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Posts Tagged ‘TCM’

Das Meridiansystem gleicht einem Wassernetz aus Quellen, Bächen, Flüssen und Seen. Die Akupunkturpunkte befinden sich in anatomischen Mulden oder Erhebungen. Das sind besondere Stellen im Wassernetz, wo sich Wasser sammelt, staut oder entleert, also vergleichbar mit Rinnsalen, Sammelbecken und Wasserfällen.

Krankheiten bzw. Disharmonien sind Unregelmässigkeiten, welchen den gleichmässigen Fluss im Wassernetz stören. Akupunkte sind Wartungszugänge, Staudämme, Ventile und Schnittstellen…

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von Dr. Raphael Hochstrasser

Wie kommt denn das Qì in unser System? Wie und wo wird es aufgenommen und zu körpereigenem Qì und den Grundsubstanzen transformiert? Nun, es verhält sich ähnlich, aber doch ziemlich anders, als beim Metabolismus, wie wir ihn aus dem konventionellen Anatomieunterricht kennen…,..

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Die Regenbogendiät (Fünf-Farben-Diät)

Versuchen Sie in ihren Mahlzeiten 5 Farben zu essen. Damit werden beim Essen alle fünf Wandlungsphasen unterstützt. Gleichzeitig nehmen wir damit möglichst viele unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe zu uns, die eine Vielzahl von Funktionen des Körpers auf Vordermann bringen und insgesamt wichtige Schutzstoffe vor Kreislauferkrankungen, Krebs und anderen Erkrankungen enthalten.

Bio statt Junk: Gutes essen, Schlechtes vermeiden

Essen Sie bevorzugt frische, unverarbeitete Nahrungsmittel. Biokost hat weniger Schadstoffe und mehr Qi. Die besten Nahrungsmittel kommen von Demeter, dann folgt der Biomarkt und schließlich das Bio-Essen vom Discounter. Besonders bei Eiern ist das schnell erkennbar, aber auch am Geschmack kann man es merken. Vermeiden Sie auch weit transportierte Obst- und Gemüsesorten aus anderen Ländern, denn Sie werden von Ihrer Pflanze und Wurzel getrennt, um beim Transport nachzureifen, und können daher viele wichtige Stoffe gar nicht mehr aufnehmen.

Ib) Die drei Don’ts genauer erklärt

Schleimbomben vermeiden

Pizza, Pommes, Frittiertes, Fast Food, Konservierungsmittel, Verdickungsstoffe, Schmelzkäse, Glutamat usw. sind schwerverdaulich und bilden „Restmüll“ im Körper, auch als Schlacken bezeichnet. Sie blockieren die Gewebe und führen zur Leistungsminderung, „Mattscheibe“ und Müdigkeit. Außerdem nimmt man schneller zu.

Keine Rohkost

Omas Regel, dass eine warme Mahlzeit am Tag nötig ist, ist ebenso eine zwingende Regel aus der Chinesischen Medizin. Dadurch wird der Magen angewärmt und die Ausgleichsfunktion, die in der Chinesischen Medizin dem Magen zugeschrieben wird, verbessert. Dadurch kommen viele Funktionen wieder in das richtige Maß, die wir im Westen nicht immer mit der Verdauung in Verbindung bringen. 

Keine Tiefkühlkost

Im Verhältnis zu frischer Kost ist sie minderwertig. Nach chinesischen Gesichtspunkten hat Tiefkühlkost sein qi und seine Wärme weitgehend verloren.

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Die Erkältungszeit hat viele von uns fest im Griff. Infektionen des oberen Respirationstraktes sind in jedem Lebensalter der häufigste Grund für einen Arztbesuch.

Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist eine Erkältung das Ergebnis des Eindringens von pathogenem Wind und Kälte. Die Symptome dieser sogenannten „Winderkrankung“ sind meist eine verstopfte bzw. laufende Nase, Husten, Niesen, Kopfschmerzen, Frösteln und Fieber. Der Krankheitsverlauf einer gewöhnlichen Erkältung dauert normalerweise fünf bis zehn Tage. Während leichte Erkrankungen von selbst heilen, ist bei schwereren Erkältungen – vor allem bei schwachen, älteren Patienten und Kleinkindern – therapeutische Unterstützung unabdingbar. Drei Therapieansätze aus der Chinesischen Akupunktur für die Behandlung von Infektionen des oberen Respirationstrakts stellen wir Ihnen heute vor.

https://t1b4b6611.emailsys1a.net/mailing/67/6060559/10546925/5693/0001822bf6/index.html

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Ia) Die drei Dos genauer erklärt

Das P&S-Konzept (Porridge morgens, Suppe abends):

Porridge am Morgen:  P steht also für die Nahrung am Morgen. Sie gibt uns Kraft für den Tag. Samen von Getreide haben eine starke, die Körpersubstanz yin stützende Wirkung. Am besten isst man Getreide am Morgen. Da diese Samen aufgeschlossen werden müssen, werden sie, gemahlen oder als Flocken, kurz in Wasser gekocht. Diese Art von Getreidebrei wird in Mitteleuropa seit Jahrtausenden gegessen und ist außerordentlich gesund. Das gibt Energie für den aktivitätsorientierten Tagesablauf und stützt zugleich die Körpersubstanz. 

