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Posts Tagged ‘Dichter’

„April ist der übelste Monat von allen …“. So beginnt T.S. Eliots berühmtes Langgedicht „The Waste Land“. Es erschien vor 100 Jahren und begründete die literarische Moderne, zusammen und auf einer Höhe mit James Joyces Roman „Ulysses“. Aus lauter Fragmenten, die Eliot nur mit Hilfe seines Freundes Ezra Pound in eine Ordnung bringen konnte, erwuchs ein vielstimmiger Gesang, der zum nachhaltigsten Ausdruck der Sinnkrise Europas nach dem Ersten Weltkrieg wurde. Der Lyriker und Übersetzer Norbert Hummelt zeichnet die Entstehung dieses Jahrhundertgedichts nach – und erkundet, wie man es heute verstehen kann.

https://www.swr.de/swr2/literatur/the-waste-land-ts-eliots-jahrhundertgedicht-swr2-lesenswert-feature-2022-04-03-100.html

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Dichtung von Erich Mühsam (Foto) entst. September 1916 / Rezitation: Jürgen Goslar / Anmerkung: Die Liebe und das Leben ehren – // Das möchten wir Euch eben lehren. (E.Mühsam)

Nicht Sternenwandler, – Menschen seid!

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Das Habe-nun-Ach für Angewandte Poesie. – Uwe Schade

Deine Bewegungen sind die Bewegungen der Welt
Deine Verwandlungen sind die Verwandlungen der Welt
Dein Stillstehen ist nur ein Schein
Dein Sterben ist nur ein Wort .

Man weiß nicht viel über den Dichter. Annemarie beschrieb ihn als eine Art Mischung aus Jean Pütz und dem Glücksdrachen Fuchur. Selber gesehen hab ich ihn nur flüchtig, weil er am Hugo seinen Platz auf der anderen Seite einnahm, als auf der ich am Bahnhof zum Gleis 4 musste.

Geboren wurde er nach manchen Quellen 1931, nach anderen 1923, war Schriftsetzer in der DDR, obdachlos freiwillig, tot aufgefunden wurde er 2009 in Luzern, die wenigen Augenzeugenberichte über ihn finden sich verstreut – Anlaufstellen sind Wilhelm Klingholz und der Zenartblog – und äußern sich durchgehend tief beeindruckt.

+++ https://weheklag.wordpress.com/2021/12/24/uweschadedieharmoniederwelt1990/

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De bruorren Jan en Romke Kleefstra hawwe beide in passy foar muzyk en keunst. Jan is dichter en sjonger en Romke is gitarist en soundscaper. Jan hat al faak optreden yn it lân en hat trije dichtbondels makke. Romke hat yn ferskate bands spile en is no bassist yn e band Music for the defect. Mar se dogge noch folle mear. Yn e K-rûte in portret oer de manlju.

Dage kleefstrabros.bandcamp.com

by Kleefstra|Bakker|Kleefstra

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Er war der meistgespielte Dramatiker in beiden deutschen Staaten und ist auf heutigen Bühnen abwesend. Lebenslang hielt er an der DDR fest und umgab sich mit der Aura des Dichterfürsten. Zeit für einen neuen Blick auf Peter Hacks.
Hatte die DDR einen Goethe, und hieß er Peter Hacks? Peter wer? Lange Zeit war der Schriftsteller auf deutschen Bühnen allgegenwärtig, vor allem mit seinem Dauerbrenner „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“. Aus München einst in die DDR gezogen, konnten weder Stasi noch Westpresse ihn richtig einordnen. War der eigenwillige Hacks am Ende ein Oppositioneller − oder doch ein hundertprozentiger Verteidiger des ostdeutschen Staates über dessen Ende hinaus, wie es schien? Auf jeden Fall bildete Hacks seine eigene Kategorie: Kein anderer schrieb nach 1945 opulente Versdramen, kein anderer bewohnte in den Sommermonaten ein burgartiges Anwesen bei Berlin, kein anderer hatte in der DDR Hausangestellte. Auch seine Arbeitsgruppen an der Akademie der Künste der DDR, in denen er gelehrigen Schülern die Kunst des Dramas beibrachte, seine erotischen Gedichte und seine extrem polemischen, aber immer unterhaltsamen Essays weisen ihn als einen Dichterfürsten aus, einen sozialistischen Goethe, der bemüht war, eine klassische Literatur der DDR herauszubilden.

 

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Durch seine „kristalline Dichtung“ suchte Paul Valéry einen von Gefühlen ungestörten „reinen Geist“. Unterdessen warfen zwei Liebschaften den Familienvater aus der Bahn. Am 30. Oktober 1871 wurde der engagierte Intellektuelle in Südfrankreich geboren. – Von Christoph Vormweg. –

„Dummheit ist nicht meine Stärke.“

deutschlandfunk.de/vor-150-jahren-geboren-paul-valery-und-die-suche-nach-dem.871.de.html?dram:article_id=504881

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Nachdenken über den Menschen

Cees Nooteboom (*1933) ist einer der großen niederländischen Dichter, und unter diesen in Deutschland sicherlich der bekannteste. Für „Abschied“, ein „Gedicht aus der Zeit des Virus“ das man wohl guten Gewissens als seinen Schwanengesang betrachten darf, hat er sich der eher seltenen Form des Langgedichts bedient. – glarean-magazin.ch

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Der polnische Dichter und Essayist Adam Zagajewski war ein flanierender Weltbürger – und voller Sehnsucht nach seiner Heimat. Nun ist er im Alter von 75 Jahren gestorben. Schreiben sei für ihn etwas Metaphysisches gewesen, sagt der Essayist László Földényi.

Adam Zagajewski, polnischer Dichter und Essayist, hat für sein Werk bedeutende Preise erhalten. International bekannt ist er, seitdem das Magazin „The New Yorker“ nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ein Gedicht von ihm gedruckt hat: „Versuch’s, die verstümmelte Welt zu besingen“.

Adam Zagajewski wurde 1945 im damals noch polnischen Lemberg geboren, das nach dem Krieg an die Ukraine fiel. 1982, nachdem in Polen der Ausnahmezustand deklariert wurde, hat Adam Zagajewski sein Land verlassen. 20 Jahre später kehrte er zurück. – DLF Kultur

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Der von 1207 bis 1273 lebende persische Gelehrte, Dichter und sufische Mystiker Dschelal-ed-Din Rumi gilt als eine der größten poetischen Stimmen des Orients und wird in allen arabisch-sprechenden Ländern mit ähnlicher Bewunderung verehrt wie Dante oder Homer im Abendland. In Anrufungen, Aufforderungen, Unterhaltungen und Selbstbefragungen erzählen die Verse von den unzähligen Erscheinungsformen der Liebe, die Gott, Mensch und Welt verbinden. Mit Max Hopp, Naomi Krauss, Rolf Zacher u.v.a.

https://www.rbb-online.de/rbbkultur/podcasts/das-innere-licht-podcast.html

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