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Posts Tagged ‘Dichter’

Der letzte Dandy der deutschen Literatur

Peter Hacks kannte den größten deutschen Theaterdichter und Lyriker ab 1950 – sich selbst. Er gab eine Karriere im Westen auf für eine im Osten, war Gentleman und Genie, Snob und Stalinist, Polemiker und Frauenkenner, Dandy und Schulbuchautor.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/koenig-ohneland-peter-hacks-der-letzte-dandy-der-deutschen-literatur-dlf-kultur-1f8767b3-100.html

Peter Hacks: „Es ist vorbei. Meine Liebe ist vorbei. Tod – macht mich vom Kummer frei!“

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Dichtung von Christian Morgenstern (Foto) ersch. 1900 / Rezitation: Hartmut Schories / Anmerkung: Wie ist jede – aber auch jede – Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird! (Ch.Morgenstern)

Wie mir der Abend das Grün der feiernden Tannen vergoldet und noch mit leuchtendem Rot drunter die Stämme beglückt! Irgendwo zwitschern und zwitschern noch kleine beseligte Meisen; fernher, fernhin rollt selten ein spätes Gefährt, oder es schlägt die Flut des Strands verborgene Zeile, wenn ein Dampfer sie jäh rauschenden Buges verdrängt. Aber da schaudert es plötzlich – die Sonne versank hinter Bergen, und in das hohe Gewölk eilt nun der purpurne Glanz…,..

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Ich kam wie Wasser, und wie Wind ich geh.

Als ich einmal einem der besten Korkenzieher aus Omar Chayyam vorlas, sagte er. „Was soll das heißen: „I came like water an like wind I go?“

Aus: Yeats. Funde.

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Dôgen erzählt die Geschichte eines buddhistischen Laien namens Toba, der in der Epoche der Song-Dynastie in China als großer Dichter gefeiert wurde. Auch Dôgen schätzte Tobas Fähigkeiten außerordentlich und bezeichnete ihn sogar als „wahren Drachen in der Literaturwelt“. Toba war nicht nur Dichter, sondern hatte die umfangreiche Literatur des Buddhismus intensiv studiert und sich dabei vor allem auf die wirklich großen Meister konzentriert, die in China bisweilen als „Drachen und Elefanten“ bezeichnet werden. Die Geschichte berichtet, dass Toba die wegen ihrer Schönheit berühmte Landschaft von Lushan besuchte und von der großartigen Natur tief berührt war…,..

https://yudoblog-f.blogspot.com/2022/10/das-erwachen-des-dichters-toba-mit-der.html

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Feature von Elke Heinemann

Was vom Dichter übrig bleibt

Venedig, Friedhofsinsel San Michele, zwei schlichte Grabsteine, mit Rosen bedeckt: Ezra Pound, US-amerikanischer Dichter und umstrittenster Protagonist der literarischen Moderne, ruht hier neben seiner langjährigen Geliebten, der Violonistin Olga Rudge.

In Venedig begannen und endeten Pounds Bemühungen um die Erneuerung der modernen Dichtung. 1908 debütierte der junge Mann dort mit einem Lyrikband, 1972 hinterließ der Sterbende zahlreiche Aufzeichnungen im Haus der Geliebten. Ihr Nachlass befindet sich in der Beinecke Library der Yale University, wo 2016 die letzte von 163 Archivkisten geöffnet werden durfte.

https://www.ndr.de/kultur/Feature-Ezra-Pound-reloaded,audio1226354.html

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Fünfzig Jahre lang (1940-1990) war Litauen Teil der Sowjetunion und litt unter russischem Terror. In der Poesie schuf man sich versteckte literarische Freiräume. Von Anat Kalman

Der 2013 in Vilnius verstorbene litauische Dichter Marcelijus Martinaitis beschrieb die Lyrik als einzig möglichen Freiraum während der Zeit, in der sein Land zur Sowjetunion gehörte. Ein enges Netz der Überwachung und Zensur tilgte damals verbotene Worte wie „Traurigkeit“, „Verzweiflung“ oder „Kreuz“. Martinaitis schrieb stattdessen von schwarzen Feldern und weißen Pferden und berief sich – wie viele andere Autorinnen und Autoren – auf uralte Motive der litauischen Mythologie: den Donnergott Perkunas, Regenhexen, Ungeister und Teufelchen, die nicht immer böse sind. 

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/kulturfeature-literatur-litauen-100.html

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https://poets.org/poem/do-not-go-gentle-good-night

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Dichtung von Hermann Hesse / Rezitation: Matthias Habich / Anmerkung: Recht als wolle es ihn mit der Nase darauf stoßen, hatte sein Glück ihm diese prächtige Figur in seinen Weg gestellt, daß er sich an sie halte. Aber der Mensch ist zu nichts schwerer zu bringen als zu seinem Glück. (H.Hesse) Komposition, Arrangement und Produktion: Schönherz & Fleer „Hesse Projekt“ /

Nachts im Traum die Städt‘ und Leute, Ungeheuer, Luftgebäude, Alle, weißt du, alle steigen Aus der Seele dunklem Raum, Sind dein Bild und Werk, dein eigen, Sind dein Traum.

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„April ist der übelste Monat von allen …“. So beginnt T.S. Eliots berühmtes Langgedicht „The Waste Land“. Es erschien vor 100 Jahren und begründete die literarische Moderne, zusammen und auf einer Höhe mit James Joyces Roman „Ulysses“. Aus lauter Fragmenten, die Eliot nur mit Hilfe seines Freundes Ezra Pound in eine Ordnung bringen konnte, erwuchs ein vielstimmiger Gesang, der zum nachhaltigsten Ausdruck der Sinnkrise Europas nach dem Ersten Weltkrieg wurde. Der Lyriker und Übersetzer Norbert Hummelt zeichnet die Entstehung dieses Jahrhundertgedichts nach – und erkundet, wie man es heute verstehen kann.

https://www.swr.de/swr2/literatur/the-waste-land-ts-eliots-jahrhundertgedicht-swr2-lesenswert-feature-2022-04-03-100.html

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