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Posts Tagged ‘Bewusstsein’

Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins

Wir schreien auf gegen das Böse, aber wenn es nicht da wäre, um uns zu belagern oder herauszufordern, hätten wir die Ewige Wahrheit schon längst für uns eingefangen und eine hübsch säuberliche Albernheit daraus gemacht, auf der wir sitzengeblieben wären. Die Wahrheit ist unterwegs, sie hat Beine, und die Fürsten der Finsternis sind da, um in etwas unsanfter Weise darüber zu wachen, daß sie nicht einschläft.

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Der dunkle Geist – Vorstoß ins unbewusste Bewusstsein – Von Martin Hubert

Ein altes Dogma in der Hirnforschung lautet, der Hippocampus – eine seepferdchenförmige Hirnstruktur – kann nur bewusste Erlebnisse speichern und verarbeiten. Oder allgemeiner: Geist ohne Bewusstsein gibt es nicht. Einige experimentelle Befunde deuten inzwischen daraufhin, dass es eine scharfe Grenze zwischen Bewusstsein und Unbewusstem vielleicht gar nicht gibt. Dann wäre der Hippocampus eher eine universale Assoziationsmaschine, die auch unbewusst arbeiten könnte. Was dem Geist vorbehalten schien, dazu könnte auch das Unbewusste seinen Beitrag leisten, beispielsweise beim Vorhersagen von Bewegungen oder sogar dem Rechnen. Kann die Erforschung dieser dunklen Bezirke des Geistes unser Verständnis des Bewusstseins weiter erhellen?

https://oe1.orf.at/programm/20220420/675787/Der-dunkle-Geist

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Im Jahre 1976 veröffentlichte der US-amerikanische Psychologieprofessor Julian Jaynes (1920-1997) ein Buch mit einem kompliziert klingenden Titel (The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind, deutsch: Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch  der Bikameralen  Psyche) und einer faszinierenden Theorie über die Ursprünge des menschlichen Bewußtseins. Danach ist das Bewußtsein, so wie wir es kennen, noch eine relativ neue, kulturelle  Errungenschaft des Menschen und nicht das Ergebnis einer allmählichen Höherentwicklung des Gehirns seiner Vorfahren im Rahmen der Darwinschen Evolution, wie allgemein angenommen! – ethologiepsychologie.wordpress.com

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… ist Kants sogenanntes „Bewußtsein überhaupt“, und das ist nichts anderes als das Herz.

So ein Herz ist wie ein Spiegel, der alle Dinge, die von außen in ihn einfallen, unverändert wiederspiegelt. Was sich im Spiegel spiegelt, ist daher nicht von ihm zu trennen, solange es sich nur durch die Spiegelung selbst verändert. Wenn nur ein Spiegel vorhanden ist, aber nichts, das von außen in ihn einfällt, so kann kein Spiegelbild entstehen; denn aus dem Innern des Spiegels kann kein Bild hervortreten. Aber im Buddhismus kommt das, was sich im Spiegel zeigt, nicht von außen, sondern es entspringt in seinem Innern. Es entspringt dem Spiegel selbst, spiegelt sich in ihm wieder und tritt damit in Erscheinung; es verschwindet im Innern des Spiegels und hinterläßt beim Vergehen in ihm keine Spur. Im Buddhismus ist das Herz, welches mit „Alles was ist, ist aus dem einzigen Herzen hervorgebracht“ gemeint ist, diesem Spiegel gleich. Das sich Spiegelnde kommt niemals von außen. (…) Ein Spiegel, aus dessen Innerem das Spiegelbild entspringt, kann niemals Wirklichkeit sein; deshalb ist für das Herz des Buddha das Gleichnis vom Spiegel nur ein Notbehelf.

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Warum ich diesen Zustand „Bewusstheit“ nenne? Bewusstsein ist die Eigenschaft dessen, der bewusst ist. „Bewusstsein“ aber meint oft nur den Zustand des Wachseins. Man ist „bei Bewusstsein“, wenn man weder tot noch ohnmächtig ist, weder schläft noch träumt. Demnach wäre einer sich bewusst, der bewusst bei Bewusstsein wäre; der sein Bewusstsein wahrnimmt, gewahrt; der sich seiner selbst inne wird.

Uns geht hier vor allem der Zustand der Bewusstheit an.

(Moshe Feldenkrais. Bewusstheit durch Bewegung). Suhrkamp

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Zustände, in denen einer korrigiert werden kann (54/55)

Man unterscheidet am Lebenden in der Regel zwei Zustände: den des Wachens und den des Schlafens. Wir werden noch einen dritten unterscheiden: den der Bewusstheit. In diesem Zustand weiß einer deutlich, was er im Wachen tut – so wie er im Wachen manchmal weiß, was er schlafend geträumt hat.

(Moshe Feldenkrais. Bewusstheit durch Bewegung). Suhrkamp

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Lama Anagarika Govinda vermutete, dass das „Bewusstsein“ auf atmosphärischen Druck reagiert und dass mit zunehmender „Schwere“ tiefere Schichten unserer Bewusstseins in den Bereich unserer Wahrnehmung kommen, d.h. in die Schichten des Unbewussten, in den die Erinnerungen unsrer individuellen Vergänglichkeit aufgespeichert sind. Je größer der Druck, je weiter gehen wir in die Vergangenheit zurück, und dies enthüllt sich in unseren Träumen, in den vor allem jene Personen erscheinen, mit denen wir in unserer Kindheit am engsten verbunden waren.

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Im Jahre 2004 erschien der Roman Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. Es sollte ein Weltbestseller werden, der in 32 Sprachen übersetzt und 2013 schließlich auch verfilmt wurde.

Über eine seiner Hauptfiguren, Amadeu de Prado, einen charismatischen portugiesischen Arzt zu Zeiten der Salazar-Diktatur, heißt es darin „…er war unersättlich in seinem Bedürfnis nach Erklärungen, und es muß im Hörsaal dramatische Szenen gegeben haben, wenn er mit seinem unerbittlichen kartesischen Scharfsinn darauf hinwies, daß etwas, was als Erklärung ausgegeben wurde, in Wirklichkeit keine war.“ – Pascal Mercier ist ein Pseudonym, hinter dem sich ..,..

Nachtzug ins Unerklärliche

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Der niederländische Kardiologe und Nahtod-Forscher Pim van Lommel meint, dass Patienten mit Herzstillstand und ohne messbare Hirnströme offenbar nicht selten ein „erweitertes, sehr helles, sehr klares Bewusstsein“ hätten.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/forscher-bewusstsein-gibt-es-auch-nach-dem-tod.954.de.html?dram:article_id=144706

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