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Posts Tagged ‘Atem’

Es begleitet uns vom ersten Moment des Lebens an: das Auf und Ab des Atems. Im Alltag meist ganz unbewusst. Dabei sehen Religionen im Atem sogar eine Verbindung zwischen Körper und Seele. – Von Matthias Morgenroth. Podcast

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Atem-Kurse, Atem-Apps und Bücher zum „richtigen Atmen“ sind im Trend. Was genau aber passiert im Körper, wenn wir atmen? Und wie kann bewusstes Atmen helfen, entspannter zu leben?

Was lange Zeit nur ein Thema für Buddhisten, Lungenärzte und Yoga-Lehrer war, ist neuerdings zum Hype geworden. Je hektischer und atemloser sich das Leben gestaltet, desto größer scheint das Interesse am Atem zu werden. Die Auswahl an Büchern und Zeitschriftenartikeln zum Thema ist groß und von unterschiedlicher Qualität. Wie genau funktioniert dieser vielbeschworene Atem, ohne den wir nicht am Leben wären?

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Kannst du die Körper-Seele nähren und das Eine bewahren, ohne dass sie sich trennen?
Kannst du den Atem konzentrieren und ihn weich werden lassen, wie den eines Neugeborenen?
Kannst du den dunklen Spiegel klären, so dass alle Flecken verschwinden.
Kannst du durch Nicht-Wissen das Land lieben und die Leute regieren?
Kannst du das Tor des Himmels öffnen und schließen und wie ein Weibchen sein?
Kannst du durch Nicht-Wissen das klare Licht die vier Richtungen erfüllen lassen?
Gebäre es und nähre es,
gebäre es, aber suche es nicht zu besitzen,
fördere es, aber beherrsche es nicht.
Das nennt man die dunkle Tugend.

Laozi spricht hier eine für uns ungewohnte Art des Lernens an, ein Lernen, das nicht auf die Vermehrung von Wissen zielt. Es hat vielmehr mit dem Körper zu tun und dessen Verbindung zur Natur und ihren KräftenDer Daoismus meint: „Wir sind nur durch den Körper in der Wirklichkeit gegründet.“ Doch so zuhause sind wir meist in unseren Gedanken, Vorstellungen und Gefühlen, das wir den Körper vergessen, und die Notwendigkeit, ihn zu nähren, die Ordnung seiner Energien zu schützen und die Einheit zwischen Innen und Außen wiederherzustellen…,.. https://qigong-austria.com/das-bewahren-des-einen/

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Spiritualität braucht Luft: tief einatmen, still sein, ausatmen. Klingt banal, braucht aber Anleitung. Solche Übungen sollen heilsam auf Leib, Geist und Seele wirken. Und sie sollen das Bewusstsein für göttliche Nähe schärfen. Eine pneumatische Reise durch die Religionen. – Von Peter Kolakowski. DLF

 

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Gemeinsam decken wir auf, wo Atmen krank macht! http://www.duh.de/abgasalarm Wir erhalten jeden Tag hunderte Zuschriften, hinter denen eigene Geschichten und manchmal auch Schicksale stecken. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie berichten von schlechter Luft. Mach mit und decke auf, wo Atmen krank macht! Melde uns, wo die Luft durch zu viel Verkehr verpestet ist! Wir messen nach.

http://www.duh.de/abgasalarm #abgasalarm #saubereLuft

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 „In einem Buch des Elixiers heißt es: »Die Henne vermag ihre Eier auszubrüten, weil ihr Herz unentwegt hinhorcht.« Das ist das ganze Geheimnis. Das warme Chi ist die Ursache des Ausbrütens. Wärme allein vermag kein Ei auszubrüten; es braucht Chi dazu, das die Wärme in die Schale eindringen läßt. Der Geist der Henne vermag der Lebenskraft Eingang zu verschaffen. Das eben ist ihr »Hinhorchen«, die Konzentration ihres Geistes. Wo der Geist ist, da ist auch Chi. Die Henne mag wohl zuweilen ihre Eier verlassen, aber ihre Aufmerksamkeit bleibt immer wach dabei.
Wo der Geist wohnt, gibt es keine, auch nicht die geringste Unterbrechung. (…) Der Geist neigt leicht zum Vagabundieren, aber man kann ihn klären (d.h. einen, konzentrieren) durch Chi (Atemkraft). Chi wird leicht grob; daher muß man es durch den Geist verfeinern. Befolgt man dies, kann es nicht ausbleiben, daß der Geist sich konzentriert.“
Hrsg. Mokusen Miyuki: „Die Erfahrung der Goldenen Blüte“, O.W. Barth.
via: http://www.kirtimichel-traumwelten.de/id368.htm

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Aus einem wahrscheinlich schon historischen und kaum mehr (?) erhältlichen Artikel (Leseblätter, Fernleihe, lang ist`s her) hier Auszüge aus dem Artikel von Josephine Zöller unter dem Titel: „Prophylaxe, Therapie, Uralte Chinesische Weisheit„.

