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Posts Tagged ‘Geist’

Warum stecken Japaner gebrochene Nadeln in weichen Tofu? 📍 Warum halten sie Beerdigungen für Roboterhunde ab? 🤖 Die Antwort liegt in der Philosophie von „MOTTAINAI“. Oft einfach als „nicht verschwenden“ übersetzt, ist die wahre Bedeutung weitaus tiefer. Es ist ein animistischer Glaube, dass Objekte eine Seele haben, und ein „Danke“ an die Werkzeuge, die unser Leben unterstützen.

In diesem Video reisen wir durch die japanische Ästhetik der Vergebung und des „Null-Abfalls“: Vom „Nadel-Gedenkgottesdienst“ (Hari-Kuyo) über das ultimative Recycling-Ökosystem der Edo-Zeit bis hin zur Wiedergeburt von Erinnerungen durch „Shukushi“ (Recyclingpapier). Wir erforschen, warum Japaner „Tintenflecken“ nicht als Schmutz, sondern als „Wolken“ sehen, die die Geschichte vertiefen. Bei Mottainai geht es nicht nur um Ökologie. Es geht darum, wie wir mit unserer Vergangenheit, unseren Narben und uns selbst umgehen. ⏳ Zeitstempel 00:00 Intro: Nadeln und Tofu (Hari-Kuyo) 01:19 Kapitel 1: Definition von Mottainai 02:27 Kapitel 2: Sieben Götter in einem Reiskorn 03:58 Kapitel 3: Monster (Tsukumogami) und Roboter 05:08 Kapitel 4: Das Ökosystem von Edo 06:23 Kapitel 5: Erinnerungen zurückgewinnen (Shukushi / Sukigaeshi) 09:45 Kapitel 6: Das moderne Paradoxon 10:48 Epilog: En (Die schicksalhafte Verbindung)

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„Wir rufen einander im Geiste an“, sagte er. „Es gehört dazu freilich eine ganze Menge von Erziehung und Praxis. Man muß die Gewandheit haben, dem Strom der inneren Vorstellungen und Bilder willentlich Einhalt zu gebieten und das Bild desjenigen, den man anrufen will, mit höchster Plastik herauszuarbeiten …“

Stern der Ungeborenen

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Er gehörte ins Lager der Abgehakten und Abgehalfterten, rechnete im Urteil seiner Zeitgenossen wohl ganz selbstverständlich zu jenen Ruinen der Selbstüberschätzung und Invaliden des Ehrgeizes, wie sie die Straßen des Ruhms und der Unsterblichkeit seit Menschengedenken säumten. Und dann geschieht das Unerhörte …”

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Shushani irritiert jeden. Er taucht unerwartet in irgendeiner Stadt oder irgendeinem Land auf und verschwindet genauso überraschend wieder. Er wirkt gleichermaßen abstoßend und anziehend. Er präsentiert sich die meiste Zeit wie ein Penner, schmutzig, ungekämmt und schlecht gekleidet (ist aber aus irgendeinem Grund von Schuhen und von Hygiene besessen, öffnet Türen nur mit dem Ellenbogen und rastet aus, wenn jemand sein Essen berührt). 

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Cakia-Mouni blieb viele Jahre in der Wüste, unbeweglich, die Augen zum Himmel erhoben. Selbst die Götter beneideten diese Weisheit und dieses steinerne Los. In seinen ausgestreckten, steif gewordenen Händen nisteten die Schwalben. Aber eines Tages flogen sie weg und kehrten nicht wieder. Und er, der Verlangen und Willen, Ruhm und Schmerz in sich abgetötet hatte, er begann zu weinen. So sprießen die Blumen aus den Steinen.

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Jing – regenerative und physische Essenz – Der Körper und alle seine Einzelteile – müssen leicht und beweglich sein

Qi – Atem und vitale Energie – Das Qi muß in Ruhe angeregt werden und ins vordere Dantian (Qihai) sinken können

Shen – Geist und Absicht – Der Lebensgeist muss im Inneren gewahrt bleiben.

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Der Sinn für Metaphysik ist weiterhin lebendig. Man könnte sogar behaupten: Solange der Mensch existiert, wird dieser Sinn nie verschwinden. Er hängt letztlich mit unserer Sterblichkeit zusammen. Solange der Geist in unserer Kultur repräsentativ war, hat man auch diese Last ernst genommen.

Unsere heutige Zivilisation versucht uns jedoch mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass wir nur anerkennen, was – mit Antonin Artaud’s Worten – „auf der Linie liegt“. Und was liegt auf der Linie? Dass die Welt reibungslos wie ein Fließband läuft, das auch dann noch perfekt funktioniert, wenn kein Mensch mehr auf der Erde lebt. Unsere Zivilisation verspricht uns eine leicht erwerbbare Unsterblichkeit, und der Geist, der dagegen ein Veto ausspricht, wird immer mehr als störender Faktor gebrandmarkt.

https://www.zeit.de/online/2008/42/foeldenyi-interview/komplettansicht

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