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Posts Tagged ‘Genro’

Genro

„Die Freunde meiner Kindheit sind heute berühmte Leute.

Sie wälzen philosophische Probleme. Sie schreiben Abhandlungen und Kritiken.

Ich aber werde alt und bin zu nichts nütze.

Heute Abend ist der Regen mein einziger Gefährte.

Ich zünde Räucherkerzen an und bette mich in ihrem Duft.

Ich höre, wie der Wind am Bambusvorhang vor meinem Fenster vorbei streicht“.

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Genro

„Willst Du wissen, wie ich eine Feier veranstalte? Ich schließe die Tür, lege mich auf den Boden, strecke Arme und Beine aus und mache ein Schläfchen. Warum? Es gibt ein Sprichwort: Eine mit Tee bis zum Rande gefüllte Schale fasst keinen Tropfen mehr. Gute Erde ließ noch nie einen Menschen hungern.“

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Genro

Die Glocke ruft die Mönche.

Der alte Meister

zieht sich in sein Zimmer zurück.

Welch herrliches Bild des Zen,

welch tiefe Unterweisung im Zen.

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Ch`ien-Feng fragte: „Was für Augen haben jene, die die fünf Welten durchwanderten?“

Das Gedicht dazu ist von Genro:

Die ganze Welt ist mein Garten,

Die Vögel singen meine Lieder,

Der wehende Wind ist mein Atem,

Der Tanz der Affen ist mein Tanz,

Der schwimmende Fisch ist der Ausdruck meiner Freiheit.

Der Abendmond spiegelt sich

In tausend Seen.

Doch wenn der Berg den Mond verdeckt,

Sind alle Bilder verschwunden,

Ohne einen Schatten auf dem Wasser zu hinterlassen.

Ich liebe jede Blume, die den Frühling kündet,

Und jedes bunte Herbstblatt.

Willkommen, beglückende Durchwanderung!

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Genro

„Wahre Freundschaft ist unabhängig von Nähe und Ferne.

Zwischen Begegnen und Nicht-Begegnen ist kein Unterschied“.

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Genro

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