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Posts Tagged ‘Gedicht’

ernst jandl , österreichischer schriftsteller und übersetzer (1925-2000) mit einer live performance seines gedichts „wachsender pianist“ .

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Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.

Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.

Man steht am Fenster und wird langsam alt.

(Aus: Erich Kästner, Der Januar)

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Dichtung von Joachim Ringelnatz / Rezitation: Fritz Stavenhagen / Anmerkung: Der Strom trug das ins Wasser gestreute Laub der Bäume fort. Ich dachte an alte Leute, die auswandern ohne ein Klagewort. (J.Ringelnatz)

Wo wird es bleiben, Was mit dem letzten Hauch entweicht? Wie Winde werden wir treiben – Vielleicht!? Werden wir reinigend wehen? Und kennen jedes Menschen Gesicht. Und jeder darf durch uns gehen, Erkennt aber uns nicht. Wir werden drohen und mahnen Als Sturm, Und lenken die Wetterfahnen Auf jedem Turm. Ach, sehen wir die dann wieder, Die vor uns gestorben sind? Wir, dann ungreifbarer Wind? Richten wir auf und nieder Die andern, die nach uns leben? Wie weit wohl Gottes Gnade reicht. Uns alles zu vergeben? Vielleicht? Vielleicht!

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Ein Lehrgedicht (anno 827)
Mönch Walahfried Strabo von der Reichenau (809-849)
https://webergarn.de/KRI_BLU/strabo.html

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Es wurde in Filmen, Serien und Reden von John F. Kennedy zitiert. Jürgen Kaube spricht über die Bedeutung des vielleicht berühmtesten Gedichtes der amerikanischen Literatur.

Es ist vielleicht das berühmteste Gedicht der amerikanischen Literatur. Millionen von Schülern haben es auswendig gelernt. Es wird in Filmen von Don Siegel bis Quentin Tarratino zitiert und in der Fernserie „Die Sopranos“. John F. Kennedy verwendete es wiederholt am Ende von Reden.

Robert Frost schrieb „Stopping by Woods on a Snowy Evening“ vor einhundert Jahren, im Juni 1922 nach einer durchwachten Nacht. Für das Gedicht brauchte er nur wenige Minuten. Ein Wintergedicht, das im Sommer geschrieben wurde.

Die Sendung erzählte von seiner Entstehung, seiner Bedeutung und seinem Ruhm.

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/juergen-kaube-robert-frosts-stopping-by-woods-on-a-snowy-evening-100.html

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Kolumne: Hör mal ’n beten to „Vadders lütt Gedicht“ – Ralf Spreckels erinnert sich an ein Ringelnatz-Gedicht, das sein Vater ihm, als er Kind war, immer wieder vorgelesen hat.

In dat Gedicht ward ene arme Plant beschreven, en Suerblatt, op hochdüütsch „ein Sauerampfer“, de op’n Bahndamm twischen de Swellen wasst, dor nich wegkann un ümmer bloots de Töög kamen un gohn süht. Un kene Schangs hett, mit so’ne Iesenbohn maal mittoföhrn. Fastwussen even!

https://www.ndr.de/wellenord/sendungen/hoer_maln_beten_to/Plattdeutsche-Kolumne-Hoer-mal-n-beten-to-Vadder-luett-Gedicht,hoermaltext128.html

Arm Kräutchen

Ein Sauerampfer auf dem Damm
Stand zwischen Bahngeleisen,
Machte vor jedem D-Zug stramm,
Sah viele Menschen reisen.

Und stand verstaubt und schluckte Qualm
Schwindsüchtig und verloren,
Ein armes Kraut, ein schwacher Halm,
Mit Augen, Herz und Ohren.

Sah Züge schwinden, Züge nahn.
Der arme Sauerampfer
Sah Eisenbahn um Eisenbahn,
Sah niemals einen Dampfer.

Wissenswertes über den Sauerampfer

https://www.garten-literatur.de/Leselaube/ringelsa.htm

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Via Sien Ossel / Twitter. Darum zweisprachig!

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Soji Enku

Der große Tod,

dein Leben

beugt sich mit Lächeln

ganz über dich,

Doch nimm ihn auf

mit allen Rosen

der Liebe, die du je

empfangen hast.

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