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Posts Tagged ‘Gedichte’

„Ich will das Brot mit den Irren teilen, / täglich ein Stück von dem großen Entsetzen“ – eine klassische Beinahe-Vergessene ist diese ehrfurchtgebietende Dichterin, deren Lyrik immer auch einen Schatten der Legende trägt, die aus der Zumutung eines ertragenen Lebens herrührt. Das nicht sehr umfangreiche Werk der 1973 im Alter von 58 Jahren gestorbenen Kärntnerin gehört zum Berührendsten und Dunkelsten, was die österreichische Literatur der Nachkriegszeit hervorgebracht hat. Es ist, changierend zwischen Glauben und Absage, ein Dokument der tiefgreifenden Krisen von Christine Lavant. fixpoetry.com

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„Ich weiß nicht, ob der Himmel niederkniet, wenn man zu schwach ist, um hinaufzukommen?“

Christine Lavants Gedichte sind auf einem seltsamen Weg zu mir gelangt. Nie fiel während meines Studiums der neueren deutschen Literatur ihr Name. Es bedurfte eines sehr unpoetischen, ja fast literaturfeindlichen Moments in meiner Biografie, bis sich diese Dichterin bei mir bemerkbar machte. – fixpoetry.com

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Da das Schicksal der Menschheit in diesem bitteren Lande

Nichts als Leid und Traurigkeit ist

Glücklich das Herz dessen, der die Welt rasch verlässt –

Gelassen jener, der erst gar nicht gekommen ist

 

Idries Shah – Tiefe Einsicht – Die Weisheit der Sufis verstehen

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“I am being eaten alive, by the horror of lucidity. By the horror of life.”

„Ich werde lebendig aufgefressen, vom Horror der Klarheit. Von dem Schrecken des Lebens.“

https://hapless-hollow.tumblr.com/archive

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Doctor Fausti Weheklag und Höllenfahrt

Zum 105. Todestag von Paul Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin) bringe ich seinen zweiten Band Gedichte, der stark nach geistigem Getränke duftet und deshalb oft mit dem ersten, der Katerpoesie, zusammengefasst wird. Offensichtlich wurde der Band posthum veröffentlicht und ist seinerseits einhundertjährig. – scheerbartmopsiade1920

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„La bonne chanson“ – das gute Lied, das schlichte Lied: Gabriel Faurés Zyklus nach Gedichten von Paul Verlaine gehört zu den Höhepunkten französischer Liedkunst – Liebeslieder, gewidmet einer Bankiersgattin. In Deutschland ist das Werk noch zu entdecken.

Gabriel Fauré war ein gestandener Komponist, als er 1892 der Bankiersgattin Emma Bardac verfiel – nicht nur ihrem Charme, sondern auch ihrer musikalischen Urteilskraft. Ihr widmete der Komponist mit dem Zyklus „La bonne chanson“ eine Sammlung von klavierbegleiteten Liebesliedern. Die so Angebetete nahm die intimen Kompositionen allerdings nicht nur huldvoll entgegen, sondern ging mit dem Meister auch Korrekturen an seinem Werk durch. Diese ungewöhnliche Reaktion war ganz offensichtlich wirkungsvoll – wenn auch nicht in amouröser Hinsicht, denn Emma Bardac ging später eine Beziehung zu Claude Debussy ein…,.. DLF Kultur

https://www.deutschlandfunkkultur.de/playlist-interpretationen.1276.de.html

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