Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘GEIST’ Category

Was mich am Leben der Söhne und Töchter des Heiligen Bruno wirklich beeindruckt, ist die Herausforderung der Stille, die ihr Leben umgibt. Wenn solche Stille und Einsamkeit herrschen, ist der Lärm, der aus dem Inneren kommt, erschreckend. Wie tief ist das Selbstbewusstsein, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen.

Read Full Post »

Es bringt eine Menge Vorteile, die reine Achtsamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick zu erhalten, ohne den Geist mit allerlei Hirngespinsten vollaufen zu lassen. Wenn der Geist dauernd abgelenkt wird – das kann sogar der Fall sein, wenn es aussieht, als ob man meditiert -, dann trägt es ihn antriebslos durch die ganze Welt, gerade so wie ein Schmetterling vom Wind weggeweht wird. Deshalb sind die erhöhte Auflösung für das „innere Teleskop“ und die anhaltende Aufmerksamkeit unverzichtbare Werkzeuge für die Kultivierung all der menschlichen Qualitäten, die mit Hilfe der Meditation entwickelt werden können. Befreiung vom Leid wird so am Ende zu einer Fertigkeit.

Read Full Post »

Der Sinn für Metaphysik ist weiterhin lebendig. Man könnte sogar behaupten: Solange der Mensch existiert, wird dieser Sinn nie verschwinden. Er hängt letztlich mit unserer Sterblichkeit zusammen. Solange der Geist in unserer Kultur repräsentativ war, hat man auch diese Last ernst genommen.

Unsere heutige Zivilisation versucht uns jedoch mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass wir nur anerkennen, was – mit Antonin Artaud’s Worten – „auf der Linie liegt“. Und was liegt auf der Linie? Dass die Welt reibungslos wie ein Fließband läuft, das auch dann noch perfekt funktioniert, wenn kein Mensch mehr auf der Erde lebt. Unsere Zivilisation verspricht uns eine leicht erwerbbare Unsterblichkeit, und der Geist, der dagegen ein Veto ausspricht, wird immer mehr als störender Faktor gebrandmarkt.

https://www.zeit.de/online/2008/42/foeldenyi-interview/komplettansicht

Read Full Post »

Die künstliche, maschinell regulierte Zeit des modernen Menschen hat ihn nicht zum Herrn, sondern zum Sklaven der Zeit gemacht. Je mehr er versucht, Zeit zu gewinnen, desto weniger besitzt er sie. Es ist, als ob wir einen Fluß in einem Eimer einfangen wollten, ohne uns zu vergegenwärtigen, dass es ja gerade das Fließen, die Kontinuität seiner Bewegung ist, die den “Fluß” ausmacht.

Das gleiche trifft auf die Zeit zu, nur wer sie in ihrer Fülle, in ihrem ewigen und lebenspendenden Rhytmus aktzepiert, in der ihre Kontinuität besteht, kann sie meistern und sie sich zu eigen machen. Indem wir die Zeit in dieser Weise akzeptieren und willig in uns aufnehmen, ohne ihrem Fluß widerzustreben, verliert sie ihre Macht über uns. Wir werden von ihr wie auf einem Gipfel einer Wolke getragen, ohne von ihr verschlungen oder in die Tiefe gezogen zu werden”. 

Read Full Post »

Der Rohatsu ist ein wichtiger Gedenktag im Zen Buddhismus, der in in der Regel am 8 Dezember gefeiert wird. Dieser Tag erinnert an die Erleuchtungserfahrung des Buddha.

Read Full Post »

Read Full Post »

Der Rohatsu ist ein wichtiger Gedenktag im Zen Buddhismus, der in in der Regel am 8 Dezember gefeiert wird. Dieser Tag erinnert an die Erleuchtungserfahrung des Buddha.

Read Full Post »

Der Gemmenschneider Athanasius Pernath gelangt durch rätselhafte Umstände in den Besitz eines geheimnisvollen Buches. Auf der Suche nach dem Autor begegnet ihm immer wieder die Legende des Golem. Ein zum Leben erwecktes Wesen aus Ton, das im Prager Ghetto sein Unwesen treibt.

  1. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f0344086350db3e5/

2: Schauergeschichte im Ghetto https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:43ee1bca86bb3cb9/

3. Abgründe der Seele: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ae7dbf3242b673a8/

4. https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Meyrink

Read Full Post »

by Friedrich Hölderlin

Friedrich Hölderlin, dessen Gesamtwerk erst der Nachwelt erschlossen wurde, verdankte seine Leserschaft bei Lebzeiten vor allem dem Briefroman, der 1797/99 bei Cotta in Tübingen erschien. Vor dem Hintergrund des griechischen Freiheitskampfes seit 1770, der Hölderlins Generation für die Wiederbelebung antiker Ideale begeisterte, spiegelt der Roman auch den unterdrückten Freiheitsdrang im eigenen Lande. Die brieflichen Unterhaltungen des Griechen Hyperion mit seinem deutschen Freund Bellarmin und seiner geliebten Diotima sind bittere Analysen der eigenen Gegenwart und Rückblicke auf hoffnungsvolle Versuche, an der Misere der Verhältnisse etwas zu ändern. Hyperion, zu Deutsch der Drobenwandelnde, verrät die Ideale nicht, die er zu leben versucht, und bewahrt gerade im Rückzug seine kritische Position.

https://archive.org/details/hyperion_oder_der_eremit_von_griechenland_2004

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten