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Posts Tagged ‘Roman’

Heute vor fünfundsechzig Jahren war in Deutschland der Kinostart des Filmes Moby-Dick. Der mit Gregory Peck, über den Leslie A. Fiedler gesagt hat, er hätte besser den Wal gespielt. Den Film kann ich Ihnen heute nicht bieten, aber ich habe ✺hier die letzten acht Minuten, mit dem Tod von Captain Ahab und dem Untergang der Pequod. Diesen Post heute gibt es nur, weil ich darauf aufmerksam machen möchte, dass es morgen einen ganz langen Melville Post geben wird. Denn am 18. Oktober 1851 ist Melvilles Roman Moby-Dick in London erschienen, das muss gewürdigt werden. Wenn Sie bis dahin noch einmal in den Roman schauen wollen, bitte: hier ist er. loomings-jay.blogspot
Ich war einen Tag Blogger, da gab es hier den ersten Post zu Herman Melville. Es war ein kurzer Post, ich wusste noch nicht, wieviel man als Blogger pro Tag schreiben durfte, ich stelle ihn mal heute noch einmal hier hin: Der kleine Pip ist der einzige, für den das erkaltete Herz von Kapitän Ahab noch letzte menschliche Gefühle zeigt. Die Mannschaft der Pequod hält Pip für wahnsinnig. Es wäre besser, wenn sie Ahab für wahnsinnig halten würden. Der kleine Pip ist wahnsinnig, seit er über Bord gefallen ist und man ihn allein im Pazifik treiben ließ. Der kleine Pip hat in der Tiefe des Ozeans die Füße Gottes gesehen, wie sie den Webstuhl der Welt treten. Und er hat davon erzählt, deshalb hält man ihn für verrückt: https://loomings-jay.blogspot.com/

Chapter I

Loomings

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Call me Ishmael. Some years ago—never mind how long precisely—having little or no money in my purse, and nothing particular to interest me on shore, I thought I would sail about a little and see the watery part of the world…, http://www.powermobydick.com/Moby001.html

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Am 2. Juni um 2 Uhr morgens verschwindet die gesamte Menschheit, lautlos und ohne Spuren zu hinterlassen. Zurück bleiben deren Sachen und Tiere, die sich schon bald mit wachsender Furchtlosigkeit hervorwagen, um die Erde wieder in ihren Besitz zu nehmen.

Übriggeblieben ist außerdem: ein einziger Mensch, ein Einzelgänger, der mit der Welt nicht zurechtkam und sich in ebendieser Nacht, der Nacht vor seinem 40. Geburtstag, das Leben nehmen wollte. In einer paradoxen Umkehrung wird der verhinderte Selbstmörder nun zum einzigen Repräsentanten menschlichen Lebens, zur Menschheit schlechthin. Offen bleibt dabei die Frage, ob er, der einzig verschont Gebliebene, ein Auserwählter oder ein Verdammter ist.
Geschrieben kurz vor dem Freitod des Autors, am 31. Juli 1973, ist „Dissipatio“ eine Art Porträt unserer Gegenwart, ein philosophisches Vermächtnis und das Testament eines großen italienischen Solitärs. – ndr.de/kultur

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Václav Marhouls nihilistische Adaption des Skandalromans „The Painted Bird“, kunstvoll inszeniert in opulenten Breitwand-Schwarzweiß. cinemaobscure.org

THE PAINTED BIRD ist ein Autorenfilm im engsten Sinne des Wortes. Marhoul, der sowohl für Buch, Produktion als auch Regie verantwortlich zeichnete, lässt jede Minute erkennen, dass es galt, ohne Kompromisse seine ganz persönliche Vision umzusetzen und einen Film abzuliefern, der bis ins Detail seiner Lesart von Jerzy Kosińskis Roman entspricht – und dabei auch vor experimentellen Elementen nicht zurückzuschrecken. So ist das Ergebnis ein knapp dreistündiges Tone Poem über die dunklen Seiten des menschlichen Daseins, das seinen fast lyrischen Bilder heftige Gewaltausbrüche und Grausamkeiten gegenüberstellt.

