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Archive for the ‘GEIST’ Category

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Der Eine Geist ist die reine Quelle, die allen Menschen innewohnt. Alle sich bewegenden Wesen, die vom Leben durchpulst sind, bestehen aus dieser Einen Substanz und unterscheiden sich nicht voneinander. Unsere ursprüngliche Natur ist in Wahrheit ohne die geringste Gegenständlichkeit. Sie ist leer, allgegenwärtig, schweigsam, rein. Sie ist herrlich und geheimnisvoll friedliche Freude, nichts anderes. Dieser reine Geist, die Quelle von allem, scheint für immer und auf alle mit dem Glanz seiner eigenen Vollendung. Volles Verständnis kann nur durch ein unausdrückbares Geheimnis kommen. Der Zugang zu ihm heisst der Torweg der Stille jenseits aller Tätigkeit.

nootheater nummer 38, ZEN

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Sie ließen ihn dem Zen sich zuwenden. Seine Jugendzeit: “Eine Periode ohne jede Hoffnung…, mein Leben lag zu jener Zeit ganz im Griff der Nichtigkeit und Verzweiflung“. Heute, auf den Schmerz der frühen Jahre angesprochen, zeigt der alte Mann sein gleichsam zubeißendes und doch lautloses Lachen; eine sanft fächelnde Handbewegung wehrt ab, als sei eine Mücke zu verscheuchen; in den schwermütigen Augen steht die Heiterkeit still. “

Was bleibt“, sagt er, in einem anderen Zusammenhang, eine Erfahrung beschreibend, “ist kaum spürbar, fast schon eine Erinnerung, ein Zärtlichkeit, die Abschied genommen hat und so alles begrüßt”.

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https://ubu.com/sound/lynch.html

AN INTERVIEW WITH DAVID LYNCH

Das folgende Gespräch mit David Lynch fand am Morgen des 8. März 1992 in seinem Haus in den Hollywood Hills statt. An dem Tag, an dem wir uns unterhielten, war Lynch gerade aus New York nach Los Angeles zurückgekehrt, wo er mit dem Komponisten Angelo Badalamenti an der Musik für die bald erscheinende Verfilmung seiner Fernsehserie „Twin Peaks” gearbeitet hatte. Am nächsten Tag sollte er nach Berkeley aufbrechen, wo er mehrere Monate lang den Ton für den Film abmischen würde. Lynch ist ständig unterwegs, und so überrascht es nicht, dass sein großes, mehrstöckiges Haus den Eindruck einer Wohnung vermittelt, deren Bewohner die meiste Zeit nicht zu Hause ist. Es ist spärlich möbliert (ein paar Stühle im Stil der 50er Jahre, ein niedriges Sofa und ein Couchtisch), in gedämpften Farbtönen gehalten, und an den Wänden hängt nichts (Lynch hat kürzlich zwei Fotografien seiner Lieblingsfotografin Diane Arbus gekauft, aber er hat sie noch nicht aufgehängt). In der Küche findet man Lynchs geschätzte Cappuccino-Maschine sowie ordentlich gestapelte Drehbücher, Videos und Bücher. Dies ist das Haus eines vielbeschäftigten Menschen.

http://www.thecityofabsurdity.com/intpaint.html + http://www.thecityofabsurdity.com/index.html

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In einer Welt, die ständige Erreichbarkeit und soziale Präsenz idealisiert, erscheint Rückzug oft als Schwäche. Arthur Schopenhauer liefert eine völlig andere Perspektive: Distanz zu anderen Menschen ist kein Mangel, sondern eine Voraussetzung für geistige Klarheit und innere Stabilität. In diesem Video beleuchten wir Schopenhauers tiefgründige Gedanken zum Thema Alleinsein, geistige Gesundheit und die Gefahren oberflächlicher Geselligkeit.

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Die Legende vom Abschied des großen Wu Tao-tse, der auf einer Wand des Kaiserpalastes eine wunderbare Landschaft entstehen läßt, dann im Beisein des Herrschers in dieselbe hineingeht und in einer Höhle verschwindet, worauf von Maler und Werk nie wieder ein Mensch etwas gesehen hat.

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Freiheit ist Authentizität. Freiheit ist, sich Einlassen zu können.

Frei ist, wer wie Wasser jede Form füllen kann. Wasser ist anpassungfähig und teilbar ohne seine Struktur zu verändern. Egal welche Situation im Leben, es passt sich an. Freiheit entsteht, wenn man sich innerlich dazu entscheidet, äussere Umstände anzunehmen. Die innere Freiheit kann niemandem genommen werden. Dennoch fühlen wir Menschen uns eingeschränkt, wenn unsere inneren Werte von anderen Menschen hinterfragt werden. Dahinter liegt derselbe Mechanismus, wie jener, der uns die Fesseln spüren lässt, wenn wir uns ranken und dagegen wehren. Je grösser das Bedürfnis nach Freiheit, desto weniger frei fühlen wir uns, es ist das menschliche Schicksal. Die völlige Entbindung von der Materie erreichen wir erst, wenn wir unseren stofflichen Körper verlassen. Als Menschen sind wir abhängig von der stofflichen Welt und anstelle uns dagegen zu wehren um vermeintlich frei zu werden, können wir uns darauf einlassen.

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https://www.deutschlandfunkkultur.de/in-memoriam-bela-tarr-ein-architekt-von-zeit-und-raum-100.html

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Er gehörte ins Lager der Abgehakten und Abgehalfterten, rechnete im Urteil seiner Zeitgenossen wohl ganz selbstverständlich zu jenen Ruinen der Selbstüberschätzung und Invaliden des Ehrgeizes, wie sie die Straßen des Ruhms und der Unsterblichkeit seit Menschengedenken säumten. Und dann geschieht das Unerhörte …”

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