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Posts Tagged ‘Bewusstsein’

Lama Anagarika Govinda vermutete, dass das „Bewusstsein“ auf atmosphärischen Druck reagiert und dass mit zunehmender „Schwere“ tiefere Schichten unserer Bewusstseins in den Bereich unserer Wahrnehmung kommen, d.h. in die Schichten des Unbewussten, in den die Erinnerungen unsrer individuellen Vergänglichkeit aufgespeichert sind. Je größer der Druck, je weiter gehen wir in die Vergangenheit zurück, und dies enthüllt sich in unseren Träumen, in den vor allem jene Personen erscheinen, mit denen wir in unserer Kindheit am engsten verbunden waren.

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Im Jahre 2004 erschien der Roman Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier. Es sollte ein Weltbestseller werden, der in 32 Sprachen übersetzt und 2013 schließlich auch verfilmt wurde.

Über eine seiner Hauptfiguren, Amadeu de Prado, einen charismatischen portugiesischen Arzt zu Zeiten der Salazar-Diktatur, heißt es darin „…er war unersättlich in seinem Bedürfnis nach Erklärungen, und es muß im Hörsaal dramatische Szenen gegeben haben, wenn er mit seinem unerbittlichen kartesischen Scharfsinn darauf hinwies, daß etwas, was als Erklärung ausgegeben wurde, in Wirklichkeit keine war.“ – Pascal Mercier ist ein Pseudonym, hinter dem sich ..,..

Nachtzug ins Unerklärliche

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Der niederländische Kardiologe und Nahtod-Forscher Pim van Lommel meint, dass Patienten mit Herzstillstand und ohne messbare Hirnströme offenbar nicht selten ein „erweitertes, sehr helles, sehr klares Bewusstsein“ hätten.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/forscher-bewusstsein-gibt-es-auch-nach-dem-tod.954.de.html?dram:article_id=144706

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C. G. Jung stellt in diesem Buch „Symbole der Wandlung“ seine Theorie von Bewusstsein und dessen Beziehung zum Unbewussten dar.

Dabei geht er aus von den Tagebüchern einer jungen Amerikanerin. Er nennt sie «Frank Miller». Sie war anfangs des 20. Jahrhundert an Schizophrenie erkrankt. C. G. Jung orientiert sich ausschliesslich an ihren Schriften, die von ihrem Psychiater im Jahr 1906 in einer Fachzeitschrift veröffentlicht wurden. Aus dieser Fachzeitschrift hatte C. G. Jung ihre Schriften übernommen. Miss Miller persönlich hat er nie gekannt.

In seinem Buch trägt viel schriftliches Material zusammen, um seine These vom kollektiven Unbewussten und den Archetypen zu stützen. Es ist schrifliches Material aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen… theologie-vision.eu

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Wie steuert der Geist den Körper? Weshalb wirkt der Placebo-Effekt? Welche Chancen liegen im bewussten Träumen? Der saarländische Biologe und Quantenphilosoph Dr. Ulrich Warnke ist überzeugt davon, dass in der Verbindung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und alter Weisheitslehren der Schlüssel zu vielen Geheimnissen des menschlichen Seins liegt…

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Das Leben eines Kindes, das noch nicht stark von der trügerischen Tätigkeit des Bewußtseins beeinflußt ist, und das Leben eines Erwachsenen, der unter der fast absoluten Kontrolle eines irregeführten Bewußtseins steht, stellen zwei verschiedene Stimmungswelten dar: Die eine ist warm, die andere kalt, die eine weich, die andere hart.

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In unserer hektischen Alltagswelt ist vor allem rationales Denken gefragt, welches der linken Gehirnhälfte zugeschrieben wird. Tiefe Meditationszustände sollen aber nur erreicht werden können, wenn beide Gehirnhälften gleich starke Aktivität zeigen – also gewissermaßen synchronisiert sind. Das von Michael Pahl entwickelte „Holotrope 3D Synchronisations-Verfahren“ soll es jedem ermöglichen, eine Reise zu sich selbst anzutreten. Der Holonaut ist live zu Gast, um über das Potential dieser von ihm entwickelten Bewusstseinstechnologie zu berichten.- cropfm.at oder

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Die unmittelbare Wirkung der ekagrata, der Konzentration auf einen einzigen  Punkt, ist die rasche und klare Zensur aller Zerstreuungen und inneren Automatismen, welche das profane Bewusstsein beherrschen, ja eigentlich ausmachen. Seinen Assoziationen überlassen … verbringt der Mensch seinen Tag, indem er sich von einer Unmenge disparater Momente überschwemmen lässt, die gleichsam außerhalb seiner selbst liegen…

Die Assoziationen hier zerstreuen das Bewusstsein, die Leidenschaften tun ihm Gewalt an, der Lebensdurst missbraucht es, indem er es aus sich selbst hinauswirft. Sogar in seinen intellektuellen Anstrengungen ist der Mensch passiv, denn es ist das Schicksal des profanen … Denkens, von Objekten gedacht zu werden. Unter dem Anschein des Denkens verbirgt sich in Wirklichkeit ein unbestimmtes, ordnungsloses Flimmern, das sich aus den Empfindungen, den Worten und dem Gedächtnis speist.

(Yoga – Unsterblichkeit und Freiheit – Mircea Eliade, Seite 55) – Suhrkamp Taschenbuch 1127, 1985 –

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