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Posts Tagged ‘Li Taibo’

Ihr fragt, warum ich allein

im Bergwald lebe.

 

Ich lächle und schweige,

bis auch mein Geist schweigt.

 

Er weilt in einer andern Welt,

die den anderen fremd.

 

Pfirsichblüten:

Die Wasser strömen weiter.

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War ein Meister in der Gestaltung einer heiteren carpe diem-Stimmung und schon zu Lebzeiten ein berühmter Dichter. Von ihm heißt es, er sei über Bord gefallen und ertrunken, weil er in weinseligem Zustand das Spiegelbild des Mondes im Wasser zu fassen versuchte.

Der Titel des folgenden Gedichtes lautet: „Vor uns ein Becher Wein“ (Qian you zunjiu):

„… Da sind die Blüten, von Wirbelgewalt entführt, zu Boden gegangen,

mein schönes Mädchen ist trunken bald mit ihren geröteten Wangen.

Am blauen Gaden der Pfirsichbaum, weiß du, wie lange er blüht?

Ein zitterndes Leuchten ist es, ein Traum, er täuscht uns nur und entflieht.

Komm auf zum Tanz! Die Sonne verglüht!

Wer nie voll drängenden Lebens war und toll in jungen Tagen,

der wird, vergebens, wenn erst das Haar weiß ist, seufzen und klagen.“

via: Gudula Linck „Leib und Körper“ Peter Lang Verlag 2001

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