Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Garten’

Read Full Post »

Der Garten* hat die Bedeutung eines eingefriedeten Bereiches, also eines Raumes, in den der Friede geholt wurde. Von Anfang an also ist der Garten ein umhegter Bezirk, ein Schutzraum, in dem Intimität und Geborgenheit gefunden werden. Ein Ort der wesentlichen menschlichen Beziehungen und des mußevollen Lebens…

Das Verlangen, in den Armen eines anderen aufgehoben zu sein, erschöpft sich keineswegs in den Kinderjahren („Wer kommt in meine Arme?“), es begleitet ein Leben lang. Wenn der junge Mensch heranwächst und seine Lösung vom Elternhaus in manchmal harten Prozessen sucht, wird die Sehnsucht nach Freundschaft und Geborgenheit zu einem anderen Menschen umso intensiver. Und ist die Ehe nicht, bildlich gesprochen, ein Leben in den Armen des Partners als Ausdruck und gleichzeitig auch Hoffnung, hier nun endlich als Erwachsener zu Hause zu sein. Selbst der alte Mensch, vielleicht wieder vereinsamt, weil die Lebenspartnerin, der Lebenspartner bereits gestorben ist, auch der alte Mensch bewahrt den Wunsch nichts ausschließlich auf sich selbst verwiesen zu bleiben, sondern immer noch Arme zu finden, in denen er Annahme und Wärme erfährt, Schutz findet vor alldem, was hilflos macht und entmutigt. So sind den die aufnehmenden liebenden Arme eine andere Umschreibung des Gartensymbols, vom dem die Bibel erzählt.

*ahd. Gart, der Kreis. Verwandt ist der Begriff des Gürtens, des Gürtels.

Read Full Post »

Die Briten und das Gärtnern – das ist ein altes Klischee, das sich beständig hält – zumal seit „Gardening“ zum großen Trend geworden ist. James Foggin ist Dozent an der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem, erfolgreicher Youtuber und hat im RBB eine eigene Fernsehshow. Wie vermittelt man medial die Lust am Garten? James Foggin hat in Newcastle upon Tyne Geschichte studiert, war mit einer reisenden Theatergruppe unterwegs und blieb 1999 in Deutschland hängen. Moderation: Marietta Schwarz

Read Full Post »

Read Full Post »

Von Angelika Mieth – Featurevom 20.04.2021, 22:03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur

Karl Foerster bevorzugte die leisen Töne und war zeitlebens ein Mensch, der Aufsehen vermied und lieber durch seine Arbeit, sein Wesen, seine Entscheidungen wirken wollte. Seine Freunde nannten ihn den „Seelenarzt von Potsdam“ oder den „Pflanzenzauberer“. Gartenfreunde verdanken dem „Staudenförster“ viele Züchtungen, zum Beispiel bei Phlox und Rittersporn. Doch Karl Foerster war auch Philosoph. Sätze wie „Die Blume erweist sich als größerer Pionier eines neuen Verhältnisses zwischen Welt und Seele als wir ahnen“ basieren auf jahrelangen Forschungen und Überlegungen. In dokumentarischen O-Tönen aus dem Jahr 1986 erinnern sich Freunde und vor allem seine Frau Eva an einen bewundernswerten Visionär.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-erfinder-des-gartens-fuer-intelligente-faule-karl.3682.de.html?dram:article_id=491438

Read Full Post »

Warten auf Einlass

Read Full Post »

Read Full Post »

Read Full Post »

Philosophie des Gärtnerns – Gärtnern ist eine Form der Naturbeherrschung. Doch wie diese Herrschaft über die Natur ausgeübt wird, darin unterscheiden sich die Menschen. Das sagt auch etwas über ihre Weltsicht und Persönlichkeit aus, meint die Autorin Blanka Stolz.- DLF Kultur

Read Full Post »

Older Posts »