, selbstzufrieden, vielleicht sogar stolz, dass du so unmodern, so mutig bist…“ Unmodern war der polnische Dichter Adam Zagajewski in seinem Bemühen, den magischen Kern der Poesie gegen die ironische Attitüde zu verteidigen. Und mutig, sich für ein Leben im Dienst der geistigen Arbeit entschieden zu haben. – DLF

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„Die Geburt hat einen einzigartigen Aspekt: Die Nabelschnur wird durchtrennt, und das Kind beginnt seine erste Aktivität: atmen. Von da an ist jede Durchtrennung ursprünglicher Bindungen nur so weit möglich, wie eine eigene Aktivität darauf folgt. Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang.
Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, daß die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren werden. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt aufhört“. (Zen-Buddhismus und Psychoanalyse).

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