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Posts Tagged ‘Rainer Maria Rilke’

Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Walter Kreye / Anmerkung: «Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.» (R.M.Rilke)

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Vor hundert Jahren begegnete Rainer Maria Rilke im Garten von Rodin einer Buddha-Statue. Er war von ihr so beeindruckt, dass er drei Gedichte über Buddha schrieb, die in der deutschen Literatur einzigartig sind. Was hat Rilke an der Gestalt des Buddha fasziniert? Welches Verhältnis hatte der Dichter zum Erleuchteten? Im Gespräch mit Lorenz Marti erzählt der Theologe und Rilke-Kenner Karl-Josef Kuschel die Geschichte eines einzigartigen Dialogs.

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Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1904/ Rezitation: Martina Gedeck / Anmerkung: «Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben und sich mit lauter Kleinigkeiten quälen, verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer, welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind, bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.» (R.M.Rilke)

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Erzählung von Rainer Maria Rilke aus: Geschichten vom lieben Gott 1906 / Rezitation: Martina Gedeck / Anmerkung: Ich denke, wir müssen viel und aufmerksam zuhören, dann werden wir allmählich immer vorsichtiger antworten und immer besser. (R.M.Rilke)

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Auszug der Ansprache von Robert Musil (Foto) anlässlich der Rilke-Feier am 16.1.1927 Berlin / Rezitation: Gert Westphal / Anmerkung: „. . . in der moralischen Norm nicht länger die Ruhe starrer Satzungen zu sehen, sondern ein bewegliches Gleichgewicht, das in jedem Augenblick Leistungen zu einer Erneuerung fordert. (R. Musil)

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Am Samstag, den 26.5.2018 um 15.05 Uhr in Bayern 2

Der Dichter Rilke verwehrte sich dagegen, das vielleicht Unverständliche in seinem einzigen Roman erläutern oder auf seine Biographie zurückführen zu wollen. Sein „Brigge“, bereits 1910 erschienen, gilt heute als einer der Wegbereiter des modernen Romans. Sein Thema: die Entwurzelung des Subjekts und seine Rettungsversuche nicht zuletzt durch die Kunst in einer aus den Fugen geratenen modernen Zeit. Die Pariser Großstadt um die Jahrhundertwende dient dabei als Spiegel für eine Ästhetik des Hässlichen, der Krankheit und des Todes.- ZVAB

Die Hörspielfassung arbeitet bewusst mit einem hohen Kürzungsfaktor. Im Zentrum stehen die Stadterfahrung und das sich in Sprache, Form (und Klängen) auflösende Ich als Signatur moderner Erfahrung.- Bayern 2

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Gutes Schreiben ist wie ein Mensch, der immer mehr weglässt und immer weniger braucht. Nur das Nötigste ist ihm nötig genug: die Sachen zum Anziehen, die Zahnbürste, das Wasser, ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl. Wenn wir von der Ökonomie des Schreibens sprechen, meinen wir den sparsamen Umgang mit dem verfügbaren Material (gerade wie Kleinkinder, die sich aus nichts eine Welt hervorzaubern.). Ich vermute, dass Rilke an Bove genau diese Ökonomie schätzte. Rilkes Werk war von Anfang an beherrscht von diesem Anspruch, die Sprache selbst sprechen und jeden Überfluss weg zu lassen. Rilkes einziger Roman Malte Laurids Brigge korrespondiert auffällig mit dem Werk Boves, obwohl Bove wesentlich unauffälliger schreibt.- vidal-texte.blogspot – Und hier

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Gleich nach seiner Ankunft am 22. Oktober 1911 schreibt Rainer Maria Rilke an seine Freundin Hedwig Fischer: „… da ich, in diesen Jahren Unstätester, hier für eine Weile zur Ruhe komme, sollen Sie auch gleich wissen, wo ich bin: hier bei meinen Freunden, in diesem immens ans Meer hingetürmten Schloß …“

Von Monika Czernin und Peter Klein

http://radio.friendsofalan.de/das-schloss-duino-rainer-maria-rilke-und-die-duineser-elegien/

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Rainer Maria Rilke

 

Ich fürchte mich so vor des Menschen Wort

Sie sprechen alles so deutlich aus:

und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus

und hier ist Beginn und das Ende dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott

sie wissen alles, was wird und war;

kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;

Ihr Garten und Gut grenzt gerade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.

Die Dinge singen hör ich so gern

Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.

Ihr bringt mir alle die Dinge um.

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