Qi als Naturkraft, im Makro- wie im Mikrokosmos. Ohne Qi kein Leben. Qi scheint offenbar mit keiner der bisher erforschten Naturkräfte identisch, wie z.B. der Elektrizität. der Europäer fühlt sich bemüßigt zu fragen: Was ist Qi? – Dem Chinesen hat sich diese Frage nie gestellt. Man hat dort die Erfahrung gemacht, dass das Qi existiert. –  Man kann nicht sagen, es sei Gas, es sei Luft, es sei der Atem, auch nicht, dass es unsere Seele sei. Aber mit all diesem hat es zu tun.

In der japanischen Sprache heisst es Ki, im Indischen ist es das Prana, im Altgriechischen könnte das Wort, der Begriff Pneuma dem, was die Chinesen mit Qi meinen, eng verbunden sein. Qi  ist auch dem altdeutschen Od nahe, Kleinod oder in Odem. Mit Odem schließt sich auch der Kreis zum Atem. So wie im Kosmos alles in pulsierender Bewegung ist, Energie und Masse, Nichts und Etwas, Polarität zwischen dem, was wir mit Plus und Minus bezeichnen, so ist auch der Atem – mit ihm das Qi – eine Bewegung zwischen Ein und Aus, Auf und Ab. Qi ist im ständigen Fließen.

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Wenn Sie einatmen, wird Sauerstoff aus der Sie umgebenden Luft in Ihre Lungen eingezogen. Bei den folgenden Übungen werden Sie aufgefordert, sich vorzustellen, dass Sie in einen Körperteil hineinatmen können, um ihn zu entspannen. Das ist in etwa das, was tatsächlich geschieht. Von den Lungen wird Sauerstoff in die Blutzellen transportiert, die ihn im ganzen Körper verteilen, wo er vom Gewebe aufgenommen wird. Die Vereinigung von Sauerstoff und Gewebe erzeugt Wärme und hält den Körper bei einer gleichbleibenden Temperatur, und daher können Sie Ihren Körper durch tiefes Atmen erwärmen. Der gestärkte Kreislauf wirkt entspannend und verjüngend.

Sauerstoffmangel kann schwerwiegende Folgen haben. Wir können viele Tage ohne Nahrung oder Wasser leben, aber ohne Sauerstoff können wir nur etwa fünf Minuten lang leben. Selbst eine relativ geringfügige Verminderung des Sauerstoffs beeinträchtigt Sehvermögen, Motorik, Denken, Urteilsvermögen und Bewusstsein. Diese für einen funktionierenden Organismus lebenswichtigen Aspekte werden allesamt von der Sauerstoffmenge beeinflusst, die in die wichtigsten Organe des Körpers gelangt. Erschöpfung, Nikotin und chemische Beruhigungsmittel wie Alkohol reduzieren die Sauerstoffmenge, die sich im Blut verteilt, und beeinträchtigen somit Urteilsvermögen, Stimmung und Leistung. Aber umgekehrt funktioniert es genauso. Verbessern Sie die Sauerstoffzufuhr, und Sie werden ausgeglichener, vernünftiger, aufmerksamer und ruhiger.

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_aus dem Qigong Yangsheng Jahresheft 1994, von Christa Zumfelde-Hüneburg. Eine Untersuchung, hier nur die lesbaren Details wiedergegeben.

Mit Tuna wird die tiefe Bauchatmung praktiziert. Tu bdeutet, das verbrauchte Qi auszustoßen, Na, das neue in sich aufzunehmen. Geübt werden kann im Sitzen, im Stehen, üblicherweise in der Rückenlage auf dem Boden.

Ausführung: der Übende liegt in entspannter Haltung auf dem Rücken, die Arme locker neben dem Körper, die Beine gestreckt, die Füße nahezu parallel, mit den Fußspitzen nach oben zeigend. Man praktiziert damit eine nach innen schließende Kraft in den Beinen. Die Füße sollten nicht wie im Schlaf zur Seite auseinanderfallen. Die Augen sind fast geschlossen, höchstens zu Sehschlitzen geöffnet. Die Ein- und Ausatmung erfolgt durch die Nase. Das Bewußtsein, die Vorstellungskraft, wird abgesenkt ins mittlere Dantian.

Man arbeitet mit der Vorstellung, mit dem Dantian zu atmen. Zu beachten ist, während der Tuna-Übung den Atem nicht bewußt anzuhalten. Sollte sich einmal das Gefühl einstellen, nicht atmen zu müssen, sollte man diesen Zustand nicht zu lange ausdehnen. Wichtig ist die Notwendigkeit der Kontrolle durch das Bewußtsein.

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