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Kriminalhörspiel, Deutschlandfunk Kultur

Spionage-Krimi aus dem viktorianischen England. – Joseph Conrads Roman erzählt von einem Spionagefall im viktorianischen England. Das vielzitierte Werk über Geheimdienste und Terror basiert auf einem realen Fall: dem Bombenanschlag auf das Observatorium in Greenwich 1894. deutschlandfunkkultur.de

https://www.deutschlandfunkkultur.de/spionage-krimi-aus-dem-viktorianischen-england-der.3686.de.html?dram:article_id=497395

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Andrea de Carlo beschreibt in seinem Roman “Vögel in Käfigen und Volieren” die modernen Seelenwohnungen. Diese Beschreibung läßt sich in jeder Hinsicht auf die “Seelenwohnungen” heutiger Menschen übertragen, die sich von ihrer Umwelt isolieren. De Carlo läßt die Freundin des Ich-Erzählers sagen: “Weißt du eigentlich, dass diese Wohnungen richtige Energiekäfige sind? Ja, Käfige, überall und rundum isoliert, oben und unten und an den Seiten, und die ganze Energie, die du freisetzt, staut sich, weil sie nicht heraus kann, und schlägt auf dich zurück und am Ende wirst du ganz krank oder verrückt oder jedenfalls so gespannt und nervös, dass du mit keinem mehr kommunizieren kannst”.

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„Schön wie die gold’nen Ähren sprießen, schuf Gott die Drenter, Groninger und Friesen, und aus der Spreu und andren Resten, schuf er die Drecksäcke im Westen“.

Während die Stimmung kippt, sich das Klima gegen ihn verschärft, versucht der Orgelstimmer in nächtlicher Arbeit und täglichem Liebeswerben das Gute, Wahre und Schöne zu retten, für das er sich einen feinen Sinn bewahrt hat – für einen kritischen Glauben und für den enthusiastischen Genuss von Bach-Kantaten, für die gespenstische, aleatorische Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt, für Igor Strawinskys „Pas de deux“, DLFNDR

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Hörspielvom 11.07.2021, 18:30 Uhr

Ein kleiner Ort an der tunesischen Küste. Der Aufenthalt eines amerikanischen Autors in einem Hotel zieht sich unfreiwillig in die Länge. Beim Warten geraten sein Leben und seine Wertvorstellungen ins Wanken. Ein packendes Hörspiel nach Patricia Highsmith. – DLF Kultur

Howard Ingham, ein amerikanischer Schriftsteller, ist nach Tunesien gereist, wo er mit einem befreundeten Regisseur einen Film drehen will. Er wartet seit Tagen auf eine Nachricht von diesem Freund, auch von seiner Verlobten Ina, die in New York bei einer Fernsehgesellschaft arbeitet. Während der Wartezeit lernt Ingham Land und Leute kennen, unter anderem seinen älteren Landsmann Francis J. Adams, der von Tunesien aus absurde antikommunistische Rundfunksendungen in den Ostblock sendet.

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Der epische Roman erzählt die Lebensgeschichte des russischen Arztes und Dichters Juri Andrejewitsch Schiwago, der sich vom sensiblen Kind zum Sozialisten und schließlich zum Dissidenten entwickelt. Breiten Raum nimmt in der Handlung das Verhältnis zu seiner Geliebten Larissa („Lara“) Antipowa ein. Der Roman verknüpft zahlreiche Handlungsstränge, an denen Hunderte von Personen beteiligt sind, zu einer komplexen Gesamterzählung. – Hörspiel

Hörspielvom 23.05.2021, 18:30 Uhr im Deutschlandfunk Kultur – Teil 3 am 30. Mai, um 18:30 Uhr

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