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Archive for the ‘GEIST’ Category

Die belebten, die erlebten, die uns mitwissenden Dinge gehen zur Neige und können nicht mehr ersetzt werden. Wir sind vielleicht die letzten, die noch solche Dinge gekannt haben. Auf uns ruht die Verantwortung, nicht allein ihr Andenken zu erhalten. Das wäre wenig und unzuverlässig, sondern ihren humanen und larischen Wert (larisch im Sinne der Hausgottheiten.)

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Zen Texte 26

Genro

Die Glocke ruft die Mönche.

Der alte Meister

zieht sich in sein Zimmer zurück.

Welch herrliches Bild des Zen,

welch tiefe Unterweisung im Zen.

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Shikantaza. Nichts anderes als Sitzen. Konzentrierte Geistesgegenwart. Beim Shikantaza, dem Nur-Sitzen, wird die gesamte Aufmerksamkeit vom Sitzen allein beansprucht.

Man sitzt einfach da und läßt kommen, was kommt. Man beobachtet sich nicht, man ist völlig passiv. Es ist ein sehr schwerer Weg, weil er völlig ohne Hilfsmittel gegangen werden muß.

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Jenes Licht, das per gratias Spiritus sancti im Herzen angezündet ist, eben jenes lumen naturae, so klein es auch sein mag, ist ihnen wichtiger oder wenigstens ebenso wichtig als das große Licht, das in der Finsternis leuchtet und von der Finsternis nicht begriffen wurde. Sie fanden, dass eben gerade in der Finsternis der Natur ein Licht verborgen war, eine Scintilla, ohne welche selbst die Finsternis nicht schwarz wäre. Das Licht von oben verdunkelte die Finsternis noch mehr; aber das lumen naturae, es ist das Licht der Finsternis selbst, es erhellt seine eigene Dunkelheit, und die Finsternis begreift dieses Licht, und darum wandelt es das Schwarze ins Helle, verbrennt alles überflüssige (wenn das Heilmittel brennt, soll der dichte Schatten des Körpers entfernt werden) und hinterläßt nichts als die Hefe und die Schlacken und die verworfene Erde (…) Also ist das Licht der Analogie nach Aktion der Selbstbezähmung der Materie!

Seelenfunke: https://symbolonline.eu/index.php?title=Seelenfunke

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Celaleddin Rumi


Kommt, kommt, wer immer ihr auch seid,
Wanderer, Suchende, alle, die ihr den Abschied liebt –
Ganz gleich.
Kommt, auch wenn ihr eure Schwüre schon tausendmal gebrochen habt.
Unsere Karawane ist keine Karawane der Verzweiflung –
Kommt, und noch einmal, kommt!

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Deutschlandradio Kultur – (Ursendung) https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:01e0cf2c24f8f3a2/

Ohne Gott denken, ohne Gott leben – zwischen Philosophie, Theologie und Literatur entfaltet sich ein facettenreiches Feature über die wohl grundlegendste Frage der Menschheit: Gibt es einen Gott – und wenn ja, was sagt das über unsere Welt aus? Zweifel an der Existenz eines gütigen, allmächtigen Gottes reichen weit zurück: Die Gnostiker der Antike sahen in der Schöpfung nicht das Werk eines weisen Schöpfers, sondern eines fehlerhaften – oder bösen – Gottes.

Radikal-Aufklärer des 17. Jahrhunderts entlarvten den Gottesglauben als Instrument weltlicher Herrschaft. Für Ludwig Feuerbach war die Gottesliebe eine fehlgeleitete Menschenliebe. Sigmund Freud ging noch weiter: Der Glaube sei ein kindlicher Reflex, den der reife Mensch ablegen müsse. Kann man moralisch handeln ohne göttliche Instanz? Was bleibt von Ethik ohne ein Jenseits?

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Licht III

Lichtsymbole beziehen sich psychologisch immer auf das Bewußtsein und das Bewußtwerden.

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Das Licht der Natur ist die quinta essentia, von Gott aus den vier Elementen herausgezogen und liegt in unserem Herzen.

Das natürliche Licht lumen naturae ist eine intuitive Erfahrung der Umstände, eine Art Illumination. Es hat zwei Quellen, eine sterbliche (tödliche) und eine unsterbliche (engelhafte).

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Wie zauberisch klug ist die Kindheit in ihrer Macht, mit unbedeutenden Mitteln grenzenlose Wirkungen zu erzielen! 

Autobiographie. P. Kirchheim, München

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