Suppen am Abend bereiten uns auf die Regenerationsvorgänge des Körpers vor, die in der Nacht ablaufen. Diese Suppen dienen dem Wiederaufbau der Körperflüssigkeiten und –Substanz, die durch die Tagesaktivität tendenziell verloren gehen. In der Nacht können hier die Bausteine wie Proteine usw., die in einer guten Suppe gelöst sind (Kochen von Fleisch), wieder in den Körper eingebaut werden. 

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Die Leber befindet sich rechts unter dem Zwerchfell am und im Inneren des Rippenkorbs. In der TCM ist die Leber ein Yin-Organ, aber seine Funktion ist Yang, weil die Energie der Leber sehr aktiv und entschlossen ist und dazu neigt, Energie zu zerstreuen. Die Leber hat zwei Hauptfunktionen: den Energiekreislauf zu regulieren und Blut abzuleiten und zu speichern. Sie hat auch Verbindungen zu Sehnen, Augen, Nägeln und Traumaktivität.

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1.  Die 2 x 3 goldenen Regeln

Gutes Essen für alle

Weil die Chinesische Diätetik mit ihren uralten Gesetzen auch eine alltagstaugliche Form bekommen muss, haben wir die Erfahrungen aus jahrelanger Beratung in jeweils drei einfachen Regeln zusammengefasst.

Die drei Do’s (die drei „Mach-das!-Regeln“):

  • das P & S –Konzept (Porridge morgens, Suppe abends)
  • die Regenbogendiät (auch Fünf-Farben-Diät genannt: 5 verschiedene Farben Gemüse essen, das bringt die Körperfunktionen in Schwung und gleicht viele kleine Fehlfunktionen aus…)
  • Bio statt Junk (nur Qualität essen, denn da ist mehr „Qi“ drin und man braucht weniger zu essen und ist trotzdem einfach fitter…) 

Die drei Dont‘s (die drei „Lass-das-Regeln“):

  • Schleimbomben“ vermeiden („Restmüll“ des Stoffwechsels im Körper, auch als Schlacken oder pituita bezeichnet) Einige Nahrungsmittel führen zu vermehrter „Schleim“-Bildung, wie Pommes oder Schmelzkäse (Liste siehe unten)
  • Rohkost meiden, denn er ist schwer verdaulich und „kühlt“ den „Magen (s. u.)
  • Möglichst keine Tiefkühlkost (enthält wenig Qi und sogenannte Vitalstoffe)

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Die Seidenakazie Albizia julibrissin gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, genauer, zur Unterfamilie der Mimosengewächse. Woher auch sein Beiname Schlafbaum herrührt, da er zum Abend seine Blätter einfaltet und ruht. Natürlicherweise ist dieser Baum vom Iran bis nach China zu finden. Verwendung finden hier die Blütenstände oder Blütenknospen. Diese werden im Sommer zur Blütezeit gesammelt und an der Sonne getrocknet. Die Blütenstände werden als He Huan Hua, die Knospen als He Huan Mi bezeichnet. Die Geschmacksrichtung ist süß, das Temperaturverhalten neutral.

https://www.sonnen-apotheke-koetzting.de/tcm-detailansicht/drug/27-albiziae-flos.html

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Lateinische Bezeichnung: Paeoniae Radix Alba – Chinesische Bezeichnung / Pinyin: BAI SHAO – Deutsche Bezeichnung: (geschälte) Weiße Pfingstrosenwurzel
Funktionskreisbezug: Leber, Milz – Wirkrichtung: absenkend – Geschmack: bitter, sauer – Temperatur neutral, Tendenz kalt
Kochzeit: 20 min. – empfohlene Tagesdosis: 3-15g
Die geschälte Weiße Pfingstrosenwurzel wird von der Weißen Pfingstrose (Paeoniae lactiflorae) gewonnen. Ihr Name lautet auch Milchweiße oder Chinesische Pfingstrose. Das Vorkommen der Weißen Pfingstrose erstreckt sich auf Ostasien, vor allem auf Tibet, Korea, die Mongolei, Korea und das südliche Sibirien. Paeoniae lactiflorae zählt zur Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Es handelt sich um eine ausdauernde, krautige Staude, die bis zu einem halben Meter groß wird. Im Frühjahr werden von den Pfingstrosen die Wurzeln ohne Nebenwurzeln an der Basis des Wurzelstockes ausgegraben und getrocknet. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spricht Bai Shao eine Wirkung auf die Funktionskreise Leber und Milz zu.
https://www.sonnen-apotheke-koetzting.de/tcm-detailansicht/drug/231-paeoniae-radix-alba.html

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