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Archive for 2. Januar 2026

Es gibt Stunden, in denen das Licht nicht einfach schwindet, sondern regelrecht vergeht, als würde eine unsichtbare Hand es vom Himmel wischen. Dann verdichtet sich die Luft, der Wind wird schwer, und ein uralter Schauder klettert einem die Wirbelsäule hinauf. In dieser Zwischenzeit — dieser Stunde der sinkenden Flamme — beginnt die wahre Nacht. Eine Nacht, die nicht nur Abwesenheit, sondern Anwesenheit bedeutet. Anwesenheit von etwas, das wir nicht sehen, aber deutlich fühlen.

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XVI

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Begriffe wie Qi, Yin und Yang oder die Fünf Elemente sind Ihnen wahrscheinlich vertraut. Doch ihr historischer Kontext und die ursprüngliche Sichtweise, aus der sie hervorgegangen sind, geraten im Praxisalltag leicht in den Hintergrund. In unserem Video zeigen wir, warum diese Grundlagen keineswegs mystisch gemeint sind, sondern aus jahrtausendelanger Naturbeobachtung entstanden: aus dem genauen Wahrnehmen von Licht und Schatten, Zyklen und Jahreszeiten, Landschaften und Wandlungsphasen.

Begleiten Sie „Li Wei“, einen frühen Heiler vor rund 4.000 Jahren. Ohne moderne Technik, nur mit scharfem Blick und einer tiefen Verbundenheit zur Natur, entwickelte er Einsichten, die bis heute unser Verständnis von Qi-Dynamik, Yin-Yang-Balance und den Fünf Elementen prägen. Seine Geschichte öffnet einen Blick auf die Ursprünge – nicht als Lehrbuchtheorie, sondern als lebendige Erfahrung, die auch das eigene diagnostische und therapeutische Denken vertiefen kann.

Dieses Video richtet sich an alle, die ihre TCM-Praxis durch ein tieferes Verständnis der ursprünglichen Denkweise nähren möchten – jenseits von reiner Technik, mit Respekt vor der Weisheit dieser Tradition und offen für neue Inspiration.

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War ein Meister (701-762) in der Gestaltung einer heiteren carpe diem-Stimmung und schon zu Lebzeiten ein berühmter Dichter. Von ihm heißt es, er sei über Bord gefallen und ertrunken, weil er in weinseligem Zustand das Spiegelbild des Mondes im Wasser zu fassen versuchte. Der Titel des folgenden Gedichtes lautet: „Vor uns ein Becher Wein

„… Da sind die Blüten, von Wirbelgewalt entführt, zu Boden gegangen,

mein schönes Mädchen ist trunken bald mit ihren geröteten Wangen.

Am blauen Gaden der Pfirsichbaum, weiß du, wie lange er blüht?

Ein zitterndes Leuchten ist es, ein Traum, er täuscht uns nur und entflieht.

Komm auf zum Tanz! Die Sonne verglüht!

Wer nie voll drängenden Lebens war und toll in jungen Tagen,

der wird, vergebens, wenn erst das Haar weiß ist, seufzen und klagen.“

via: Gudula Linck „Leib und Körper“ Peter Lang Verlag 2001

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Dieser Dokumentarfilm aus dem Jahr 1987 untersucht T.S. Eliots bahnbrechendes Gedicht „The Waste Land“ anhand von Lesungen und Expertenanalysen. Namhafte Wissenschaftler und Dichter analysieren die Themen und den nachhaltigen Einfluss des Gedichts. Das Video enthält Auszüge aus dem Gedicht, gelesen von berühmten Schauspielern.

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Ruhig eingebettet in den Bergen der Stadt Seki in der Präfektur Gifu liegt der als „Monet’s Pond“ bekannte Teich, auch „der namenlose Teich“ genannt. Dieser kleine Wassergarten wird von klarem Quellwasser gespeist. Sonnenlicht dringt durch die außergewöhnlich transparente Wasseroberfläche, erhellt die schwimmenden Seerosen und erschafft eine Szenerie, die an ein impressionistisches Gemälde erinnert. Farbenprächtige Koi gleiten anmutig unter den Blättern dahin und offenbaren eine ruhige, faszinierende Schönheit, die sich sanft mit den Jahreszeiten wandelt.

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