Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Kindheit’

Philip Larkin

Sie versauen dich, deine Mutter und dein Vater.

Vielleicht nicht mit Absicht, trotzdem tun sie es.

Sie füllen dich an mit ihren eigenen Fehlern.

Und geben noch welche obendrauf, nur für dich.

Aber sie wurden selbst versaut.

Von Narren in altmodischen Hüten und Mänteln,

die die Hälfte der Zeit rührselig-streng waren

und sich ansonsten an die Gurgel gingen.

Der Mensch reicht das Elend weiter an den Menschen.

Es ist abgründig wie ein Festlandsockel.

Sieh zu, dass du da so bald wie möglich rauskommst,

und krieg bloß keine Kinder.

(aus Maarten t`Harts “Der Schneeflockenbaum)

Read Full Post »

In seiner Kindheit gab es die böse Hexe und dann Dracula und noch andere Untote. Jetzt sind es Nachbarn, Vorgesetzte und Arbeitskollegen. Die Kindheit war weit weniger schaurig.

notizeneinesnotizenmachers.blogspot.com

Read Full Post »

Die Rache des Ritters Ivanhoe

http://gutenberg.spiegel.de/autor/walter-scott-542

Read Full Post »

Sich in einer Stadt nicht zurechtfinden heißt nicht viel. In einer Stadt sich aber zu verirren, wie man in einem Walde sich verirrt, braucht Schulung. Da müssen Straßennamen zu dem Irrenden so sprechen wie das Knacken trockner Reiser und kleine Straßen im Stadtinnern ihm die Tageszeiten so deutlich wie eine Bergmulde widerspiegeln. Diese Kunst habe ich spät erlernt; sie hat den Traum erfüllt, von dem die ersten Spuren Labyrinthe auf den Löschblättern meiner Hefte waren. Nein, nicht die ersten, denn vor ihnen war das eine, welches sie überdauert hat. Der Weg in dieses Labyrinth, dem seine Ariadne nicht gefehlt hat, führte über die Bendlerbrücke, deren linde Wölbung die erste Hügelflanke für mich wurde. Unweit von ihrem Fuße lag das Ziel: der Friedrich Wilhelm und die Königin Luise.- Gutenberg.spiegel.de/

Read Full Post »

J.C. Powys

Wie zauberisch klug ist die Kindheit in ihrer Macht, mit unbedeutenden Mitteln grenzenlose Wirkungen zu erzielen!

Read Full Post »

Das ewige Kind. — Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten! Wir meinen’s und empfinden’s freilich anders, aber gerade dies spricht dafür, dass es dasselbe ist — denn auch das Kind empfindet das Spiel als seine Arbeit und das Märchen als seine Wahrheit. Die Kürze des Lebens sollte uns vor dem pedantischen Scheiden der Lebensalter bewahren — als ob jedes etwas Neues brächte —, und ein Dichter einmal den Menschen von zweihundert Jahren, den, der wirklich ohne Märchen und Spiel lebt, vorführen.

http://www.textlog.de/cgi-bin/search/proxy.cgi?terms=M%E4rchen&url=http%3A%2F%2Fwww.textlog.de%2F20570.html

Read Full Post »

Wie zauberisch klug ist die Kindheit in ihrer Macht, mit unbedeutenden Mitteln grenzenlose Wirkungen zu erzielen! 

Autobiographie. P. Kirchheim, München

Read Full Post »